Dienstag, 22. Dezember 2009

Eisig kalte Tage in Hannover im Dezember 2009

Aktuell: Zu den Eistagen im Februar 2012.

Brrr, was für Tage! Die Therme verbrannte Unmengen von Gas, doch irgendwie wollte in der Wohnung keine wohlige Wärme einziehen.
Diese Episode (eines langen Winters 2009/10) ist nun vorbei, nasser Schnee bis hin zu Schneeregen ging am Ende über die List nieder und die "weiße Pracht" (?) wurde zur feuchten Pappe, die bei Berührung mit den Schneeschieber sofort einen wässrigen Film bekam.

Die Abbildung zeigt die Temperaturen einer offiziellen Wetterstation im 3-Stunde-Takt zwischen den 15. und 24. Dezember. Leider nennt wetter.com im Gegensatz zum Deutschen Wetterdienst nicht den genauen Standort in Hannover.
Erst am Abend des 18. Dezember wurde -10° unterschritten und bereits am Vormittag des 20. Dezember stieg das Thermometer über diesen Wert. Am 20. Dezember stieg das Thermometer kontinuierlich und die "höchste" Temperatur wurde tatsächlich um Mitternacht erreicht.
An der Wetterstation Hannover-Langenhagen vom DWD wurden die folgenden Temperaturen festgestellt:

HöchsttemperaturTiefsttemperaturBodentemperatur
18.12.2009- 2,3°-15,3°-19,8°
19.12.2009-12,0°-19,9°-22,4°
20.12.2009- 1,2°-16,2°-21,8°
21.12.2009+ 0,9°-2,7°-5,9°

Hier kann die obere Darstellung mit den Eistagen Anfang Januar 2009 vergleichen werden.


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Andere Beiträge zum Thema Winter in Hannover:
Wintertemperaturen in Hannover (Ein Beitrag vom März 2008 und der Winter 2009/10 im Vergleich zu früheren Winter.
Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Januar 2009 - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Februar 2009 - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage, Temperaturrekorde, Starkregen, sonnenarm, sonnenlos - Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage, Temperaturrekorde - -

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Influenza H1N1 in Deutschland

Aktuell: Werdet Mitglied im Grippe-Web
Achtung dieser Datensatz wird nicht mehr aktualisiert. Die Wochenberichte des RKI bieten keine Details mehr, um daraus eigene Karten zu machen.
Nur zwei Abbildungen konnten nach dem Dezember 2009 noch aktualisiert werden. Die Mortalität je Kalenderwoche und je Altersgruppe
Die Epidemie der Mexikanische Influenza (Influenza A H1N1) ist vorbei. Die letzten Todesfälle bezogen sich jeweils auf Krankheitsfälle, die bereits seit Wochen schwer erkrankt waren.
Es wurden insgesamt 226.158 Fälle von pandemischer Influenza in Deutschland registriert. In 255 Fällen führten schwere Erkrankungen zum Tod. Es war dies eine ungewöhnliche Pandemie, da 80% der Todesfälle unter 60 Jahre als waren. Senioren über 60 Jahre sind weit überdurchschnittlich von der saisonalen Influenza betroffen. Die Pandemie war auch nicht so schwerwiegend wie befürchtet. 86% der Todesfälle betrafen Patienten, die einen oder mehrere Risikofaktoren hatten "und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf " (Zitat RKI-Wochenbericht für die 19. Kalenderwoche 2010)


Die Mehrzahl der Todesfälle ist in der Altersgruppe der 35-59-Jährigen.

- - - Der alte Beitrag zur 50. Kalenderwoche mit geringfügigen Ergänzungen - - -
Das Robert Koch Institut veröffentlicht Wochenberichte über den Verlauf der Influenza H1N1-Epidemie in Deutschland. Aktuell ist der Bericht zur 50. Kalenderwoche (9.-15. Dezember) erschienen.

Die erste Welle der Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle läuft aus.
Im Verlauf der letzten zwei Wochen kam es summarisch nur noch zu einer Steigerung von 18 % der kumulativen Fälle seit dem Beginn der Epidemie. In absoluten Zahlen wurden in der letzten Woche nur noch 11.000e Fälle registriert. Dies sind ähnliche Zahlen wie Anfang November und nur noch weniger als ein Viertel der Fälle, die in der 47. Kalenderwoche (47.000 Fälle) registriert wurden. Die jahreszeitliche typische Welle an Influenzaerkrankungen ist im Januar und Februar, weshalb es auch wahrscheinlich erscheint, dass zu Beginn des Jahres 2010 die wöchentlichen Zahlen wieder ansteigen werden.

