Montag, 29. November 2010

Umfragehoch der Grünen in den Bundesländern

Die Grünen sind in einem bisher unbekannten Umfragehoch. Auf die sogenannte Sonntagsfrage antworten aktuell bundesweit je nach Meinungsforschungsinstitut zwischen 19 (Allensbach) und 23 (Infratest Dimap) Prozent der Befragten GRÜN.
Die nächste Bundestagswahl ist noch Jahre entfernt und mit viel größeren Interesse schaue ich deshalb auf die Umfragen für die Bundesländer. Auch hier haben die GRÜNEN einen Höhepunkt in ihrer Geschichte erreicht.
Die folgende Abbildung fasst die letzten Umfragewerte auf der Ebene der Bundesländer zusammen (Wen würden Sie wählen, wenn nächsten Sonntag Wahlen zum Landtag bzw. der Bürgerschaft oder dem Abgeordnetenhaus wären). Spiegelonline hat hierzu eine ständig aktualisierte Datenbank.
Die Grünen sind von ihrer Wählerschaft her eigentlich eine urbane Partei und damit besonders stark in den (Universitäts-) Städten und ihrem Umland vertreten. Bei den letzten Wahlen erhielten die Grünen in Berlin 13,1%, in Schleswig-Holstein 12,4%, in Hamburg 9,6%, in Bremen 16,5%, in NRW 12,1%, Bayern 9,4% und in Baden-Württemberg 11,7%. Es gibt viele ländliche Regionen (und die ehemalige DDR), in denen die Grünen selbst nach 30 Jahren nur um die 5% der Wählerstimmen erhalten.


In Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hessen und Thüringen fanden in der letzten 12 Monaten keine Umfragen statt.
Auffällig ist, dass Hamburg nicht heraussticht. Die am Wochenende aufgekündigte Koalition mit der CDU war nur einer Minderheit der Partei zu vermitteln. Die Aufkündigung hat auch viel damit zu tun, dass die Partei dennoch auch in Hamburg hofft, dass sie in den nun anstehenden Wahlen im Februar 2011 ihren Stimmanteil erhöhen können.
Die Grünen bleiben schwach im Osten und im Saarland, wo sie ihre Seele verkauften.
Besonders stark sind sie in Berlin und Baden-Württemberg.
Die zweite Karte zeigt die Abweichung der in der ersten Karte dargestellten Werte vom letzten Wahlergebnis an. Sachsen und Hamburg (vor dem Koalitionsende) profitierten bisher nicht vom Grünen-Boom, während in Brandenburg und Rheinland-Pfalz (Wahl am 27.03.2011) deutliche Veränderungen in der Präferenz zu sehen sind. Doch auch hier fallen besonders Berlin (Wahl im Herbst 2011) mit einem Plus von 14,9 Prozentpunkten und Baden-Württemberg (Wahl am 27.03.2011) mit + 14,3 Prozentpunkten auf.
Ich habe so meine Zweifel, dass die derzeitigen Umfragen ein realistisches Bild von den tatsächlichen, kommenden Wahlergebnissen wiedergeben. Auch die Grünen haben nach 30 Jahren ihre Stammwähler und Frustrierte, die bisher CDUSPDFDP wählten werden im Wahllokal oftmals wieder das kleine Übel der vertrauten Partei wählen.

Sonntag, 28. November 2010

Schwanzvergleich

(Update 2016) Die Sendung Wer Wird Millionär und die Tausenden, welche die Fragen sofort über das Internet beantwortet wissen wollen, führen immer wieder mal zu einem plötzlichen Massenzugriff auf einen Beitrag in meinem Blog. Am 4. Januar 2016 wurde etwas zu den Zeitzonen in Europa gefragt und innerhalb von wenigen Minuten landeten laut blogcounter.de mehr als 150 Besucher bei meinem entsprechenden Beitrag (die Google-Statistik zählte sogar mehr als 400 Zugriffe).


(und nun weiter mit dem Originalbeitrag vom November 2010)
Als regelmäßiger Teilnehmer am Table-Quiz im Café K, habe ich in diesem und vor allem im vorherigen Blog (2005-07) auch immer wieder mal über den Spaß dieser speziellen Quizshow berichtet. Es ist die Kombination von Ralf Schnoor als Fragensammler, Peter Düker als Moderator, den freundlichen Mitarbeiterinnen im Café K und den enthusiastischen Mitspielern im eigenen Team und an den anderen Tischen, die bisher fast jedes Table-Quiz zu einem gelungenen Abend machten.

