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Freitag, 17. Juni 2016

blogcounter.de

Seit der Einrichtung dieses Blog nutze ich kostenfreien Dienste von blogcounter.de, um zu erfahren, welche Blogbeiträge auf ein größeres Publikum, als meine Familie, Freunde und Bekannte trifft.
Leider ist mal wieder der Wurm drin, Blogcounter hat Ende Mai aufgehört besuchte Seiten anzuzeigen.
Wenn überhaupt, dann werden jetzt noch Besucher meiner Hauptseite angezeigt.
Wer sein Web-Log über blogger.com (=blogspot.de) von google nutzt, hat damit den Zähler von Google, der mir sagt, dass sich das Besuchsverhalten seit Ende Mai nicht grundlegend geändert hat.

Ich habe den Web-Administrator von blogcounter.de kontaktiert, doch der antwortet nicht.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und gebe es einen anderen guten Zähler (der von Google ist ungenügend).

Mittwoch, 19. März 2014

Spam im Kommentar

. . . und wieder wird gespamt.

Habe ganz bewusst meine Kommentarfunktion relativ offen gehalten, damit überhaupt Kommentare geschrieben werden. Nun spamt einE BloggerIn hier bei blogspot in meinen Kommentaren. Bisher hat sie dreimal meine Seite attackiert und jeweils in mehreren aktuellen Beiträgen einen kurzen Beitrag hinterlassen, der nichts mit meinem Blogbeitrag zu tun hat und nur dazu motivieren soll, einen Link anzuklicken.
Die Kommentare lassen sich leicht löschen, aber:

Es nervt!

Donnerstag, 13. Februar 2014

Filme und Bewertungen hier im Blog

Als ich gestern auf meiner Facebook-Seite einmal mehr auf Terry Gilliams Film Kabinett des Dr. Parnassus verwies, fragte ich mich, wie viele Filme ich hier bereits empfohlen, kritisiert und beschrieben habe.

Es sind nunmehr 62 Filme und fast immer habe ich am Ende eine Punktzahl auf der Skala von 0 bis 10 verteilt (siehe meinen Beitrag Filmbewertung).
0 Punkte entsprechen der Note "ungenügend",
1-2 Punkte wären für einen Film der Kategorie "mangelhaft",
3-4 Punkte für einen Film, den ich nur als "ausreichend" bewerte.
Alle bisher genannten Bewertungen versuche ich zu vermeiden, indem ich mir solche Filme nicht anschaue. In diese dumpfe Kategorie fällt zum Beispiel so ein Machwerk wie "2012" von Roland Emmerich.
5-6 Punkte beschreiben einen "befriedigenden" Film. Solche Filme sehe ich viel zu oft, aber dann schreibe ich nicht unbedingt über sie. Der Film war dann schon eine billige Unterhaltung, Zeitverschwendung oder sogar ein Ärgernis.
5 Punkte gab ich nur einen der hier beschriebenen Filme Knowing (2009) von Alex Proyas.
Mit 5 bis 6 Punkten bewertete ich den letzten Teil der Batman-Serie Dark Knight Rises (2012) von Christopher Nolan, den in vielen Szenen lächerlich misslungenen Film Der gute Hirte (2006) von Robert De Niro sowie das Popcorn-Epos Troja (2004) von Wolfgang Petersen.
6 Punkte haben ich des öfteren verteilt, zum Beispiel für Alex Proyas (1998) Dark City, Jupiter Ascending (2015) von den Wachowski Geschwistern, die Literaturverfilmung Nachtzug nach Lissabon (2013) von Bille August, Poll (2010) von Chris Kraus, I Am Legend (2007) von Francis Lawrence, Harry Potter und der Orden des Phönix (2007) von David Yates, Marie Antoinette (2006) von Sofia Coppola, Terminal (2004) von Steven Spielberg, Populärmusik aus Vitulla (2004) von Reza Bagher und His Girl Friday (1940) von Howard Hawks. Da habe ich gleich mehrere Filme genannt, die sehr erfolgreich waren, aber eben deutliche Mängel aufwiesen.
Jetzt komme ich langsam zu den guten Filmen. 6 bis 7 Punkte erhielt Alice (2010) von Tim Burton. Diese schlechte Wertung bezieht sich ausdrücklich auf die 3D-Version, der 2D-Version gebe ich mehr Punkte.
7 Punkte und damit die Note "gut" mit Abstrichen sind meiner Meinung nach The Junglebook (2016) von Jon Favreau, Star Wars Teil VII (2015) von J.J. Abrams, Interstellar (2014) von Christopher Nolan, der 2. Teil vom Hobbit (2013) von Peter Jackson, Star Trek Into Darkness (2013) von J.J. Abrams, Iron Sky (2012) von Timo Vuorensola, der viel versprechende 1. Teil von Tim und Struppi (2011) von Steven Spielberg , der erste Teil von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010) von David Yates, der stilistisch interessante Film Moon (2009) von Duncan Jones, die alternative Geschichte der Inglourious Basterds (2009) von Quentin Tarantino, die Dreamworks Produktion Monster vs. Aliens (2009) von Conrad Vernon und Rob Letterman, die Persiflage OSS117 - Der Spion der sich liebte (2006) von Michel Hazanavicius, Science of Sleep (2006) von Michel Gondry, die Filmanalyse Perverts Guide to Cinema (2006) von Sophie Fiennes mit dem Philosophen Slavoj Zizek, Angel-A (2005) von Luc Besson, Proof (2005) von John Madden, Walk the Line (2005) von James Mangold, The Day the Earth Stood Still (1951) von Robert Wise und Virgin Suicides (1999) der Erstling von Sofia Coppola. Wenn ich mir die Titel anschaue, denke ich mir, dass einige Filme möglicherweise zu gut bewertet wurden. Doch die Blogbeiträge sind Momentaufnahmen der jeweiligen Jahre.
Nur ein wenig besser (7 bis 8 Punkte) beurteilte ich The Martian (2015) von Ridley Scott und den zweiten Teil des letzten Teils der Harry Potter Septalogie (2011) wieder von David Yates.
Gute Filme (8 Punkte) waren Hateful 8 (2016) von Quentin Tarantino, Inside Out (2015) von Pete Docter, Zero Theorem (2014) von Terry Gilliam, Hobbit 3 (2014) von Peter Jackson, Super 8 (2011) von J.J. Abrams, das bisher unerreichte 3D-Meisterwerk Avatar (2009) von James Cameron, Das Kabinett des Dr. Parnassus (2009) von Terry Gilliam, Star Trek (2009) wiederum von J.J. Abrams, das deutsche STASI-Melodram Das Leben der Anderen (2006) von Florian Henckel von Donnersmarck (wie würde in 25 Jahren ein entsprechendes NSA-Drama aussehen?), Das Parfüm (2006) von Tom Tykwer, Donnie Darko (2001) von Richard Kelly, das Steampunk-Märchen Die Stadt der verlorenen Kinder (1995) von Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro, der Episodenfilm Night on Earth (1991) von Jim Jarmusch und Fisher King (1991) von Terry Gilliam.
Gut bis Sehr Gut (8 bis 9 Punkte) beurteilte ich bisher nur den 1. Teil vom Hobbit (2012) von Peter Jackson, Grand Budapest Hotel (2014) und die Dystopie Children of Men (2006) von Alfonso Cuaron.
Sehr Gut (9 Punkte) gefielen mir der Stummfilm The Artist (2012) von Michel Hazanavicius, Departed (2006) von Martin Scorsese, Mulholland Drive (2001) von David Lynch und Diva (1981) von Jean Jacques Beineix.
Die höchste Wertung erhielt in meinem Blog mit 9 -10 Punkten Magnolia (1999) von PT Anderson. 10 von 10 Punkten und damit Herausragend würden bisher nur Citizen Kane (1941) von Orson Welles und Pulp Fiction (1994) von Quentin Tarantino erhalten. Doch diese beiden, wie auch viele andere Filme zwischen 2005 und heute wurden zwar gesehen, doch nicht immer war die Zeit und Lust vorhanden darüber auch zu schreiben. Dies gilt besonders für die guten und sehr guten Filme, über die es so vielfältige Informationen gibt, das eigene Blogbeiträge nur wie Variationen der existierenden Artikel erscheinen.
- - - - -
Sortiert nach Jahr der Originalveröffentlichung in umgekehrt chronologischer Reihenfolge:
2016 Hateful 8 von Quentin Tarantino und The Junglebook von Jon Favreau (Disney)
2015 Jupiter Ascending von den Wachowski Geschwistern, Kung Fury von David Sandberg, Inside Out von Pete Docter, Kurzfilm Lava von James F. Murphy, The Martian von Ridley Scott, Jurassic World von Colin Trevorrow und Star Wars Teil VII von J.J. Abrams.
2014 Interstellar von Christopher Nolan, Zero Theorem von Terry Gilliam, Hobbit 3 von Peter Jackson und Grand Budapest Hotel (2014).
2013 Nachtzug nach Lissabon von Bille August, Hobbit 2 von Peter Jackson, und Star Trek Into Darkness von J.J. Abrams.
2012 Dark Knight Rises von Christopher Nolan, Iron Sky von Timo Vuorensola, Hobbit 1 von Peter Jackson und The Artist von Michel Hazanavicius.
2011 Tim und Struppi von Steven Spielberg, Harry Potter 7,2 von David Yates und Super 8 von J.J. Abrams.
2010 Poll von Chris Kraus, Alice von Tim Burton und Harry Potter und die Heiligtümer des Todes-1 von David Yates.
2009 Knowing von Alex Proyas, Moon von Duncan Jones, Inglourious Basterds von Quentin Tarantino, Monster vs. Aliens von Conrad Vernon und Rob Letterman, Avatar von James Cameron, Das Kabinett des Dr. Parnassus von Terry Gilliam und Star Trek von J.J. Abrams.
2008 liefen u.a. WALL E, Juno und No Country for Old Men, aber ich hatte keine Zeit und Lust darüber zu schreiben.
2007 I Am Legend von Francis Lawrence und Harry Potter und der Orden des Phönix von David Yates.
2006 Der gute Hirte von Robert De Niro, Marie Antoinette von Sofia Coppola, OSS117 - Der Spion der sich liebte von Michel Hazanavicius, Science of Sleep von Michel Gondry, Perverts Guide to Cinema von Sophie Fiennes, Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck, Das Parfüm von Tom Tykwer, Children of Men von Alfonso Cuaron und Departed von Martin Scorsese.
2005 Angel-A von Luc Besson, Proof von John Madden, und Walk the Line von James Mangold.
2004 Troja von Wolfgang Petersen, Terminal von Steven Spielberg, und Populärmusik aus Vitulla von Reza Bagher.
2002 Kurzfilm Whistle von Duncan Jones
2001 Donnie Darko von Richard Kelly und Mulholland Drive von David Lynch.
1999 Virgin Suicides von Sofia Coppola und Magnolia von PT Anderson.
1998 Dark City von Alex Proyas.
1995 Die Stadt der verlorenen Kinder von Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro.
1991 Night on Earth von Jim Jarmusch und Fisher King von Terry Gilliam.
1981 Diva von Jean Jacques Beineix.
1951 The Day the Earth Stood Still von Robert Wise
1940 His Girl Friday von Howard Hawks.

