Sonntag, 20. September 2015

Wiedergefundene Küchenfreude

Das Treffen vom Europa-Kolleg in Bilbao hat eine ungewöhnliche Auswirkung auf meinen Alltag.
Die Bilbianer sind stolz auf ihr Essen und dass die baskische Küche international hoch angesehen ist.
Oh, was habe ich für Köstlichkeiten in Bilbo, Gernika und Donostia genossen. Doch nicht nur das. Erst lernten wir die Stadt unserer Gastgeber kennen und dann mussten wir Ortsfremden traditionelle Gerichte zubereiten. Es dauerte Stunden und das Ergebnis wurde im Detail von den Einheimischen begutachtet und schmeckte.

Das ist die Auswirkung. Es macht wieder Spaß in der Küche zu arbeiten. Als Single war über die Jahre die Freude verschwunden. Viel Aufwand für ein Gericht, dass ich dann alleine esse, wurde immer seltener. Seit meiner Rückkehr habe ich bereits mehrmals Speisen, die viel Vorbereitung und mehrere Flammen benötigen, zubereitet.
(Keine Tortilla: Man nehme Zucchini, Zwiebeln, Champignons, Eier, Salz und Pfeffer)

Es ist ein langer Weg vom Gourmand zum Gourmet. In Euskadi bin ich einige Schritte gegangen.

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