Dienstag, 10. November 2020

Volksbegehren Artenvielfalt - Ergebnis

Das Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen wurde am 10. November beendet. Der niedersächsische Landtag hat den "Niedersächsischen Weg" beschlossen und damit viele Ziele des Volksbegehren übernommen.

Bis zum 1. November 2020 wurden in den Gemeinden bereits 138.118 gültige Unterschriften registriert. Dies entspricht 2,3% der wahlberechtigten Bevölkerung. In diesen ersten Schritt des Volksbegehrens hätten wir nur 25.000 Unterschriften vorlegen müssen, um in Anschluss das eigentliche Volksbegehren zu beginnen. Bis Mitte Juni hätten wir die Zahl der Unterschriften auf über 600.000 Unterschriften entsprechend mindestens 10% der wahlberechtigten Bevölkerung steigern müssen. 

Mit dem Enthusiamus hier in Hannover, wo bereits 10.737 gültige Unterschriften registriert wurden (entsprechend 2,9%) hätten wir auch die notwendigen restlichen Unterschriften geschafft und vermutlich sogar deutlich mehr.



Die Beteiligung am Volksbegehren war in den Regionen sehr unterschiedlich. Die Beteiligung reichte von 0,5% im Wahlkreis 7 Wolfsburg (eigentlich eine Nichtbeteiligung) bis zu 5,1% in den Wahlkreisen 62-63 Oldenburg (Stadt). Artenvielfalt steht nicht auf der Agenda in vielen Landkreisen, die durch landwirtschaftliche Produktion im industrielle Maßstab geprägt sind. Warum es auch kein Thema im Osten des Landes war, bleibt mir ein Rätsel. 

Während in den Städten Oldenburg und Osnabrück (3,4%) viele Stimmen gesammelt wurden, waren es ansonsten die Umlandgemeiden von Hannover (3,4%), Vechta (3,7%), der Landkreis Oldenburg (3,8%), das Alte Land nördlich von Buxtehude (3,3%) Schaumburg (3,4%), Bergen (3,6%) und Bad Pyrmont (3,7%), wo die Sammler*innen auf großen Zuspruch trafen.

Ich freue mich, dass das Ziel des Volksbegehrens weitestgehend erreicht wurde, auch wenn es mich mehr gefreut hätte, wenn wir die Landesregierung noch ein halbes Jahr länger unter Druck gesetzt hätten und damit vermutlich weitere Zeile des Volksbegehrens erreicht hätten. 

Für die Dynamik siehe die beiden früheren Beiträge zum stand des Volksbegehrens am 1. September und am 1. August. Es ist dabei zu beachten, dass der Maßstab für die Farbgebung jeweils angepasst wurde.

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Zahlenquelle: Bestätigte Unterschriften je Wahlkreis nach Information der Landeswahlleiterin veröffentlicht von der Inittiave Volksbgehren Artenvielfalt Niedersachsen.

Freitag, 18. September 2020

Volksbegehren Artenvielfalt - Zwischenstand September

Die Niedersächsische Landeswahlleiterin hat mit erheblicher Verzögerung der Initiative für ein Volksbegehren Artenvielfalt den Zwischenstand für den 1. September 2020 mitgeteilt. 

72.167 Menschen haben bereits eine bestätigte Unterschrift für das Volksbegehren abgeben. Ein großer Erfolg für die Initiativen und die vielen Menschen, die in der Familie, im Bekanntenkreis und auf der Straße Unterschriften sammeln.

Es liegen damit Unterschriften von 1,2 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung vor.

Im folgenden die Quoten für die einzelnen Landtagswahlkreise:

Diese Karte ist ein Update der Karte für den 1. August

Die Farben wurden beibehalten, aber die Legende verändert. Für den ersten August waren es Schritte von 0,4 Prozent zwischen den einzelnen Farben. Es gibt 60% mehr Unterschriften und nun sind es Schritte von 0,6%.

Was hat sich seit Anfang August verändert? Wo wurde erfolgreich gesammelt und wo gibt es eine Stagnation oder relativ gerignen Zuwachs an neuen Unterschriften.

Celle (Wahlkreis 46), Uelzen (WK 47), Cuxhaven (WK 57) Hadeln/Wesermünde (WK 58) und Papenburg (WK 82) wurden jeweils eine Farb-Stufe herabgesetzt.