Samstag, 11. Januar 2014

Blogstatistik mal wieder explodiert

Das sind die kleinen Rätsel im Leben eines Bloggers. Manchmal explodiert die Zahl der Zugriffe auf einen Beitrag oder eine Abbildung in einem Beitrag. Gestern Abend war es mal wieder soweit. Um 18:10 rief jemand meinen Beitrag zur Wahl von Bundespräsident Gauck auf. Ein Abbildung aus diesem Beitrag wurde offensichtlich in einem Forum oder einem anderen sozialen Medium bekannt gemacht, denn um 20:38 Uhr griffen 12, 20:39 Uhr weitere 52 und 20:40 Uhr weitere 40 Nutzer auf diese Graphik zu. Insgesamt waren es dann mehr als 150 Besucher.
Leider gaben mir weder Blogcounter noch der interne Zähler hier unter blogspot einen Hinweis darauf, wo dieser Link stand. Die gleichzeitig eingehenden Googlefragen fragten nach SPD-Wahlergebnissen.
Vermutlich war es mal wieder eine Fehlleitung, denn die Graphik (und scheinbar wurde nur diese aufgerufen) ist ohne Erläuterung merkwürdig, da sie auch Wahlbeteiligungen von mehr als 100% ausweist.
[Nachtrag: Auflösung: Eine Gesichterbuch-Freundin sagt mir, dass ungefähr zu der Zeit bei "Wer wird Millionär" eine Frage zu einem SPD-Wahlergebnis gab]

Es geht um die folgende Abbildung:

Bei früheren Explosionen wusste ich zumindest den Grund. Als ich meinen ersten größeren Bericht über die 1. EU-Bürgerinitiative F2020 (Erasmus und Co.) postete, wurde mein Beitrag auf der offiziellen Seite der Initiative verlinkt. Oder als Ralf eine Million Euro bei Wer wird Millionär gewann und ich zeitnah über unsere kleine Feier berichtete und hunderte wissen wollte, wer denn nun dieser Ralf ist und was eigentlich Table Quiz ist.

Samstag, 28. Dezember 2013

Jahresabrechnung 2013

Soeben habe ich meinen Jahresbrief 2013 fertig gestellt und an die Familie und Freunde versandt. Wer den Text lesen möchte, braucht nur eine Notiz via Elektropost oder Gesichterbuch zu schicken.
Hier gibt es nur einen Rückblick auf Blogbeiträge des Jahres. die öffentliche Person ist schließlich eine andere, als der reale Mensch.

Politik regt mich weiterhin auf und an. Da lag natürlich auch an der Landtagswahl in Niedersachsen, den damit verbundenen Outen von Nazis, der Bundestagswahl mit unserer Bundeskanzlerinverwalterin und hier in Hannover der zusätzlichen Wahl des Oberbürgermeisters. Die Dummheit der SPD und das Geblubber und Schweigen vom Bundespr.(ediger) Gauck ließen mich den Kopf schütteln. Dabei gab es interessante Ansätze wie die 1. EU-Bürgerinitiative oder die Offenlegung der NSA-Spitzeleien  oder das Fiskalverbrecher im Netz recherchiert werden können.

Der Tod meines Vaters führte zu Erinnerungen und Trauerarbeit.
Doch es gab auch schöne Momente auf dem Spielplatz, in der Turnhalle und mehrmals im Zoo.

Meine Reisen führten mich in diesem Jahr gleich zweimal nach Berlin, nach London, Königswinter, Budapest zum Europäischen Traum, Stade und Deventer.