Dies vorausgesetzt war ich neugierig, als ich Freitagabend nach der Party Im Exil in den Blogcounter schaute. 1.048 Besucher wurden in der Tagesübersicht verzeichnet und davon fast alle nach 20 Uhr, denn mehr als 1.000 waren über Fragen an Google, Freenet, Yahoo! Web.de auf meinen Beitrag über das letzte Table-Quiz mit dem RTL-Kamerateam gestoßen. Die Fragen waren manchmal kurios und es gibt scheinbar einige Menschen in Deutschland die nicht wissen, wie Hannover oder Quiz geschrieben wird (Hannofer, Hannower, Quix).
Erst einmal hatte ich so einen Ansturm erlebt, nämlich als einer meiner Leser in einem digitalen Leserbrief/Kommentar der österreichischen Tageszeitung der Standard einen Link zu einem Beitrag von mir legte hatte. Doch damals waren es knapp 100 Besucher. Als ich dann auch noch mal in den Blogcounter meines alten Blogs schaute, der für mich ein abgelegtes digitales Tagebuch ist, war ich erstaunt, dass sich dort nichts getan hat, obwohl dort alleine 16 Beiträge zum Table-Quiz (zum Beispiel Harry Potter Table-Quiz, etc. pp).liegen. Ich erkläre mir das mit der Google-Suche-Routine, welche alte Seiten benachteiligt.
Mit dieser hohen Zahl von Besuchern schaffte ich es sogar in den Schwanzvergleich, der TOP100 der nicht kommerziellen Blogs.


Was sagt mir der Blogcounter über meine Besucher.
Im folgenden habe ich nur die Besucher der Blogeinträge zum Table-Quiz ausgewertet.
1. Tag und Uhrzeit
 
Der Beitrag wurde am 21.11. erstellt, aber in einer linearen Darstellung verschwinden die Zahlen vor dem 26. November.


In einer logarithmischen Darstellung ist zu sehen, dass nach der Veröffentlichung zunächst die üblichen Besucher auf der Seite waren (ich habe täglich 30-60 Blog-Besucher).

Erst in einer viertelstündigen Darstellung wird deutlich, wie viele Besucher gleichzeitig verzeichnet wurden. Nach der Show wurden innerhalb von einer Viertelstunde mehr als 500 Blogbesucher registriert.
 
2. Ländersignatur
Der Blogcounter gibt auch einen Hinweis auf den Standort der Besucher. Natürlich kamen fast alle Besucher aus Deutschland, doch die Show Wer wird Millionär wird auch über Satellit und das Internet ausgestrahlt:
Insgesamt gab es bisher (28.11.2010 11 Uhr) 1.208 Besucher, davon mehr als 1.100 mit einer deutschen Kennung, aber auch 22 aus Österreich, 18 aus der Schweiz, 4 aus Luxemburg, jeweils 3 aus Spanien, Italien und Liechtenstein, sowie 2 aus Island und jeweils einer aus Jordanien, Niederlande, Polen, Portugal, Serbien und Großbritannien.

Meine Blogcounter-Statistik ist umfassend verändert wurden, dass ich demnächst alle Werte mal wieder auf Null setze, um realistische Zahlen zum Besuch meines Blogs zu erhalten.
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Das Quiz "Wer wird Millionär" führte auch im Januar 2014 zu einer explosiven Zunahme der Zugriffe.

Donnerstag, 25. November 2010

Etymologie Moffen = Deutsche

Aus gegebenen Anlass:

In der Niederlande ist Moffen eines von mehreren Schimpfwörtern für die Deutschen.
Nach de Vries/de Tollenare wird dieses Wort erstmals 1581, also während des 80-jährigen Spanisch-Niederländischen Kriegesieses, als Bezeichnung für Deutsche verzeichnet.
Es ist wahrscheinlich ein Lehnwort aus der Sprache deutscher Soldaten, denn diese bezeichneten mit einem Muff einen Griesgram, Brummbär, eine ungehobelte Person. Eine ähnlich Bedeutung hat auch das altfranzösische moufle (Erstbeleg 1536 = Schnauze).
Deutsche Söldner bezeichneten untereinander einzelne Personen als Muff und dieser Begriff wurde dann von Niederländern als Mof oder Moffen auf alle Deutsche angewandt.
Es gibt übrigens keine Beziehung zum Wort muffig im Sinne von dumpf, modrig, faul. Der Namen gebende Muff ist heute in der deutschen Sprache noch als Muffel (=Griesgram), muffeln, muffelig (mürrisch, verdrießlich) zu finden.

Im frühen 20. Jahrhundert gab es noch die folgenden Ableitungen im Niederländischen:
Moffrika = Deutschland
Moffrikanisch = deutsche Sprache
moffentoer = Hundearbeit

Quellen:
J. de VRIES/F. de TOLLENAERE (1991) Etymologisch woordenboek. Utrecht: Het spectrum
H.W.J. Kroes (1923) Duitsch handwoordenboek. Gouda: G.B. van Goor Zonen
DUDEN (1963) Etymologie. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache. Mannheim, u.a.
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Ein längerer Artikel (basierende auf einem niederländischen Zeitungsartikel)findet sich hier.