Oldenburg Stadt (Wahlkreise 62-63), Lingen (WK 80), Leer (WK 83), Emden/Norden (WK 85) und Aurich (WK 86) wurden jeweils eine Farbstufe hoch gesetzt. 

Alle anderen Wahlkreise blieben in ihrer relativen Position zwischen 0,19 Prozent der Wahlberechtigten (WK 11 Salzgitter) und 2,44% (WK 36 Bad Pyrmont).
 

Donnerstag, 20. August 2020

Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen - Zwischenstand August

Wir sammeln aktuell Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt hier in Niedersachsen. Dies ist ein zweiteiliger Prozess: Bis Mitte November müssen 25.000 gültige Unterschriften in den Einwohnermeldeämtern / Wahlämtern vorliegen. Dann können die 200 Initiativen bei der Landeswahlleiterin das eigentliche Volksbegehren beantragen. 

Nach der Genehmigung haben die Initiativen weitere sechs Monate Zeit um zusätzlich zu den Unterschriften der 1. Runde insgesamt 10 Prozent der Wahlberechtigten für eine Landtagswahl um Untersützung zu bitten.

Zum 1. August lagen bereits mehr als 45.000 gültige Unterschriften vor. Der 1. Schritt ist geschafft, dennoch wird wird bis Mitte November weitergesammelt. (Presseerklärung)

Mir liegen die Zahlen der Wahlberechtigten und der bisher als gültig anerkannten Unterschriften je Wahlkreis vor. Diese Zahlen habe ich graphisch umgesetzt:

25.000 Unterschriften entsprechen 0,41% der Wahlberechtigten.

Im Großteil von Niedersachsen wurde diese Quote erreicht. Ausnahmen sind im industriellen Fleischproduktionsbereich, alten SPD-Hochburgen an der Küste und in der Altindustrie (PKW, Stahl), dem Harz und Göttingen (Die Student*innen haben es bisher verschlafen).

Der relativ geringe Anteil in Hannover wird ein Ansporn sein, mehr Unterschriften zu sammeln.

Das Update für den 1. September ist hier zu finden.

Samstag, 25. Januar 2020

Krankheit Nationalismus

Na·ti·o·na·lis·mus (nat͡si̯onaˈlɪsmʊs), Substantiv, m

Nach ICD 12 eine Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis (F20.3). Im akuten Krankheitsstadium treten bei nationalistischen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche des inneren Erlebens und Verhaltens betreffen, wie Wahrnehmung, Denken, Gefühls- und Gemütsleben, Willensbildung, Psychomotorik und Antrieb.
Die Krankheit wird seit dem frühen 19. Jahrhundert beschrieben. Sie wurde zunächst durch die Luft als Wort-Infektion verbreitet. Individuelle Erkrankungen können zu Epidemien werden und Bewohner von Regionen und Länder gefährden. Im 20. Jahrhundert starben viele Millionen Menschen an den Folgen des Nationalismus.
Heutzutage wird diese Ausbreitung von Worten in digitalen Medien beschleunigt und verstärkt.
Seit 2016 wird die USA von einer schweren Epidemie heimgesucht.

Sonntag, 9. Juni 2019

Europawahl 2019 im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List

Habe für eine Analyse, die ich der Stadtteilgruppe Vahrenwald-List der Grünen vorstellte, einige Graphiken zur Europawahl erstellt.
Alle Zahlen für Hannover und dem Stadtbezirk Vahrenwald-List sind offizielle Wahlergebnisse, wie sie auf den Seiten der Stadt Hannover für jedes Wahllokale abgerufen werden können. 

1. Die bundesweiten Wahlumfragen der verschiedenen Umfrageinstitute sahen Die GRÜNEN bis kurz vor der Wahl bei 18-19%. Es wurden schließlich 20.5% der gültigen Stimmen und 21 Sitze im Europaparlament.

2. Die Zahl der Einwohner von Hannover nahm zwischen dem 1.1.2014 und dem 1.1.2018 um 17.000 zu. Die Zahl der Wahlberechtigten nahm 3.200 ab.
Die Zahl der gültigen Stimmen nahm um 62.500 zu.
73.600 Wähler setzten ihr Kreuz bei den Grünen (+42.300). Dies entspricht 31.1% der gültigen Stimmen.