Die monatlichen Wetterberichte, der nicht enden wollende Winter 2012/2013 aber auch einen Beitrag über den regionalen Klimawandel am Beispiel des Monats April und den generellen Temperaturanstieg sind auch als Kommentare auf dümmliche Bemerkungen von Klimaskeptikern zu lesen.

Ich kramte ein wenig in meinen Erinnerungen und fand meinen allerersten Brief von meiner ersten Reise nach Ostafrika (1987) und als eine Alumna über ihre Probleme mit einem Studentenvisum berichtete fiel mir mein Erlebnis aus Dar es Salaam (1988/89) ein. Eine Wiedergängerin erinnerte mich an den Beißkrampf der 1980-er Jahre pflegte. Ich musste auch an die Grußkultur in Tanzania denken und ein unangenehmes Erlebnis in Johannesburg vor 18 Jahren.

Kino war nur dreimal Thema, einmal The Hobbit und dann der Nachzug nach Lissabon und Star Trek. Filme gab es vor allem auf DVD, wie zum Beispiel Spielbergs Terminal. Ich fand einen Hinweis auf eine Screwball-Komödie im Netz, die vollständig, im Original und vor allem ohne Werbepausen genossen werde kann.  

Musik war öfters das Thema: Die hannöversche Formation fint stellte ihre 1. EP vor. Das Duo SEA+AIR gab eine wunderschöne Show. Beim digitalen Aufräumen stolperte ich über meinen Konzertbericht Roger Water 2002 und während meiner Arbeit auf der Fête de la Musique Hannover über einen Achim Reichel Song meiner Jugend. Musik gefiel auch im Netz, doch Hand gemachte Live-Musik wie vom französischen Yalta Club oder von MINE sind etwas Besonderes.

Ich habe viel gelesen, aber nicht so viel darüber geschrieben. Im Winter wurden eine Märchensammlung von Charles Perrault gelesen und im Herbst ein Sachbuch über "normale" US-Amerikaner. Literatur hinterließ Spuren in meiner Zitatesammlung, wie zum Beispiel Bemerkenswertes von Arno Schmidt (hier  und hier), Pascal Mercier, William Shakespeare, Gisbert Haefs, Douglas Adams oder Doris Lessing.

Mal sehen was 2014 bringt.

Dienstag, 12. November 2013

Spam-Attacke aus der Ukraine ???

Hat jemand anders in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass SPAM oder ROBOT-Maschinen wieder und wieder den eigenen Blog aufrufen? Die Kennung der Seiten verweist auf Russland, aber Google identifiziert die Adressen in der Ukraine. Jede der Seiten ruft 4 mal meinen Blog auf. Seit gestern waren es 22 verschiedene Seiten (also 88 Zugriffe aus der Ukraine), doch dahinter steht wahrscheinlich nur ein Absender.
Bei mir sind keine Adressen zu finden und ich gehe mal davon aus, dass Google als Betreiber der Blogger-Seite dafür sorgt, dass diese Zugriffe die Webseiten nicht verändern. Zu den Merkwürdigkeiten gehört auch, dass Google behauptet, dass ich angeblich Auto-Effekt-Fotos (also verknüpfte Fotos mit dem .gif-Programm hinzugefügt habe. Ich habe keine solchen Fotos erstellt oder meinem Blog zugefügt.
Aktuell haben die folgenden Absender zugegriffen:
  • abilitytech.ru
  • art-cs.ru
  • asblog.ru
  • autoinfopages.ru
  • babyzabot.ru (IP-Adresse in Vancouver, British Columbia!)
  • borq.ru (Tätä!)
  • creditlorow.ru
  • dejt.ru
  • drivemotorist.ru
  • drunkenness.ru
  • gastroname.ru
  • healtblog.ru
  • huwo.ru
  • jijo.ru
  • kokv.ru
  • kulinarski.ru
  • lightspektr.ru
  • nasmorc.r
  • regionyrf.ru
  • seborinn.ru
  • sylq.ru
  • ves-net.ru

Es endete am 21. November nachdem der Zähler hier bei Google mehr als 1.000 Zugriffe aus der Ukraine registrierte. Der Anlass für diese Attacke bleibt wohl im Trüben des Netzes.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Blogcounter passierte die 100.000

Am 4. Juli 2013 hatte ich nach Zählung des Blogcounters den 100.000 Besucher auf meinem Blog und erst heute bemerkte ich es. Der Blogcounter zeigt nur die Tageszahlen der letzten elf und des laufenden Monats aus, da ich aber die Zahlen abschreibe und in einer Tabelle archiviere habe ich alle Zahlen seit dem Beginn am 19. Dezember 2006 und die heutige Aktualisierung zeigte den Sprung.

Sehr langsam hat sich die Leserschaft erweitert, aber seit Ende 2009 sind es stets mehr als 1.000 Besucher/Monat. Aus den Zugriffszahlen einzelner Seiten weiß ich, dass dies zu einem großen Teil Zugriffe auf meine monatlichen Wetterberichte (kontinuierlich seit Januar 2008) sind. Es werden mir im Blogcounter auch die Google-Fragen, die zu meinem Blog führten angezeigt und ich habe dort wirklich schon die Kombination "Ulaya, Wetter" gesehen. Das freut mich ungemein. Es werden dabei weniger die Texte, als meine graphische Umsetzung der Messwerte gesucht und gefunden (siehe Google: Hannover Wetter und dann die Kategorie Bilder).
Die obige Abbildung zeigt zwei deutliche Ausschläge. Der erste hängt damit zusammen, dass ein Bekannter von mir bei "Wer wird Millionär" die Million gewann und ich zeitnah darüber berichtete. Mehr als 1.000 Zugriffe erfolgen am Abend, als die Aufzeichnung der Quizzes gezeigt wurde.
Der zweite breitere Berg hat etwas mit meiner Berichterstattung über das Wachstum von Facebook zu tun. Bis ins Frühjahr 2013 konnte über socialbakers die Zahl der Konten je Land abgerufen werden und ich habe verschiedene Beiträge zum Wachstum von Facebook in Europa und Afrika publiziert. Die Datenquelle versiegte und damit auch meine Berichterstattung über die Verlangsamung des Wachstums und die Sättigung.
Meine erfolgreichsten Beiträge gehören zu den genannten Themen:
03.01.2011 Facebook in Europa 2011    8.577
20.04.2012 Facebook in Europa 2012    4.835
17.11.2012 EU-Bürgerinitiative F2020 – Der Schneeball rollt 2.621
10.02.2010 Das Wetter in Hannover im Jahre 2009 2.423
21.11.2010 Table-Quiz im Café K: RTL + Hannover 2.099
05.01.2008 Das Wetter in Hannover im Jahre 2007 2.021
05.03.2008 Wintertemperaturen in Hannover 1.975
03.10.2010 Facebook in Europa - Statistik    1.897
11.05.2008 Statistik der regionalen Facebook-Gruppen in Europa    1.711
02.04.2008 Hannover Wetter März 2008 1.479
(die FB Europa-Beiträge wandern ins Archiv und wurden deshalb nicht verlinkt)

Dienstag, 27. August 2013

Twitter UlayaBrauel

Manchmal dauert es ein wenig länger und die Vorbehalte sind unübersehbar groß.
Habe hier im Blog oder auf meiner Facebook-Seite gerne auch mal auf einen interessanten Artikel in der aktuellen Berichterstattung verwiesen. Hier im Blog sind dies wohl meine kürzesten Beiträge gewesen.
Diese Verweise bleiben zum einen im Gesichterbuch, aber wandern nun vor allem nach Twitter. UlayaBrauel heiße ich dort. Mal sehen, ob es mir gelingt, mich so kurz zu fassen, dass die Verweise bei Twitter auch genutzt werden.