Sonntag, 21. November 2010

Harry Potter auf Niederländisch

Als ich mich vor wenigen Tagen mit einer Teilnehmerin aus dem Nederlands cursus über den neuen Harry Potter Film (siehe vorherigen Blogeintrag) unterhielt, kam wir auch auf unsere Leseerfahrungen mit der niederländischen Ausgabe von Rowlings Zyklus zu sprechen. Es ist ein frustrierendes Erlebnis.
Im Gegensatz zum Deutschen wurde nicht nur die Geschichte übersetzt, sondern auch neue Namen erfunden. Ron Wemel und Hermelien Griffel sind die Freunde von Harry Potter, der bei der Familie Duffeling in der Ligusterlaan aufgewachsen ist. Sie sind Schüler in Zweinstein, wo Albus Perkamentus der Direktor ist und Severus Sneep ein unangenehmer Lehrer ist.
Hier sollte schon deutlich werden, dass das Leseerlebnis ein neues ist, denn die Handlung ist zwar bekannt, aber da zusätzlich auch noch alle magischen Begriffe neue Worte haben (zum Beispiel Zwerkbal), ist es schwierig Harry Potter en de Steen der Wijzen zu lesen.

Habe mal bei Wikipedia das Harry Potter Universum in verschiedenen Sprachen betrachtet. So starke Abweichungen wie zwischen dem Original und der Übersetzung für die niederländische Ausgabe waren weder im Katalanischen, Französischen, Portugiesischen und Dänischen zu finden. Für die spanische Ausgabe wurde auch einige neue Namen aus dem Zauberhut geholt (Albus Silente, Severus Piton).

J.K. Rowling (1998) Harry Potter en de Steen der Wijzen, Amsterdam: Uitgeverij De Harmonie (Übersetzung: Wiebe Buddingh’), 228 Seiten
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Siehe auch:

Freitag, 19. November 2010

Fimnotiz: Harry Potter Teil 7.1

Harry Potter - Die Heiligtümer des Todes, Teil 1 (USA 2010, 147 Minuten) Regie: David Yates
Es war ein widersprüchliches Kinoerlebnis. Der Zyklus geht auf seinen düsteren Höhepunkt zu und Yates gelingt es immer wieder hierfür auch gelungene Bilder zu finden. Doch leider glaubt auch er, dass spannende Szenen in sehr schnellen Schnitten und mit wackelnden Schulterkamera-Bilder gezeigt werden müssen. Dies macht den Blick auf die große Leinwand sehr anstrengend.

Die Geschichte ist ja bekannt, doch die Szenen, welche die Einsamkeit der drei Protagonisten zeigen, sind ungewöhnlich und wirklich gelungen. Sie wechseln zwischen verschiedenen britischen Landschaften, die allesamt menschenleer sind.
Sehr angenehm fiel mir auf, dass die Morde der Todesser optisch nicht aufgewertet werden. Wesentlich ist die Angst und die Trauer bei den Betroffenen und es ist berührend, wie in einer Übersprunghandlung im verrauschten Klang eines Radios nach der Musik von Nick Cave (O’Children) getanzt wird.
Der Cliff-Hanger zum zweiten Teil, der im Juli 2011 starten soll, war gut gewählt. Ein Kapitel war abgeschlossen und für uns Leser ist es klar, wie es weiter geht.

Die Begründung, dass der 7. Roman der Harry Potter-Welt nur in zwei Filmen gezeigt werden kann, ist nicht überzeugend. Der 3. und der 6. Roman haben im englischen Original 636 bzw. 766 Seiten und der Abschlussband hat 607 Seiten.
Es geht mal wieder nur um Geld, viel Geld. Wir, die wir alle Bände gelesen haben und die bisherigen sechs Filme gesehen haben, werden auf jeden Fall die Verfilmung des 7. Romans ansehen und wenn von uns Kinobesuchern 18 Euro statt 9 Euro Eintritt kassiert werden kann, dann macht die Produktionsgesellschaft es auch.
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Siehe auch:

Mittwoch, 17. November 2010

The Coffee Shop im AA

Als wir im Nieselregen durch Berlin gingen und dringend auf dem Weg zwischen Gendarmenmarkt und DHM ein Café suchten, wo wir uns aufwärmen konnten, kamen wir auch am Werderschen Markt vorbei. Ich verwies mit einem Spottspruch auf das Auswärtige Amt und unserm Außenminister und hörte von meiner Begleitung, dass wir dort ja fragen könnten, ob wir ein Kaffee bekommen können.
Unser Erstaunen war groß, als bei der weiteren Annäherung der Schriftzug „The Coffee Shop“ auf einem Fenster an der Gebäudeecke des AA zu lesen war.


Coffee Shop hat ja im allgemeinen Sprachgebrauch noch eine besondere Bedeutung (siehe Coffee Shop in der Niederlande), doch hier handelt es sich wirklich um ein Café. Ich fragte den Bundespolizisten an der Tür, ob wir dort auch einen Kaffee bekommen könnten. Das wurde bestätigt, aber vorher mussten wir unsere Taschen und Rucksäcke durch die Sicherheitskontrolle (ein Röntgengerät wie auf einem Flughäfen) schicken und einen Metalldetektor durchqueren.