3. Es gibt ausgeprägte Hochburgen der Grünen. In Linden (Nord-Mitte-Süd), Calenberger Neustadt, Neustadt und Oststadt waren es jeweils mehr als 38,5%. In diesen Stadtteilen plus Mitte, Südstadt, List und Limmer sind die Grünen die dominante Partei, d.h. hier, dass sie mehr Stimmen erhalten haben als CDU und SPD zusammen.
In der Peripherie haben die Grünen unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt.

4. Grüne Hochburgen zeichnen sich durch eine durchschnittliche bis überdurchschnittliche Wahlbeteiligung aus. Außer im großbürgerlichen Isernhagen-Süd (die letzte echte CDU-Hochburg!) sind Stadtteile mit hoher Wahlbeteiligung auch gleich Bereiche mit hohen Grünen Stimmenanteil.

5. Es gibt eine signifikante Korrelation zwischen der Wahlbeteiligung und dem grünen Stimmenanteil. Um so höher die Wahlbeteiligung, um so höher der Anteil der Grünen.
Eine ähnliche klare Korrelation gibt es bei der AfD. Um so höher die Wahlbeteiligung, um so niedriger deren Stimmenanteil.
6. Nun beginnt der Blick auf den Stadtbezirk Vahrenwald-List. Hierzu muss eine Einschränkung gemacht werden. Die Ergebnisse der Wahllokale repräsentieren nur 72,2% der abgegebenen Stimmen. 27,8% der gültigen Stimmen wurden vorab als Briefwahl abgegeben.
Die Grünen sind stärker im Ergebnis der Wahllokale als bei der Briefwahl.
2014 stimmten 19,6% der Briefwähler*innen für die Grünen und 22,1% der Wählenden in den Wahlokalen.
Es gab 2014 sehr ausgeprägte Hochburgen um den Bonifatiusplatz bis hin zur Röntgenstr. Im Norden von Vahrenwald erreichten die Grünen nur wenige Wählende.

7. Der Stadtbezirk hat sich zwischen 2014 und 2019 deutlich verändert. Insbesondere Neubaugebiete haben die Zahl der Wahlberechtigten deutlich erhöht. 

8. Die Grünen haben ihren Stimmanteil um 14% gesteigert. In drei Wahllokalen der List erreichten die Grünen mehr als 50% der Stimmen. in 25 von 33 Wahlokalen in der List und in 6 von 18 Wahllokalen in Vahrenwald waren die Grünen die dominante Partei, d.h. sie erhielten mehr Stimmen als CDU und SPD zusammen.

9. Selbst in einigen Hochburgen kam es zu einer überdurchschnittlichen Verbesserung des grünen Stimmenanteils. Einige Wahllokale in Vahrenwald, wo die Grünen 2014 noch niedrige Stimmanteile hatten, gehören zu den Bereichen mit überdurchschnittlichen Zuwachs.

10. Die letzte Abbildung ist der AfD gewidmet. Mit der Ausnahme des Wahllokals 1008 (eines von sieben Lokalen im Freizeitzentrum Vahrenwald) gilt, dass dort wo die Grünen stark vertreten sind, die AfD unterdurchschnittlich vertreten ist.

11. Eine abschließende Bemerkung zu Briefwahl und Stimmabgabe in einem Wahllokal: 2014 gaben im Stadtbezirk Vahrenwald-List 77,6% der Wählenden ihre Stimme im Wahllokal ab. 2019 waren dies nur noch 73,8%. Der Trend zur vorzeitigen Stimmabgabe nimmt zu. In absoluten Zahlen nahem die Zahl der Briefwählenden von 5.378 auf 8.709 zu.
Es gibt deutliche Unterschiede im Wahlergebnis zwischen den ausgezählten Briefwahlstimmen und den Stimmen in den Wahllokalen. Die Grünen und die AfD mobilisieren ihre Wählenden stärker für eine direkte Stimmabgabe. Der höhere Anteil der Stimmanteile für die "Große" Koalition hat sicherlich mit deren höheren Stimmanteil bei den Wählenden über 60 Jahren zu tun.

Sonntag, 10. März 2019

Wahlprognose Europaparlament Grüne Fraktion

Es gibt eine neue Webseite, welche die Prognosen für die Wahl zum Europa-Parlament zusammenführt.
https://europeanelectionsstats.eu
Mich interessiert eigentlich nur, wie sich die künftige Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz zusammensetzt. Zur Zeit hat diese Fraktion 52 Mitglieder, wovon 41 Mitglied einer Partei sind, die sich in der Europäischen Grünen Partei zusammengeschlossen haben.
52 Mitglieder aus 27 Parteien (plus zwei parteilos) aus 18 Ländern.