Dienstag, 25. Juni 2013

Dieser Blog wurde nun auch bei Bloglovin angemeldet

Google stellt zum 1. Juli 2013 den Service Google Reader ein. Deshalb habe ich diesen Blog bei anderen Readern angemeldet, zum Beispiel bei BlogLovin und Feedly.
Follow my blog with Bloglovin
Diese Reader generieren ab jetzt auch meine Einträge auf meiner Facebook-Seite brauel.in.ulaya

Sonntag, 2. Dezember 2012

100+ Science Fiction und Fantasy Filme in 6,5 Minuten

Kunstblog hat ein Musikvideo, dass mehr als 100 Science Fiction und Fantasy Filme versammelt, geteilt. Ich leiste meinen Beitrag zur viralen Verbreitung des Fragespiels "Erkennst du die Filme?"

Einige Klassiker fehlen, wie zum Beispiel: H2G2, Raumpatrouille, Contact, Dark Star.
Das Video erinnert hoffentlich auch euch an viele schöne Abende im Kino, denn Science Fiction ist nur auf Leinwand großartig.

Das Video wurde von Cosmo Scharf und Austin Kilgore zusammengestellt und unter den Namen TheXanderLegacy auf YouTube eingestellt. Die Musik stammt von Steve Nalepa, das Stück heißt "Monday", hier in einem Remix der Band The Glitch Mob.

# # # # #
0:00 noch nicht identifiziert
0:02 Battle Los Angeles
0:05 E.T.
0:07 District 9
0:10 Tron: Legacy
0:12 Star Wars Episode 1
0:13 2001 Space Odyssey
0:14 Tron: Legacy
0:15 Watchmen
0:16 WALL E
0:17 noch nicht identifiziert
0:18 2001 Space Odyssey
0:20 noch nicht identifiziert
0:22 Battle Los Angeles
0:23 Tron: Legacy
0:24 District 9
0:25 Tron: Legacy
0:26 King Kong
0:27 Le Voyage dans la Lune (F 1902; der erste Science Fiction Film frei nach Jules Verne)
0:29 Watchmen
0:30 Tron: Legacy
0:32 Star Trek
0:33 Blade Runner
0:34 noch nicht identifiziert
0:35 noch nicht identifiziert
0:37 Battle Los Angeles
0:38 noch nicht identifiziert
0:38 Speed Racers
0:39 noch nicht identifiziert
0:39 Matrix
0:39 noch nicht identifiziert
0:40 noch nicht identifiziert
0:40 noch nicht identifiziert
0:41 Matrix
0:43 noch nicht identifiziert
0:44
0:45 Tron: Legacy
0:46 Star Wars Episode 1
0:47 Star Trek
0:48 noch nicht identifiziert
0:49 Tron: Legacy
0:49 Avatar
0:50 noch nicht identifiziert
0:50 The Hulk
0:50 Transformers
0:51 Zurück in die Zukunft, Teil 1
0:52 Thor
0:53 Metropolis
0:55 noch nicht identifiziert
0:56 I Robot
0:57 Children of Men
0:58 noch nicht identifiziert
0:59 Tron: Legacy
u.s.w. Die Sammlung hat sehr schnelle Schnitte, gleich mehrmals werden in der ersten Minute in einer Sekunde zwei bis drei Szenen angedeutet.

Dienstag, 17. April 2012

EKNT08 Mardorf

Den folgenden Text habe ich aus dem Blog, der zum Europa-Kolleg Nachtreffen 2008 existierte, entnommen. Das war das erste offene Nachtreffen des Europa-Kollegs mit Teilnehmenden aus den Jahrgängen 2004-2007.
Die Verknüpfungen wurden nicht neu überprüft, aber alle Namen anonymisiert.
- - - - -
(nur so als Erinnerungshilfe für die Teilnehmenden und den Redakteur. Die Fotos sind ja bekannt und einige auch im Gesichterbuch veröffentlicht)

(Man muss in Norddeutschland gewesen sein, um zu verstehen, dass in der lokalen Sprache ein Meer ein großer See ist)
  • Sonntag, 24. August
    Ankunft von T. in Hannover. Gemeinsame Fahrt zum 20. Open-Air Konzert der Chopin-Gesellschaft im Georgengarten. Es wurde Musik von John Williams (Harry Potter Suite, 2001), Carl Maria von Weber (Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2, 1811) und Franz Liszt (Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, 1849/55) aufgeführt.
    Nach der Rückkehr in die Wohnung kam auch S. an. Zu dritt fuhren wir in die Kneipe "... und der böse Wolf", um dort die exzellente thailändische Küche als Abendessen zu genießen.

  • Montag, 25. August
    Am Bahnhof hatten wir uns mit J. verabredet. Nun ging es zu viert zum Ferienhof Syrup-Tahn in Mardorf via Neustadt am Rübenberge. Uns wurden die Zimmer gezeigt. Bis zum Abend kamen B., M., M. und für uns sieben wurde auf der Terrasse gegrillt. In der Nacht kamen dann noch I. und D.. Wir machten einen Nachtspaziergang zum Steinhuder Meer. Es wurde spät in der Unterkunft!

  • Dienstag, 26. August
    Eigentlich wollten wir heute unsere erste Tour machen, aber da sich D. und S. für heute angesagt hatten, verschoben wir diese Fahrt und gingen stattdessen zum Strand an der Weißen Düne. Die Sportlichen in der Gruppe erlebten nun eine Enttäuschung. Das Steinhuder Meer ist ein sehr flacher See. Selbst nachdem sie mehr als 100 Meter ins Wasser gegangen waren, hatten sie immer noch Grund. S. brachte spät am Abend die notwendigen Niedersachsentickets für die Reise am nächsten Tag mit.