Ich möchte dieses Café wirklich empfehlen! Ein großer Pott wohl schmeckendenden Kaffee für 2,60 und dazu Süßwaren für unter 2,00 Euro. Das Ambiente des AAs ist dabei etwas ganz besonderes. Im Café und davor auf Korbstühlen geht der Blick in das sechs Etagen hohe Foyer. Wir saßen im Innenhof eines U-förmigen Gebäudeteils, zur Straße gibt es eine fast 20 Meter hohe Glasfront und der ganze Innenhof war mit Glas überdacht.
Das AA liegt schon ein wenig abseits, aber hier ist plötzlich wirkliche Ruhe, da auch an den Nachbartischen nur mit gesenkter Stimme gesprochen wurde. Kein Geräusch vom Verkehr. Ein sehr angenehmer Teil eines Urlaubstags in Berlin mit Reichstag, Stelenfeld und DHM.
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Nachtrag vom April 2014: War nun zum dritten Mal an diesen Ort, der nun im Gebäude umgezogen ist und damit noch besser versteckt ist. 

Dienstag, 9. November 2010

www.kernenergie.de

Schön, das auch ein kreativer Informatiker einen Beitrag zum Anti-Atom-Protest geleistet hat.
gehackte Seite, www.kernenergie.de, Hacker, CASTOR, Atomforum
(Screenshot von der gehackten Seite www.kernenergie.de 09.11.2010 10:04)

Diese Propaganda-Seite der Atommafia (Deutsche Atomforum, Informationskreises KernEnergie und Kerntechnischen Gesellschaft), wird auf den CASTOR-Behältern beworben und wurde kurz nachdem das so genannte Zwischenlager Gorleben erreicht wurde, aus dem Netz genommen.

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Siehe auch meine beiden Berichte:

Montag, 8. November 2010

Kommentare zu meinem Blog

Ich freue mich natürlich, wenn jemand etwas zu den Ausführungen in meinem öffentlichen Tagebuch beitragen möchte. Kommentare im Blog sind in den Zeiten von Facebook, wo sich Verknüpfungen zu den einzelnen Beiträgen befinden, sehr selten zu finden. Alle Kommentare müssen von mir frei gegeben werden.
In vier Jahren gab es nur sehr wenige Kommentare, die ich nicht frei gegeben habe. Einmal hatte ein anderer Blogger einen unverständlichen Kommentar mit einer Verknüpfung zu seinem Blog geschickt. Ich hatte mir dann diesen Blog angeschaut und möchte keine Verknüpfung zu einer Seite einer psychisch gestörten Person (Paranoia) unterstützen.
Beleidigungen werde ich auch nicht als Kommentar zulassen, vor allem wenn dies auch noch anonym erfolgt. Eigentlich möchte ich grundsätzlich keine anonymen Kommentare zulassen. Den gerade bei politischen und politisierten Beiträgen zeugt es von Feigheit, wenn die eigene Meinung aus der virtuellen Welt herausgerufen wird, ohne das erkennbar ist, wer denn hier ruft.
Den gestrigen anonymen Kommentar zu meinen Beobachtungen im Wendland habe ich dennoch veröffentlicht, da so eine dümmliche Menschenverachtung dokumentiert werden sollte. Ich glaube, dass so eine Position bei vielen so genannten Unpolitischen locker geäußert wird. Das ist meiner Meinung nach der faschistische Bodensatz der westlichen Gesellschaft.

Sonntag, 7. November 2010

Anti-Atom-Kundgebung im Wendland

(Nachtrag: Ein feiger Kommentar zu diesem Beitrag am Ende)