Die erste Abbildung zeigt die Zahl der registrierten Influenza H1N1-Fälle relativ zur Bevölkerung der Bundesländer. Rheinland-Pfalz hat den höchsten Wert mit 3.854 Fälle je einer Million Einwohner und Schleswig Holstein mit 1.230 Fälle je einer Million Einwohner den niedrigsten Wert.
Die zweite Abbildung zeigt die vorher genannte Veränderung innerhalb von zwei Wochen. Während des Höhepunkts der ersten Erkrankungswelle gab es in allen Bundesländern außer dem Saarland innerhalb von zwei Wochen eine Verdopplung der Fallzahlen.

Die schweren Erkrankungen führen zu einer zunehmenden Zahl von Todesfällen.

Bis zum 15. Dezember wurden 119 Todesfälle nach einer Influenza H1N1-Erkrankung bestätigt. Mehr als 10 Todesfälle verzeichnen NRW (38), Bayern (18) und Niedersachsen (14).
Das Robert Koch Institut veröffentlicht nicht mehr so detaillierte Angaben wie im November.

Die Mortalitätsrate je Altersgruppe ist bei den Säuglingen deutlich erhöht und besonders auffällig ist die geringe Mortalitätsrate bei den Senioren, die bei anderen Influenza-Epidemien die übergroße Mehrzahl der Opfer sind. Das Robert Koch Institut verweist ausdrücklich darauf, dass bei 89% aller Todesfälle mindestens ein Risikofaktor vorlag, also zum Beispiel eine Vorerkrankung.

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Siehe auch meinen wöchentlich aktualisierten Beitrag Influenza H1N1-Mortalität in Europa.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Hannover Wetter November 2009

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Der November 2009 war in Hannover nass und deutlich zu warm, obwohl es sehr wenig Sonnenschein gab. Die monatliche Durchschnittstemperatur lag mit 9,2° um 4,2° über dem langjährigen Mittelwert.
Die Abbildung zeigt (ein Klick und Details sind zu sehen!), wie für die Vormonate die Tageshöchsttemperatur als rote Linie, die Tiefsttemperatur als hellblaue Linie, den Niederschlag in blauen Balken und den Sonnenscheinstunden als gelbe Flächensignatur.

Deutlich sind die Starkregen am 1. (22,6mm) und 23. November (21,0mm) zu sehen. Zusammen mit den verregneten 9. November (11,4mm). Zusammen fiel an diesen drei Tagen 105% des langjährigen monatlichen Durchschnitts. Doch es regnete an 25 Tagen und so summierte sich die Niederschlagsmenge auf 111,3mm oder 213%.
Es wäre einfach zu sagen, dass wegen der erhöhten Temperatur, die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen konnte und sich als Regen niederschlug.
Abbildung 2 korreliert den Monatsniederschlag mit der Abweichung von der Monatsdurchschnittstemperatur für die Jahre 1948 bis 2009, also die Werte für 62 Monate. Der Wert für den Monat November 2009 ist das absolute Extrem bei der Niederschlagsmenge und der Temperatur, aber es kann nicht von einer Korrelation dieser beiden Werte gesprochen werden, da es sowohl Jahre mit deutlich erhöhter Temperatur und gleichzeitiger Trockenheit und kühle Jahre mit erhöhtem Niederschlag in Hannover gab.

Die Tageshöchsttemperatur erreichte am 20. November 17,2° und Tiefsttemperatur am 30. November 1,9°. Für einen November in Hannover ist es ungewöhnlich, dass es keinen Frost gab. Es wurde auch nur zweimal Bodenfrost festgestellt, wobei mit –0,3° am 30.11. der tiefste Wert erreicht wurde.
Aus den 24 Messungen eines Tages wird Mittel der Temperatur berechnet. In Abbildung 3 ist sowohl dieser Wert als auch der gleitende 3-Tagesdurchschnittswert dargestellt, um extreme Schwankungen wie am 14., 25. und 29.11. zu nivellieren.