  • Mittwoch, 27. August
    Wir fuhren relativ spät (nun zu elft) mit dem Bus nach Neustadt und weiter über Hannover nach Hameln. Ich führte die Gruppe zunächst zur Weser und gab dort eine Einführung in die Sage vom Rattenfänger. Vom Ufer ging es die Altstadt. Die Besteigung des Kirchturms der Münsterkirche St. Bonifati war wegen Renovierungsarbeiten leider nicht möglich. Die Bauarbeiter ließen uns aber dennoch in die Kirche, so dass der Altarbereich dieser schlichten Schönheit besichtigt werden konnte. Weiter ging es in die Altstadt. Die Seriengeschäfte verhunzen die ganze Schönheit. Nur wer als Hans-guck-in-die-Luft durch die Straßen geht, sieht die Schönheit der historischen Straßenzüge. Am Marktplatz machten wir Rast und bestiegen schließlich den Turm der Marktkirche St. Nikolai. Vorher wurde uns auf dem Marktplatz eine Horrorgeschichte über einen spektakulären Selbstmord vom Kirchturm aus erzählt. Der Aufgang zum Turm war schmal und wurde schmaler. Als wir schließlich über der Stadt standen, war die Stellfläche auch weitestgehend gefüllt. Vom Turm ging es zum Pfannkuchenhaus, wo wir unser Mittagessen zu uns nahmen. Die Stadt Hameln bot für uns nicht so viel. S. und ich hatten deshalb als Plan B die Weiterfahrt nach Hildesheim eingeplant.
    Es gibt eine direkte Zugverbindung nach Hildesheim. Dennoch war es bereits 18 Uhr als wir in der Stadt ankamen. Ich befürchtete, dass wir in einer stillen Stadt ankommen würden und hatte leider Recht. Die sehr kleine Großstadt Hildesheim fällt nach 18 Uhr in ihren täglichen Schlaf. Wir gingen zur St. Michaeliskirche, die Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist. Leider waren die Türen bereits geschlossen. Also weiter zum Dom. Der war wie auch der Rosenstock offiziell bereits für Touristen geschlossen. Im Dom fand eine Abendandacht statt und als diese beendet war gingen wir hinein und im Flüstertonfall bewunderten wir die Bronzetür und den großen Leuchter. Wir wurden schließlich nach draußen komplimentiert und schauten uns dort einen archäologischen Stichgraben an. Das Umfeld des Doms war früher ein Begräbnisplatz und entsprechend hatten die Archäologen verschiedene Gräber angeschnitten. Deutlich sichtbare Knochen waren zu sehen. Erstaunlich fand ich, dass einige der Gräber weniger als einen halben Meter unter der Oberfläche zu finden waren. Der Rückweg führte auch über den Marktplatz.
    Im Dunkeln ging es mit dem Zug zunächst nach Hannover und zu Fuß zu meiner Wohnung. Ich musste noch Post kontrollieren, meinen Rollkoffer für die Tagung in Loccum packen und die Wohnung für zwei Personen, die vor der Alumni-Tagung in Hannover ankommen wollten und denen ich meine Wohnung angeboten hatte, vorzubereiten. Doch dann war da die Nachricht, dass ich meinen Hausschlüssel nicht deponieren konnte, da die angesprochene Freundin kurzfristig wegfahren musste. Ich informierte die beiden in Porto und Bilbao und schlug ihnen vor, stattdessen direkt nach Mardorf zu fahren.
    Wir hatten seit den Pfannkuchen nichts mehr gegessen. Der Versuch, in der List auf die Schnelle zu Abend zu essen, scheiterte. Wir waren so spät in der Wohnung angekommen, dass die Geschäfte im Umfeld bereits geschlossen waren und als die Kundschafter schließlich mit Pasta und Pizza in der Wohnung ankamen (sie waren die Meile bis zum Bahnhof zurückgegangen), war die Zeit schon weit fortgeschritten. Es gab sogar die ernsthafte Diskussion, ob wir nicht einfach in der Wohnung übernachten. Wir brachen aber zum Bahnhof auf, um die letzte Bahn und den letzten Bus nach Mardorf zu erreichen. Im Zug wurde die schnell erwärmte Pizza ausgepackt und an alle verteilt.
  • Donnerstag, 28. August
    Da sich für heute L. und L. angekündigt hatten, wurde keine Fahrt unternommen. Sie kündigten sich individuell per SMS für den Nachmittag an. Als wir am frühen Nachmittag zum Supermarkt gingen, traute ich zunächst meinen Augen nicht. Eine farbenfroh gekleidete Frau kam uns entgegen.
    Das ist doch (...), nein das kann nicht sein (...), doch (...)
    Da kam uns M. entgegen. Sie hatte sich eigentlich erst für den nächsten Tag angekündigt. So war es eine freudige Überraschung.
    Es war ein wunderbarer Tag. einfach nur zu beobachten, wie sich alle freuten, als die nächste Person und dann die nächste ankam. Nun waren wir mit 14 Personen vollzählig. Abends hat S. mit Unterstützung für uns gekocht.
  • Freitag, 29. August
    Nach einen langen Frühstück verließen wir erst nach halb elf unsere Unterkunft und gingen zur Bushaltestelle. Wir mussten in Neustadt warten, was aber bei den guten Wetter kein Thema war. Eine Stunde später waren wir mit dem RE in Bremen und eilten zu unseren Anschlusszug. Auf dem Gleis waren Menschenmassen, die alle nach Bremerhaven wollten. Als uns versichert wurde, dass ein weiterer Sonderzug nach Bremerhaven fährt, ließen wir die Massen zum regulären Zug drängen und fuhren etwas später. Auch dieser Zug war gut gefüllt und in Bremerhaven standen viele, die auf den Bus zum Hafen warteten.
    Wir drängten uns in den Bus und nach zehn Minuten war der Grund für die Menschenmassen zu sehen. Es fand gerade die Lütte Sail statt und Dutzende große Segelschiffe lagen im alten Hafen. Unser Ziel war aber das Deutsche Auswandererhaus (DAH).
    Ich hatte im Herbst 2005, kurz nachdem das DAH eröffnet wurde, die erste Auflage der Unterrichtsmaterialien erstellt. Da es aber bereits nach 14 Uhr war und unser Magen auf Halbmast hing, ging ich erst einmal mit der Gruppe zum gegenüberliegenden asiatischen Restaurant, wo ich bereits 2005 mehrmals zu Mittag gegessen hatte. Es war voll und es dauerte entsprechend lange, bis wir alle unser Gerichte vor uns hatten. Nach der Mahlzeit musste ich feststellen, dass die Herrentoilette in einem schockierend ekelhaften Zustand war. In dieses Restaurant gehe ich nie wieder!
    Das DAH war für mich relativ teuer; 10,50 Euro musste ich für einen Besuch bezahlen. Die Alumni zahlten nur 6-8 Euro, weil sie internationale Ausweise der UNIs dabei hatten. Hinter der Kasse sah ich kurz die Direktorin und wechselte einige Worte mit ihr. Das DAH hat sich natürlich weiter entwickelt. Die einzelnen Räume sind noch intensiver zu nutzen. Es gibt mehr Figuren in der Inszenierung der Kaje und schriftliche Informationen waren verändert wurden. Meine Unterrichtsmaterialien werden wahrscheinlich nicht mehr genutzt, denn zur Beantwortung der Fragen an die Schüler waren einige dieser Informationen, die ich nun nicht mehr sah, notwendig. Die Galerie der 7 Millionen bietet deutlich mehr biographische Informationen. Die Gruppe bewegte sich sehr langsam und bereits in der Inszenierung der Überfahrt erfuhr ich, dass gleich zum letzten Mal der Film im Ocean Cinema laufen würde. Einige gingen nun an den Inszenierungen vorbei und direkt zum Kino. Ich probierte mit M. den Einwanderungstest, der auch erweitert wurde und probierten, wie wir eine Ablehnung erreichen konnten. Das Global Village existierte nicht mehr. Hier war nun ein Raum für Sonderausstellungen, aktuell ging es um die Auswanderung nach Argentinien.
    Wir blieben länger als vorgesehen und erst gegen 18:30 Uhr, also eine halbe Stunde nach der Schließung war die Gruppe vollzählig vor dem DAH.
    Nun ging es ins Hafenbecken, doch ich lotste die Gruppe schon bald zum Deich. Hier sah ich einige Köpfe auf einer Plattform des Edelhotels, dass die Szenerie dominiert. Schnell stellten wir fest, dass auch wir auf diese Plattform dürfen. In einem voll automatisierten Kassenbereich erhielten wir den Zugang und mit einen Expresslift ging es nach oben in neunzig Meter Höhe. Als höchstes Gebäude der Stadt, sah man das kleine Bremerhaven und sein Umland mit den Hunderten von Windrädern.