Am 6. November war die Auftaktkundgebung zu den Protesten gegen den Castortransport und die Atompolitik östlich von Dannenberg im Wendland. Die verschiedenen Antiatom-Aktivitäten in diesem Jahr und die verlogene Atompolitik des Atomministers Röttgen und seiner Chefin (Ur)Angela Merkel ließen bereits erahnen, dass in diesem Jahr viel mehr Menschen sich auf den Weg ins Wendland begeben würden, als in den Vorjahren. Die Mobilisierungskundgebung in Hannover vor zwei Wochen war bereits die größte Demonstrationen gegen Atomkraft in meiner Stadt seit der Jahrhundertwende.
Sowohl die Grünen Hannover, als auch Atomplenum Hannover und Bürgerinitiative Umweltschutz Hannover hatten separat Busse organisiert. Die Grünen hatten sieben Busse und ich saß in einen der sechs Busse der BiU. Es war ungemütliches Wetter angesagt und deshalb und wegen der großen Zahl der erwarteten Demonstranten sowie der Unkalkulierbarkeit der politischen Vorgaben an die Polizei, war mein Rucksack bis über den Rand gefüllt. Ich hatte eine komplette zweite Garnitur zum Wechsel nach natürlicher oder staatlicher Durchnässung in Plastik verpackt dabei.
Doch das Wetter war auf unser Seite, die Fahrt zum Busbahnhof erfolgte noch im leichten Regen, doch zwischen Unterlüß und Blickwedel war der ausgefranste Rand der sich abregnenden Wolken zu sehen. Bei Suderburg waren schließlich blaue Flecken zu erkennen. Doch der Dampf der Zuckerfabrik Uelzen zeugte davon, dass ein kräftiger Wind aus Nordwest kühle Luft heranwehte.
Die Fahrt war sehr gut organisiert. Wir erhielten Pläne, die den Busparkplatz und das Kundgebungsgelände zeigten, sowie eine Information mit Programm und den wesentlichen Telefonnummern für den Notfall. Wegen der großen Zahl der angekündigten Busse (ich las die Zahl 300) wurden die Fahrzeuge aus den verschiedenen Richtungen getrennten Parkplätze zugewiesen. In einem Sternmarsch sollten wir dann zum Kundgebungsgelände zwischen Nebenstedt und Splietau gelangen. Marsch ist schon der richtige Ausdruck. Der verteilte Plan wurde noch erläutert und dabei gesagt, dass es etwa 5km bis zum Kundgebungsplatz sind.
Zeitgleich kamen viele Busse an und als ich mich, nachdem ich kein bekanntes Gesicht gefunden hatte, auf den Weg machte, war der Fußweg dicht gefüllt mit Demonstranten, die sich für mich viel zu langsam in eine Richtung bewegten.
Aus angrenzten Straßen kamen kontinuierlich weitere Personen und die Menschen waren so ordentlich, dass die Wege immer dichter gefüllt wurden. Auf die B191 konnte nicht ausgewichen werden, da dort reger Verkehr herrschte. Die Polizei war nur mit wenigen Personen an den Kreuzungen zu sehen und erst an der Kreuzung mit der Gartower Str., aus der eine weitere dichte Menschenschlange kam, bogen wir in eine für den Verkehr gesperrte Straße ein. Auf diesem letzten Kilometer standen mehrmals Kleinlastwagen am Rande, auf deren Pritsche Musik gemacht wurde. Ich kam ziemlich genau um 13 Uhr auf dem Kundgebungsgelände an und mit dem Beginn des offiziellen Programms kam wirklich die Sonne heraus. Sie hatte keine Kraft mehr, doch gab es erstmals lauten Applaus, der einen erahnen ließ, wie viele Menschen sich auf diesem abgeernteten Maisacker versammelten. Ob es nun 25.000 waren oder sogar mehr als 40.000 ist mir egal. Wir waren sehr viele und das ist wichtig, um den Protest politisch nach außen zu tragen und nach innen das Gefühl zu bekommen, dass wir weder radikal noch alleine sind, mit unserem Ziel Atomkraft zu beenden.
Dies war dann auch der wesentliche Slogan, der mehrmals in Redebeiträgen vom Publikum aufgenommen wurde und Tausendfach über den Platz schallte ABSCHALTEN!

Nach Jahrzehnten mit Demonstrationen und Kundgebungen fanden Kumi Naidoo (Greenpeace International) und die anderen Redner die richtigen Worte, denen ich mit Interesse zuhörte. Ich fand es auch korrekt, dass ein Rechtsanwalt vom Ermittlungsausschuss die Unglaubwürdigkeit von Jürgen Trittin, Claudia Roth und Christa Goetsch (Senatorin in Hamburg) namentlich kritisierte und an Zitate von denen erinnerte, in denen Sie den Protest gegen Atomkraft kritisierten. Alle drei Genannten waren ins Wendland gereist, um hier symbolische Bilder auf Traktoren oder vor der Polizei produzieren zu lassen.
Das kulturelle Programm auf der Bühne war dürftig und deshalb kein weiteres Wort hierzu.
Zur hässlichen Gewalt vor Splietau siehe den Blogeintrag Schwarzer Block vor Splietau in Aktion.

Die Kreativität, die von Transparenten, selbst gemachten T-Shirts und Figuren ausging, war Herz erfrischend. Der Humor war selten sarkastisch oder zynisch. Wortspiele und Ironie ließen mich oftmals lächeln. Auf einem Plakat war einfach Blinky der dreiäugige Fisch aus der Welt Simpsons zu sehen. Und wo anders entdeckte ich natürlich auch Mr. Burns.
Der Rückweg zum Bus erschien fiel länger und war stressig, da wiederum nur die Fuß- und Radwege benutzt wurden. Als dann Demonstranten auch noch an einer roten Ampel stehen blieben, obwohl kein Verkehr zu sehen war, und damit einen der Gründe für das Stocken des Menschenstroms schufen, fasste ich mich in Gedanken an den Kopf.

Wir waren ein bunter Querschnitt eines wesentlichen Teils der Bevölkerung. Es waren Junge und Alte, es waren Einzelne und Familien mit Kindern, es waren freakige Typen und viele Menschen in funktionaler Outdoor-Kleidung. Leider fehlte eine Gruppe mal wieder oder war zumindest so stark unterrepräsentiert, dass ich niemanden sah. Menschen mit Migrationshintergrund habe ich nur Anfang der 1990-er Jahre auf den Kundgebungen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gesehen. Gegen Atomkraft sah ich sie noch nie.