Nach der aktuellen Prognose von Mitte Mai wird die neue Fraktion sich nur noch aus 49 Mitgliedern aus 14 Ländern zusammensetzen.



Bisher Prognose
Belgien 2 4
Dänemark 1 1
Deutschland 13 20
Estland 1 0
Finnland 1 2
Frankreich 6 6
Italien 1 0
Kroatien 1 0
Lettland 1 1
Litauen 1 3
Luxemburg 1 1
Niederlande 2 3
Österreich 3 1
Slowenien 1 0
Spanien 5 3
Schweden 4 2
Ungarn 2 1
Vereinigte Königreich 6 9
GESAMT 52 49
Bulgarien, Griechenland, Irland, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Zypern von 0 zu 0.

Ich habe verzichtet Malta und Zypern auf der Karte darzustellen, da in diesen Ländern wie auch in den grau dargestellten Ländern grüne Politik keine Chance hat.
Erfolgreiche grüne Parteien gibt es eigentlich nur im zentralen Westeuropa und Finnland. Die litauische Bauernpartei ist nur den Namen nach auch eine grüne Partei.
Das macht das ungewöhnliche des EU-Parlaments aus. Ohne Hürde erhalten viele Parteien einen Sitz im EU-Parlament.
Ich werde weiterhin die Webseite auswerten und diesen Beitrag aktualisieren oder weitere Beträge daraus erstellen.

Dienstag, 1. Januar 2019

2018 - wärmste Jahr in Hannover

Die Station Hannover-Langenhagen des Deutsche Wetterdienst  hat die Tageswerte für Silvester veröffentlicht und es ist wohl keine Überraschung, dass auch für Hannover gesagt werden kann:
2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen.
Dargestellt sind die Jahresdurchschnittstemperaturen, der fünfjährige Durchschnitt und der 30-jährige-Durchschnitt, der 2018 erstmals die 10°-Grenze überschritt.

Die Top 5 Jahre bei den Temperaturen sind aktuell:
2018: 11,15°
2014: 11,14°
2015: 10,88°
2000: 10,75°
1999: 10,61° 
Die Referenztemperatur (Klimanormalwert) ist der Mittelwert für die Jahre 1961-1990. 8,9°, das Jahr 2018 war 2,25° zu warm.
(siehe auch den vorherigen Beitrag)

Es gab schon andere warme Jahre, aber seit den 1990-er Jahren wird immer wieder neue Rekorde aufgestellt. Seit 1936 steht die Wetterstation des heutigen DWD am Flughafen Hannover-Langenhagen. Frühere Werte sind entsprechend nicht vollumfänglich vergleichbar. Es gab vor 1936 nur ein warmes Jahr, das in die TOP 5 aufrücken würde. Doch dieses Jahr war eine Singularität im Vergleich zu den Vorjahren und den folgenden Jahren:
(1867: 9,0°) 1868: 10,74° (1869: 9,39°).

Die Veränderung der Temperatur ist nur ein Aspekt des reginalen Klimawandels, doch der einzige, der allen Menschen die Veränderung zeigt.
(Messwerte von der Webseite der DWD. Berechnung von Durchschnittswerten und Graphiken vom Autor)

Dienstag, 9. Oktober 2018

Hannover - Klimawandel - 2-Grad-Grenze

Regionaler Klimawandel
Leser meines Blog wissen, dass mich Klimatologie und Meteorologie interessiert. Ich referiere hier nicht die Ergebnisse für nationale, kontinentale und globalen Berechnungen des Klimawandels. Mich interessiert, was passiert in der Region Hannover. Lässt sich hier auch der Klimawandel feststellen.
Einfache Antwort: Ja! (siehe Beispiel: April in Hannover)

Grundlage meiner Beobachtungen sind die täglichen Messwerte der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes in Hannover-Langenhagen, die mir für die letzten mehr als 70 Jahre vorliegen. Aktuell warnt der UN-Weltklimarat davor, dass global nur mit großer politischer und wirtschaftlicher Anstrengung der Temperaturanstieg bis 2100 bei 1,5° gestoppt werden kann.