    Wieder unten trennte sich die Gruppe, auch wenn viele zusammen blieben. In einer Nordischen Runde machten wir schließlich Statements über den bisherigen Tag.
    Unsere Rückfahrt bereitete dann leider Stress. Zunächst verzögerte sich die Abfahrt unseres Zuges, so dass es fraglich wurde, ob wir unseren Anschluss in Bremen, der gleichzeitig die letzte Verbindung für uns war, erreichen würden. Es klappte, aber dann war da die Warnmeldung, dass sich Menschen auf den Gleisen befinden und nun ging es im Schritttempo aus Bremen heraus und die Abfahrtzeit des letzten Busses nach Mardorf rückte näher. Doch auch dies klappte und wahrscheinlich hatte ich mal wieder unnötig Stress.
    Leider wurde der Berichterstatter von der Gruppe vor der Unterkunft unbewusst ausgeschlossen und hatte danach Probleme ins Haus zu kommen.
  • Samstag, 30. August
    Wie am Vortag ging es am späten Vormittag mit dem Bus nach Neustadt und nach dem üblichen Warten mit einem RE Richtung Bremen. Diesmal stiegen wir aber in Verden um, und es ging nun nach Rotenburg (Wümme), wo wir einen Metronom nach Hamburg bestiegen. Es war zu merken, dass es ein Samstag ist. Der Zug war sehr gut ausgelastet. Auf dieser letzten Teilstrecke gab es sehr lustig klingende Ansagen. Die männliche Stimme hatte genau den norddeutschen Tonfall und sprach jeden Haltepunkt mit empathischer Freude aus, was stets zu einen Schmunzeln oder Lachen führte.
    In Hamburg hatten wir verschiedene Ziele, die schließlich in einer Nacht in der Stadt enden sollten und die Rückfahrt war erst nach dem Fischmarkt vorgesehen. Doch zunächst verabschiedeten wir uns von M., die weiter nach Norden fuhr.
    Wir gingen direkt in die S-Bahn zu den Landungsbrücken, wo wir nach kurzen Warten eine HADAG-Fähre nach Westen bestiegen. Leider war dieser ehemalige Geheimtipp keiner mehr. Diese Fähre war in der überwiegenden Mehrheit mit Touristen wie uns gefüllt. Auf dem Oberdeck war kein Platz frei und so war dieses von mir empfohlene Highlight zunächst ein Flop. Wir fuhren bis zum Endpunkt Finkenwerder, wo viel mehr Menschen ausstiegen als einstiegen. Nun hatten wir als Gruppe Plätze auf dem Oberdeck und konnten endlich bei guter Sicht eine Hafenfahrt genießen.
    Wir stiegen aber bereits an der Haltestelle Dockland aus, weil uns das dortige Bürogebäude anlockte. Wir stiegen die Treppen bis auf 30 Meter hoch und hatten nun einen Blick auf den Hafen. Es ging weiter zu den Landungsbrücken und von dort mit der U-Bahn nach Altona, wo wir zu Mittag essen wollten. Kurz vor der Fußgängerzone mussten wir an der Max-Brauer-Allee warten und der suchende Blick fand Werbung für portugiesische Küche. Die ausgehängte Speisekarte wusste nicht zu überzeugen, aber das benachbarte New Africa Restaurant - Africa Point, dass den Charme einer italienischen Eisdiele ausströmte, wurde betreten und ich denke keiner hat es bereut. Für wenig Geld gab es westafrikanische Küche, ich vermute mal aus Nigeria oder Ghana.
    Nach dem Essen fand ein Ratschlag statt. Es stellte sich heraus, dass gleich mehrere kein Interesse hatten, die Nacht in Hamburg zu verbringen. Lange Rede - kurzer Sinn. Nur drei der Männer wollten PARTY in der Stadt machen, für uns anderen galten nun zwei mögliche Abfahrtzeiten vom Hauptbahnhof via Bremen nach Neustadt, wo wir dann ein Taxi nach Mardorf nehmen wollten.
    In Hamburg konnten wir via SMS erfahren, dass S. hundemüde in Mardorf angekommen war. Wir hatten ihr mitgeteilt, wo sie einen Zimmerschlüssel und damit ein freies Bett finden kann.
    Wir spazierten auf der Reeperbahn als eine von vielen Gruppen bis zum Spielbudenplatz. Eine Gruppe von Jungmännern verabschiedete einen Junggesellen, der sich in aller Öffentlichkeit in einem Kostüm lächerlich machen musste. Nachdem wir für den Abend und die Nacht noch einiges eingekauft hatten, wurde auch eines der spezialisierten Kaufhäuser besucht. Na ja, das gehört dazu. Danach ging es für uns bereits zum Bahnhof und nach Mitternacht standen wir in Neustadt und erfuhren vom Taxiruf nur, dass wir etwa eine Stunde auf ein Fahrzeug warten sollten. Kundschafter wurden ausgeschickt, da irgendwo in der Nähe eine Party war und dort vielleicht ein Taxi gefunden werden konnte. Das klappte! Und von den einen Taxi wurde ein weiteres Großtaxi gerufen. Wir waren ein gutes Geschäft und vor ein Uhr waren wir in der Unterkunft, wo wir von S. begrüßt wurden.
  • Sonntag, 31. August
    Es war ein ruhiger Sonntagmorgen. Nach den Frühstück gingen S. und ich zur Vermieterin und bezahlten die Unterkunft. Trotz der ständig wechselnden Zahl von benötigten Betten (und Frühstück) zahlten wir eine Pauschalsumme, die ein wenig niedriger als der Listenpreis war. Am Ende kostete B+B €16,05 je Tag plus einmalig €6,00 für Bettwäsche und Handtücher. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, kamen mit großem Hallo die Nachtschwärmer aus Hamburg zurück. Sie waren total aufgekratzt und es gingen ihnen offensichtlich sehr gut! Sie wollten sich aber erst einmal hinlegen.
    Das Wetter war gut und am Nachmittag gingen wir alle noch einmal zum Strand. Da erreichte mich dann auch die Nachricht, dass nun auch F. angekommen war. Er wurde über unsere Ziele informiert und während wir am Strand lagen, kam er dazu.
    Am Abend gingen wir schließlich gemeinsam in ein italienisches Restaurant (Inselblick Ristorante und Pizzeria Venezia). Nach Pasta und Pizza ging es entlang der Hauptstraße zurück. Nach wenigen Hundert Metern fielen drei von der Gruppe auf, die laut im Gleichschritt zählten 2 - 4 - 6 - 8 - ...ich - 2 - 4 - 6 - 8 - ...ich - 2 - 4 ... Als ich einmal zuhörte waren Sie bereits irgendwo zwischen 300 und 400 angekommen. Ungefähr auf halber Strecke zur Unterkunft wurde die 900 überschritten und dann war die 1.000 erreicht und Sie setzten sich auf den Fußweg: "Nach dem Essen sollst du ruh'n oder 1.000 Schritte tun". sie hatten beides gemacht und schließlich waren es 1.600 oder 1.700 Schritte (?Die Herren Zähler werden es genauer wissen?) zwischen dem Restaurant und der Herberge.
  • Montag, 1. September
    Vor, während und nach dem Frühstück fand das Packen statt. Eigentlich sollten wir bis 10 Uhr die Zimmer geräumt haben, aber wir hatten uns so verständigt, dass wir um 10 Uhr ein erstes Zimmer zum Beginn der Reinigung verlassen würden. Es waren ruhige Stunden mit Briefen, Gesprächen und Tischtennis.
    Für 14 Uhr war ein Sonderbus der Firma Eberhardt aus Loccum gebucht, der uns über Wunstorf nach Loccum fahren sollte. Der Bus war pünktlich und über Rehburg und Altenhagen ging es zum Busbahnhof. Der nervöse Blick auf die Uhr zeigte, dass wir einige Minuten zu spät angekommen waren. Die anderen Alumni warteten bereits. Es tat gut, die vielen Gesichter wieder zu sehen. In einem Kleinbus saßen die Offiziellen.
    Wir verabschiedeten uns noch schnell von M., der leider keine Zeit für die Alumni-Fachtagung hatte und dann fing das nächste Kapitel an, als der Bus nach Loccum fuhr.
  • Dienstag, 7. Oktober
    Ein Rückblick: Mardorf und schließlich Loccum waren sehr wichtig, um das Netz über Europa zu stärken. Ich hoffe, dass viele Freundschaften und Bekanntschaften aufgefrischt und entstanden sind.
    Ich habe ein gutes Gefühl!
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2 Kommentare