Nach halbstündigen Warten verließen wir als einer der letzte Busse den Großparkplatz und kamen nur zwei Mal in eine zähe Verkehrssituation. Radio Freies Wendland berichtete uns aktuell, dass der Transport mehrere Stunden Verspätung hat, da bereits mehrmals erfolgreiche Blockaden zum Stopp oder zu einem Umweg des Sonderzug führten. Ein gelungener Auftakt gegen den Castortransport 2010. Die Kombination von CastorTicker und taz-Ticker gab stets einen guten Überblick über die Aktionen und Meinungen vor Ort. Spiegel online reichte erstmals nicht an diese Berichterstattungsquantität und -qualität heran..
Und alles endete mit einem gelungenen, virtuellen Witz: Als die Castoren in das so genannte Zwischenlager einbogen und der Lobby-Verband Atomforum auf der Verhüllung der Transportbehälter für seine Webseite warb, wurde diese gehackt..

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Ein dümmlicher Kommentar von Anonym erreichte mich um 21:52: Wo ist das Problem? "Man sollte den Zug einfach durchfahren lassen! Wen sich so ein Schwachkopf auf die Schienen legt, gibts eben einen Deppen weniger!". Wäre schön, wenn ich so einen menschenverachtendes Wesen bloßstellen könnte, aber es halt einer von diesen vielen Feiglingen der Anonymität der virtuellen Welt. Er hatte sich mit der IP-Adresse:
net1701.zhbia10p-rtdi01.bluewin.ch eingeloggt. Also ein Feigling aus Zürich, der sich über Swisscom eingeloggt hatte.

Schwarzer Block vor Splietau in Aktion

Am 6. November konnte ich um 15 Uhr zwischen Nebenstedt und Splietau den schwarzen Block in seinen beiden Ausführungen mal wieder in Aktion erleben.
Die Medien und der Großteil der politischen Kommentatoren meinen mit dem schwarzen Block ausschließlich die wüten(d)en jungen Männer, die sich selbst als Autonome oder Revolutionäre verstehen und durch eine uniforme Kleidung und Vermummung glauben, dass sie nicht erkannt werden. Doch es gibt auch noch einen anderen schwarzen Block. Es gibt Einheiten der Polizei, die eine schwarze Uniform tragen, dazu schwarze Schutzhelme mit Visier, schwarzen Mundschutz UND zum Teil sogar noch Hauben, wie sie von Motorradfahrern bekannt sind, die nur noch die Augen zeigen. Das sind wirklich gefürchtete Einheiten, die sehr brutal zuschlagen. Habe vor Jahren erlebt, wie alleine der Anmarsch dieser militärisch gedrillten Spezialeinheiten eine Sitzblockade auf einer Straße auflöste. Es war die schiere Angst, welche die Protestierenden vor einer Begegnung im schnellen Lauf die Kreuzung räumen ließ.

Doch zurück zum Wendland 2010. Die Ursache des Aufmarsches des schwarzen Blocks der Staatsgewalt war zunächst nicht zu erkennen. Es gab viel Unmut, dass die Polizei auf das Kundgebungsgelände drängte. Unterstützt von „normalen“ Einsatzkräften in Kampfuniform (Schutzhelm, Beinpanzer und Oberkörperpanzer –für Bilder siehe hier beim Hersteller, sowie Atemschutzmaske) und voller Bewaffnung (Pistole, Pfefferspraydose, Knüppel) aus Wilhelmshaven (WHV 41 stand auf dem Nackenschutz der Helme) und Hamburg marschierten mehr als hundert Polizisten auf.
Auf der südlichen Kundgebungsfläche hatte sich eine bunte Gruppe von Samba-Trommlern und mehr als tausend Kundgebungsteilnehmer versammelt. Doch es waren auch auffallend viele einheitlich schwarz Gekleidete zu sehen.
Und dann ging es mal wieder sehr schnell. Ein Polizeieinheit drängte in eine Gruppe, worauf panisch Hunderte von Menschen weg rannten. Mindestens zwei Flaschen flogen von außen in diesen Menschenwirbel hinein. Den Werfern aus den so genannten „autonomen“ schwarzen Block war es mal wieder egal, wenn diese Flugobjekte treffen würde. Demonstranten ist es grundsätzlich verboten Schutzkleidung zu tragen und so würde eine Flasche entweder einen geschützten Polizisten oder ungeschützte Demonstranten treffen. Hirnloser kann kein Protest ausgedrückt werden. Die feigen „Autonomen“ zogen sich bei den folgenden Katz- und Mausspiel auch stets als erste zurück, so dass normale Kundgebungsteilnehmer zwischen der Polizei und den maximal 200-300 Vermummten standen. BEF-Einheiten geschützt durch den staatlichen schwarzen Block machten Ausfälle, um Einzelne festzunehmen. Einmal sah ich dann auch eine kleine Wolke und kurz darauf wurde eine Frau in meinem Alter mit Händen vor den Augen von zwei anderen Kundgebungsteilnehmern weggeführt. Das war wohl ein Pfeffersprayeinsatz.
Ein bengalisches Feuer flog in die Richtung der Polizei und nach einem weiteren Zugriff wurden Fahnenstangen und ein Vierkantholz in die Richtung der Polizei geworfen. Das Vierkantholz traf einen Demonstranten im Rücken. Wütende Demonstranten liefen auf den Werfer zu, der sich in meine Richtung mit zwei Kumpanen zurückzog. Ich lief auf den total vermummten Mann zu und beschimpfte ihn als Feigling, der gerade einen Demonstranten verletzt hat. Er sagte mir, ich soll ihn zufrieden lassen, als mich ein nicht Vermummter ansprach und mir vorwarf, dass ich die falsche Person beschimpfe. Ich entgegnete, dass die Polizei hier auch nicht erwünscht ist. Mit diesen wenigen Worten endete diese unerfreuliche Episode für mich.