Werden nun wie in der vierten Abbildung jeweils 30 Tageswerte als gleitender Durchschnitt dargestellt, ist deutlich zu sehen, wie der Oktober 2009 zu kühl endete (Monatsdurchschnitt –1,1° unter dem langjährigen Mittelwert und sich seit Mitte November die Temperatur erhöhte, um schließlich bei dem Monatsdurchschnittswert von 9,2° zu enden. Die Abweichung von +4,2° zum Klimanormalwert ist im Jahr 2009 nur der zweithöchste Wert. Im April 2009 lag die Monatsdurchschnittstemperatur 4,9° über den langjährigen Mittelwert.
Abb. 5 zeigt schließlich die Tagesdurchschnittswerte zwischen dem 28. Oktober und 4. Dezember 2009 (blaue Balken) und vergleicht dies mit Werten der Vorjahre. Meine Datenbasis sind die Tageswerte von 1986 bis 2007 (die Novemberwerte für 2008 sind noch nicht vom DWD noch nicht auf das höchste Qualitätsniveau gesetzt) .
Als rote Linie ist der zehnjährige Durchschnitt der Tagestemperatur von 1986-1995 und als hellgrüne Linie der Durchschnitt der Tageswerte 1998-2007 dargestellt. Der Wert sinkt in den dargestellten Zeitraum von 8-10° auf 4-6°. Doch kann es erhebliche Abweichungen geben. Als gelbe Linie sind die positiven und negativen Extremwerte des Zeitraums dargestellt. Im November 2009 gab es an vier Tagen einen neuen Temperaturrekord. Am 13., 18., 21., und 22. 11. wurden neue Höchsttemperaturen für die jeweiligen Tage festgestellt. Am 21.11. wurde der bisherige Rekordwert gleich um 2,9° überschritten.

Einleitend wurde bereits gesagt, dass im November 2009 nur selten die Sonne zu sehen war. Es wurden insgesamt nur 33,8 Sonnenstunden gemessen. Dies entspricht 66 Prozent des langjährigen Mittelwerts. Ein Vergleich mit früheren Werten zeigt eine Tendenz. In den acht Jahren von 1986-1993 gab es noch 60-68 Sonnenstunden, in den acht Jahren von 2000-2007 reduzierte sich dies auf 55-57 Stunden. Gleichzeitig gab es in den beiden Vergleichszeiträumen eine Zunahme der sonnenlosen und sonnenarmen (weniger als eine Stunde) Tage von 12-15 auf 17. Im November 2009 waren dies 20 Tage mit wenig oder ohne Sonne.

Am 18. November erreichte der Wind in Böen Sturmstärke 9. Am 23.11. gab es außerdem mit Böen von bis zu 18,4m/s stürmischen Wind der Stärke 8.
Dies zwei Windereignisse entsprechen dem Durchschnitt der Jahre 1986-2007.

Wie stets ist meine Datenbasis die öffentlich zugängliche Datenbank des Deutschen Wetterdienst (Rubrik Wetter + Klima, dann links in das Verzeichnis Klimadaten) und alle Angaben sind für die Station 10338 Hannover-Langenhagen. Die Berechnungen von Durchschnittswerten und die Graphiken stammen von mir.


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Hier sind die Verknüpfungen zu anderen Wetterberichten zu finden. Das jeweilige Symbol führt direkt zum jeweiligen Bericht:


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Die meteorologischen Wintermonate Dezember 2009 bis Februar 2010 werden hier mit dem Winter früherer Jahrzehnte verglichen. Der Jahresbericht 2009 ist ein eigener Beitrag. Wetterberichte für die Monate des Jahres 2009:
Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Januar 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Februar 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Frosttage März 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Frosttage April 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eisheilige Starkregen Sommertage Mai 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Sommertage Juni 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Starkregen Tropentage Sommertage Juli 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven August 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven September 2009 . . . . . .

Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier geht es zu den Wetterberichten für alle Monate im Jahre 2008:
Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage

Es gibt außerdem noch ein Blick auf die eisigen Tage zum Jahreswechsel 2008/2009 und einen Rückblick auf das Wetter im Jahr 2007 findet sich hier, mein Blick auf die Wintertemperaturen in Hannnover hier (inklusive Winter 2007/08) und den Sommer 2007.