dana said...
Wann war denn unser Aktion; bitten wir den Unbekannten mit dem Motorrad um Hilfe damit wir Bier haben?
dana
P.S.:2070 Schritte
14 Oktober 2008 09:10

Ulaya said...
Das war am Freitag nach unserer Fahrt nach Bremerhaven. Ich meine mich daran so gut zu erinnern, weil ich einen ersten Wadenkrampf noch auf dem Busbahnhof hatte, der dann in Mardorf wieder kam und zu der Situation führte, die mich vor verschlossener Tür zurück ließ. :-(
Das Moto-Bier versöhnte ein wenig! :-)
15 October 2008 13:25

Freitag, 3. Februar 2012

Blog-Statistik Ulaya für Januar 2012

Ein wenig Selbstbespiegelung. Mich interessieren Statistiken und der letzte Monat war ungewöhnlich und deshalb einen eigenen Beitrag wert.
Ich blogge jetzt seit fünf Jahren und hatte noch nie so viele Besucher auf meinem Blog wie im Januar 2012. Der Blogcounter zählte 3.148 Besucher, also 101 Besucher je Tag.

Am 30. Januar waren es sogar 133 Besucher. Das war kein Rekord. Denn in der digitalen Ausgabe des österreichischen Standards wurde ich einmal zitiert und da gab es eine heftige Reaktion im Blogcounter. Die absurden Zugriffe nach dem Millionengewinn des Wirts des Café K mit mehr als 1.000 Besuchern innerhalb von 24 Stunden werden als Singularität ignoriert.
Die 3.148 Besucher schauten sich 5.514 Seiten an.

Blogger ist ein Teil von Google und in deren Statistik hatte ich 6.003 Seitenaufrufe.

Die 3.148 Besucher stammen aus 61 Ländern, wobei ich aber betonen muss, dass in der digitalen Welt Google und Facebook für mich wie eigene Länder behandelt werden.
Es ist eine deutsche Seite und entsprechend hatten 2.000 de als ihre TLD. In der Liste der Besucher folgten Google (370), die Schweiz (ch 224) und Österreich (at 209). Mehr als 10 Besucher je Land stammten außerdem aus Belgien (be 12), Dänemark (dk 13), Facebook (15), Frankreich (fr 13), Italien (it 37), Luxemburg (lu 11), Niederlande (nl 24), Polen (pl 13), Rumänien (ro 10), Russland (ru 18), Schweden (se 13), Spanien (es 18), Vereinigtes Königreich (uk 13) und die Vereinigte Staaten von Amerika (34). Da die russischen Zugriffe (wie auch die wenigen aus der Ukraine) stets nur für eine Sekunde auf die Zentralseite zugriffen, unterstelle ich mal, dass dies maschinelle Zugriffe waren auf der Jagd nach Adressen.

Was die Seitenaufrufe angeht, habe ich nicht alle Details, doch hat dieser Rekord sehr viel mit meinen Karten zur Darstellung der Facebook-Konten zu tun. Google-Fragen der Kombination „Facebook Europa“ zeigen meine Seite auf Platz 5 und bei „Facebook Afrika“ sogar Platz 4.
Mein Beitrag Facebook in Europa 2011 wurde 724 mal aufgerufen und sein Vorgänger Facebook in Europa 129 mal. Meine Beiträge Facebook in Afrika 2011 und sein Vorgänger 2010 wurden jeweils 51 mal aufgerufen. Mein erster Versuch vom Mai 2008 mit Karten das Wachstumsphänomen Facebook zu fassen hatte weitere 52 Zugriffe.
Es gab 558 Zugriffe auf die allgemeine Adresse meiner Seite und weitere 389 auf die Monatsüberblicke in meinem Blog-Archiv.
Kontinuierlich wird auch auf meine rückblickenden monatlichen Wetterberichte zugegriffen. Es gab 1.200 Zugriffe auf meine Wetterberichte seit Januar 2008, davon hatten die Berichte für Dezember 2010 bis Juni 2011, der Wetter-Jahresrückblick 2009 und der letzte Wetterbericht für Dezember 2011 jeweils mehr als 50 Zugriffe.
Von den aktuellen Beiträgen sind meine Notizen zum Konzert des Projekts Jacob + Phil Fill mit 36 und meine Hinweis auf Aufsätze und Reportagen zur Krise in Griechenland mit 30 Zugriffen relativ häufig aufgerufen wurden. Meine Filmkritik zu Alice vom April 2010 hat noch einmal 34 Zugriffe und meine Notizen zur Etymologie der Kakerlake von 2007 weitere 33 Zugriffe.
Es gab Zugriffe auf 414 meiner aktuell 678 Blog-Beiträge.

Montag, 26. Dezember 2011

Jahresrückblick 2011

Wie bereits in den meisten Jahren zuvor, habe ich einen Jahresbrief verfasst, den ich Freunden, die ja wissen wie sie mich per Email erreichen gerne zusende.

Ich habe in diesem Jahr einmal mehr sehr viel gebloggt:

Jeden Monat gibt es einen Wetter-Rückblick auf den vergangenen Monat anhand der Daten der offiziellen Wetterstation Hannover. Dies sind seit Jahren meine beliebtesten Beiträge und jeder einzelne Wetterbericht wurde hunderte Male angeklickt.
Da mich Facebook auch statistisch fasziniert, habe ich meine graphische Aufarbeitung der Mitgliedszahlen fortgesetzt und die Karten im Beitrag „Facebook in Europa“ hatten mehr als 5.000 Besucher . Doch ich schrieb auch über besuchte Konzerte (Carmen Souza, Gangbe Brass Band, OrqeStrada, Hazmat Modine, Tjörk) und Festivals (Creole, Masala). Kino-Besuch ist in diesem Jahr selten geworden, doch habe ich über fast jeden besuchten Film eine Kritik geschrieben (Harry Potter 7.2 in 3D, Super 8, Poll sowie Tim und Struppi). Das Thema Literatur findet sich drei Beiträgen und alle Beiträge beschäftigen sich mit Arno Schmidt. Ansonsten wurden viele Beobachtungen und Absurditäten des Alltags notiert. Wenige können über meinen Humor lachen, aber das sind dann wirklich Tagebucheinträge, wie über einen unerwarteten Luftballon, einen Bibelgarten, Krähenbüttel, der Bartmode oder über Schlammbowle. Als politisches Tier kommentiere ich natürlich der Welten Lauf und ärgerte mich gleich zweimal über die Betrügereien von KT zu Guttenberg, die Medienberichterstattung über Fukushima, die Kommunalwahlen, unsere Angela und den CASTOR-Transport. In Hannover passierte auch so einiges, dass ich nicht unkommentiert lassen konnte. Dieser Blog gibt in seiner Gesamtheit außerdem Einblicke in meine Biographie, wenn ich über Hoffnungen und Sorgen der Arbeitswelt schreibe, gesundheitliche Problem erwähne und allgemein versuche, Gefühle auszudrücken. Im diesjährigen Urlaub in Talsinki habe ich sehr viele Seiten Tagebuch geschrieben, doch nur einmal daraus einen Beitrag gemacht.