Die Ursache des Aufmarsches der Polizei war der Versuch einer Gruppe im Schutz der mehreren Zehntausend Teilnehmer aktiv den kommenden Castortransport zu stören. Die Straße, die das Kundgebungsgeländer teilte, ist eine von zwei möglichen Transportstrecken für den Castor vom Verladebahnhof Dannenberg Ost zum so genannten Zwischenlager Gorleben. Es war ein Graben ausgehoben und teilweise bereits der Straßenunterbau entfernt. Doch davon war vor Ort nichts zu sehen, denn eine geschlossene Wand vom staatlichen schwarzen Block verhinderte jeglichen Blick auf die Szene. Erst die Tagesschau zeigte mir die Ursache. Übrigens hatte einer dieser jungen Beamten schwarze Textilien so weit über seine Nase nach oben gezogen, dass nur seine Augen zu sehen waren.


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Mein Bericht über die Gesamtveranstaltung befindet sich hier: Anti-Atom-Kundgebung im Wendland. Ein Screenshot der gehackten Seite www.kernenergie.de der Atom-Mafia findet sich hier. Wesentlich für die Information aus dem Wendland waren in diesem Jahr der CastorTicker und der taz-Ticker.

Montag, 1. November 2010

Hannover Wetter Oktober 2010


Der Oktober 2010 war in Hannover subjektiv sehr kühl. Doch die wenigen angenehmen Tage am Monatsanfang und -ende sorgen dafür, dass die Monatsdurchschnittstemperatur bei 9,4° und damit wie bereits der September 2010 "nur" 0,3° unter dem langjährigen Mittelwert für den Oktober lag.
Der Monat war zu trocken, die Sonnenstunden waren durchschnittlich und es gab kein Windereignis.

(ein Klick auf die Graphik und die Details werden deutlich)

Die erste Abbildung zeigt die täglichen Messwerte der Wetterstation Hannover-Langenhagen, die vom >Deutschen Wetterdienst veröffentlicht werden. In Orangerot ist als Linie die Höchsttemperatur eines jeden Tages und in einer hellblauen Linie die Tiefsttemperatur dargestellt (für die genauen Temperaturen siehe die linke Skala). Als gelber Hintergrund sind die Sonnenstunden und als dunkelblaue Balken der Niederschlag in Millimetern entpsrechend Litern je Quadratmeter zu sehen (hierfür gilt die rechte Skala).

Nachdem sich zunächst ein goldener Oktober abzeichnete, sanken trotz vieler Sonnenstunden nach einer Woche die Höchst- und Tiefsttemperaturen. Am 11. Oktober gab es den ersten Frosttag der Wintersaison 2010/11. Es blieb bei diesen einen Frosttag. Doch am 11., 13. und 14. gab es Bodenfrost, dabei zeigte am 11. Oktober das Thermometer am Boden -2,9° an. Die monatliche Höchsttemperatur wurde am 3. mit 21,3° und die Tiefsttemperatur am 11. mit –0,1° erreicht.



Die Tagesmitteltemperatur zeigt noch deutlicher die kühle Periode zwischen dem 10. und 27. Oktober. Ob die Sonnen schien oder es regnete, die Durchschnittstemperatur zeigte nur eine geringe Schwankung. Die höchste Temperatur wurde für den 6. mit 16,7° und die tiefste Temperatur für den 21. mit 5,4° berechnet.



Dabei gehört der Oktober zu den Übergangsmonaten in denen in Wellen die Temperatur absinkt. Der gleitende 5-Tages-Durchschnitt vom 25. August (Mittelwert der Tageswerte 23.-27.8.) bis zum 31. Oktober (Mittelwert für 29.10.-2.11.) zeigt das auf und ab der Temperaturen, wobei jeder Wellenkamm und jedes Wellental tiefer liegt.