Lokal liegt in Hannover seit dem 7. August 2018 die Jahresdurchschnittstemperatur mehr als 2,0° über den langjährigen Mittelwert der Jahre 1961-1990, der sogenannten Klimanormalperiode.
Dargestellt ist der Durchschnitt von 365 Tageswerten der Wetterstation Hannover. Der erste Punkt am 30. Juli 2018 steht für den Durchschnitt der 365 Werte zwischen dem 31. Juli 2017 und dem 30. Juli 2018. Der letzte Punkt am 10. April 2019 für den Mittelwert der 365 Tageswerte zwischen dem 11. April 2018 und dem 10. April 2019.
Die Abbildung beginnt mit 10,8° oder 1,9° über den Klimanormalwert für die 30-Jahre 1961-1990. Am 7. August wurde die 2,0°-Grenze überschritten.
Es ist dies das fünfte Mal seit 1946, dass die Jahresdurchschnittstemperatur mehr als 2° über den langjährigen Mittelwert liegt. Vor dem Jahr 2000 lag die Durchschnittstemperatur niemals mehr als 2,0° über den Klimanormalwert.
2000 waren es    47 Tage,
2007 waren es 221 Tage,
2014 waren es 107 Tage,
2016 waren es    58 Tage
und 2018-2019 sind es bis zum 21. Juni bereits  319 Tage, also mehr als zehn Monate. Dabei lag zwischen dem 27. Februar und dem 12. Mai 2019 die Jahresdurchschnitts-Temperatur sogar mehr als 2,5° über den Klimanormalwert.
Der Wert für den 2. April 2019 (Durchschnitt der 365 Tageswerte vom 3.4.2018 bis zum 2.4.2019) war der Maximalwert der Jahrestemperatur für diese Periode:
11,85° oder 2,95° wärmer als der Klimanormalwert.

Der Winter (?) 2018-2019 zeichnete sich durch eine Vielzahl von deutlich zu warmen Tagen aus.


In der zweiten Abbildung habe ich die Tageswerte des Winters 2018-2019 mit dem jeweiligen Monatsmittel der Monate Dezember-Januar-Februar verglichen. Abweichungen sind normal und den Klimawandel bedenkend sollte es eine verschobene Normalverteilung geben. Es gibt aber bisher nur wenige Tage die kühler sind, als das jeweilige langjährige Monatsmittel.
Im Februar müsste zum Beispiel eine Tagesmitteltemperatur von 1,1° unterschritten werden, damit ein Tag als kühl definiert werden kann. Dies traf bisher nur auf die drei ersten Tage des Monats zu, als die Tagesmitteltemperatur zwischen -0,7° und +0,5° lag.

Samstag, 7. Juli 2018

Farbenwechsel-Deutschland-Belgien


Man nehme eine nicht mehr benutzte Deutschlandfahne und schneide den schwarzen Streifen ab.
Die nun getrennten Teile drehe man um Uhrzeigersinn um 90° und befestige den schwarzen Streifen vor dem gelben.
Die deutsche Fahne hat das Format 3 x 5, die belgische 2 x 3.
Entsprechend muss die Fahne beschnitten werden.
Es entstehen zwei Fahnen, die man nun beim Halbfinalspiel der Herrenfußball-WM nutzen kann.

Viel Spaß!

Samstag, 16. Juni 2018

Fête de la Musique 2018 - PdWA

Und wieder ist der längste Tag und wieder feiern wir die Fête de la Musique Hannover.

Ich betreue die Bühne am Platz der Weltausstellung, die vom Paritätischen gesponsert wird.
Hier ist das Programm.
15:00 Der große Trommelwirbel (etwa 100 Kinder und Jugendliche eröffnen die Bühne, ein Video von ihremAuftritt auf der Fête 2015)
15:45 Auf Reisen (www Eine Band aus der Musiktherapie in Wunstorf)
16:30 Tanzgruppe Weberhäuser (Die Wohngruppe Weberhäuser der Lebenshilfe bittet zum Tanz)
16:45 The Boppin' Blue Cats (Rockabilly vom Feinsten aus Peine und Burgdorf)
17:30 Tanzgruppe Weberhäuser
17:45 hArt times (www)
18:45 Die Eisbrecher (Fulminante Party-Band der Hannoverschen Werkstätten)
19:30 Mitmachaktion Gospelchor
19:45 Familie Beste (Singer-Songwriter mit großartiger Sängerin)
20:45 KKS Big Band (Die Big Band der Käthe Kollwitz Schule)
21:45 Mars Echo (deutsch-sprachiger Rock-Pop)

Das wird wieder ein wunderbares Fest.