Der Blick auf die täglichen Abweichungen zum monatlichen Klimanormalwert von 9,7° verdeutlich, warum die monatliche Durchschnittstemperatur im Oktober 2010 nur geringfügig unter dem Klimanormalwert lag. Denn es war zwar kühl in der Monatsmitte, doch der Monatsanfang war deutlich zu warm.



Der letzte Blick auf die Temperaturen vergleicht die Tageswerte mit zwei unterschiedlichen Mittelwerten und den absolut höchsten und tiefsten Tageswerten der letzten 32 Jahre. Im Verlauf des Oktober sink die Tagestemperatur in Hannover von 11-13° auf 7-9°. Am 6. Oktober wurde ein neuer positiver Rekordwert für den genannten Zeitraum 1978-2010 gemessen.
Ansonsten mag es zwar kühl gewesen sein, aber der Oktober hat in den letzten Jahrzehnten schon einige Tage gehabt, an denen der berechnete Tageswert unter Null Grad lag.

Im Monatsverlauf wurde an 14 Tagen Niederschlag registriert, der sich auf 25mm Monatsniederschlag aufsummierte. Dies entsprach 60 % des langjährigen Mittelwerts. Am 15. Oktober wurden 8,3mm gemessen. Die monatlichen Schwankungen beim Niederschlag sind so erheblich, dass 25mm noch keine signifikante Abweichung ist.

Im Oktober schien an 23 Tagen die Sonne. 98 Sonnenstunden entsprechen 94 % des langjährigen Durchschnittswerts. An zwölf Tagen waren es weniger als eine halbe Stunde Sonnenschein und an 11 Tagen mehr als 5 Stunden.



Auch bei den Sonnenstunden gibt es im Oktober erhebliche Variationen. Zwischen 1974 und 2008 wurden jährlich 55-158 Sonnenstunden registriert. Dabei lässt sich kein klarer Trend feststellen.

Und wieder gibt es kein herausragendes Windereignis zu vermelden. Der Wind erreichte als Spitzenwert am 20. Oktober 15,7m/sec. Dies war ein steifer Wind entsprechend Windstärke 7 auf der Beaufortskala-Skala.


Die Suche nach Windereignissen hat etwas mit den persönlichen Erfahrungen im Elbe-Weser-Dreieck zu tun. Dort gab es in den 1970-er Jahren Herbst- und Winterstürme. Hier in Hannover bleibt nur wenig davon übrig.
Die Abbildung zeigt alle bedeutenden Windereignisse zwischen 1971 und 2008. An den 1.479 Tagen, für die Messergebnisse veröffentlicht wurden (9 Tage ohne Werte), erreichte der Wind in Hannover an 28 Tagen in Böen Sturmstärke (blaue Flächensignatur), davon wurde an sieben sogar ein schwerer Sturm (Magenta) und an zwei Tagen ein orkanartiger Sturm (Rot) festgestellt.
Auch bei diesen Blick auf eine längere Zeitreihe ist keine Tendenz zu mehr oder weniger Windereignissen zu erkennen.

Wie stets ist meine Datenbasis die öffentlich zugängliche Datenbank des Deutschen Wetterdienst (Rubrik Wetter + Klima, dann links in das Verzeichnis Klimadaten) und alle Angaben sind für die Station 10338 Hannover-Langenhagen. Die Berechnungen von Durchschnittswerten und die Graphiken stammen von mir.
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Die folgenden Symbol führen jeweils direkt zum genannten Bericht:

“Wetterbericht . “Wetterbericht

Wetterbericht Hannover Januar 2010 . Wetterbericht Hannover Februar 2010 . Wetterbericht Hannover März 2010 . . . . . . . . .

Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier geht es zu den Wetterberichten für alle Monate im Jahre 2009:

Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Januar 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eistage Frosttage Februar 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Frosttage März 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Frosttage April 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Eisheilige Starkregen Sommertage Mai 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Sommertage Juni 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Starkregen Tropentage Sommertage Juli 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven August 2009 . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven September 2009 . . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage, Temperaturrekorde, Starkregen, sonnenarm, sonnenlos . Hannover Wetter Höchsttemperatur Tiefsttemperatur Sonnenschein Niederschlag Langenhagen Temperaturkurven Klimanormalwert Bodentemperatur Eistage Frosttage, Temperaturrekorde
Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier geht es zu den Wetterberichten für alle Monate im Jahre 2008:
Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. 2008 habe ich bereits einen Vergleich der Wintertemperaturen in Hannover vorgenommen. Damals basierte alles auf Monatswerten und hatte auch nur wenige Details und aktuell gibt es einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010. Im Mai 2010 kam dann noch eine statistische Analyse zur Frage, ob es auch Eisheilige in Hannover gibt, hinzu. Als kleinere Beiträge sind auch noch Graphiken zu den eisigen Tage zum Jahreswechsel 2008/2009 und die eisigen Tage im Dezember 2009 zu finden.