Der Rest ist über die Monatsübersichten zu finden.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Flattr oder Schmeicheln im Internet

Seit mehr als einem Monat finden sich unter vielen meiner Beiträge nun ein weiteres Symbol. Ich wurde darauf auch schon angesprochen, doch meine Erklärung wurde nicht verstanden oder ich spürte, dass dies als eine weitere spinnerte Idee abgetan wurde. Die wenigsten werden sich das gut gemachte Video von www.flattr.com anschauen und so versuche ich mal hier meinen regelmäßigen Lesern diese Idee mit meinen Worten zu beschreiben.

Es gibt viele Formen, wie auf digitale Inhalte reagiert werden kann. Bei Facebook kann "gefällt mir" angeklickt werden und hier bei Blogger kann am Ende ein Beitrag als lustig, interessant oder cool bewertet werden. Hinzu kommt natürlich die Möglichkeit Kommentare zu schreiben.

Flattr ist eine Idee aus Schweden für Kleinstzahlungen, den so genannten „micropayment“. Das Wort hat zwei Ursprünge, welche die Idee zusammenfassen: Da ist zum einen die Flatrate also die Zahlung einer pauschalen (monatlichen) Summe für eine Dienstleistung und da ist zum anderen das englische Wort für Schmeicheln (to flatter) verarbeitet. Flattr ist ein Netzwerk. Die Firma flattr.com organisiert für ihre Mitglieder, dass diese freiwillig Kleinstzahlungen für kostenlose Internetinhalte zahlen können. Diese Inhalte können sowohl Texte, Graphiken, Fotos, Videos, Audiodateien als auch Software sein. Als Mitglied von flattr wird der Firma ein Guthaben überwiesen und gleichzeitig definiert, wie viel davon jeden Monat als Flatrate zum Verteilen an andere Mitglieder aufgebraucht werden darf. Diese Flatrate beträgt minimal zwei Euro im Monat.

Persönlich habe ich 20 Euro an flattr überwiesen und eine Flatrate von zwei Euro definiert. Abzüglich einer Bankgebühr habe ich nunmehr für etwa neun Monate ein Guthaben, dass ich an andere flattr-Mitglieder verteilen kann. Im Dezember haben mir sieben Inhalte und im Januar elf Inhalte, die mit einem flattr-Zeichen versehen waren, besonders gefallen. Mir haben natürlich viel mehr Inhalte gefallen, doch die Idee der Kleinstzahlungen für kostenlos zur Verfügung gestellte Internetinhalte ist jung und entsprechend ist die Zahl der Inhalte mit einem flattr-Symbol noch beschränkt. Jedes mal wenn ich auf das flattr-Symbol geklickt habe, öffnete sich ein kleines weiteres Fenster, in dem ich mich bei meinem Mitgliedskonto von flattr.com anmelden konnte. Hier bestätigte ich meine Entscheidung. Damit hatte ich dann diesen Inhalt geschmeichelt. Am Ende des Monats wurde mein Monatsbeitrag durch sieben bzw. elf geteilt und den Anbietern der anteilige Beitrag überwiesen. Ein so gelobter Inhalt kann nur einmal im Monat ausgewählt werden und eigene Internetinhalte sind grundsätzlich nicht auszuwählen.
Die Idee ist nun, dass viele verschiedene Menschen, verschiedene Inhalte schmeicheln. Eine von mir ausgewählte Karikatur erhielt zum Beispiel Anfang Januar von mir 1/7 meiner Flatrate, war aber auch von acht anderen Nutzern ausgewählt wurden, von denen also auch ein Teil ihrer Flatrate dem Konto des Karikaturisten gutgeschrieben wurde. So werden aus vielen kleinen Beiträgen schließlich nennenswerte Summen.
Neu hinzu gekommen ist, dass ganze Webseiten monatlich geflattrt werden können und das aus dem Guthaben auch ein freier Betrag an eine Webseite gesendet werden kann.

In Deutschland ist die taz aus Berlin im Sommer 2010 Mitglied bei flattr geworden und alle ihre digitalen Beiträge sind seitdem mit dem flattr-Zeichen versehen. Alleine durch die taz werden damit jeden Tag mehrere Dutzend neue Inhalte hinzugefügt.
Für die taz lohnt sich dies sogar.
flattr, taz, Klickwert


Um Mitglied bei flattr zu werden, muss man nicht selber Internetinhalte produzieren, aber jedes jedes Mitglied darf seine Inhalte auch mit dem flattr-Symbol versehen. Einige meiner Beiträge in diesem Blog sind mit viel Liebe zum Detail (=Recherche) erstellt und so habe ich nun angefangen auch ältere Beiträge mit dem Symbol zu versehen. Viele meiner monatlichen Wetterberichte hatten bereits mehr als 1.000 Besucher und werden selbst nach zwei Jahren direkt oder im Vergleich mit aktuellen Berichten betrachtet. Wenn die Nutzer dieser Wetterberichte mich nun für diese Veröffentlichung neben der hohen Besucherzahl, die mich bisher schon freut, nun auch über flattr schmeicheln, würde mich dies um so mehr freuen.

Eine abschließende Bemerkung zum Wachstum von flattr. Auf der Homepage von flattr wird stets aktuell die Zahl der Inhalte, die mit einem flattr-Symbol versehen sind sowie die Gesamtzahl aller Klicks ausgewiesen. Seitdem ich im Dezember Mitglied geworden bin wuchs die Zahl der zu schmeichelnden Inhalte um 25% auf nunmehr mehr als 130.000. Dies sind etwa 500 neue digitale Inhalte am Tag und täglich werden von den etwa 9.000 Mitgliedern (Stand Dez. 2010) etwa 1.500 Inhalte geschmeichelt.
Wie für viele andere digitale Inhalte ist dies ein Zuwachs, der in der realen Welt selten vorkommt. Ich denke, dass sich diese Idee in diesem Jahr noch erheblich steigern wird und für einige Anbieter von Internetinhalten auch zu einer weiteren Einkommensquelle wird.

In der ersten Januarhälfte wurde erstmals ein Beitrag von mir zum Wachstum von Facebook in Europa geschmeichelt. Diese Person hat offensichtlich viele Inhalte im Januar angeklickt, so dass ihr Klick „nur“ einen Wert von 2 Eurocent hat. Doch ich fühle mich wirklich geschmeichelt und habe mich über diese digitale Reaktion sehr gefreut.

Dienstag, 4. Januar 2011

Gören & Rabauken

Das Jahr ist jung und zum Ersten startete der Blog einer Freundin. Es wird dort vor allem um Kreativität gehen. Jenny hat in den letzten Jahren viele Ideen verwirklicht und ich bin schon gespannt, wie sich alles weitere entwickelt.
Also, vor allem wenn ihr kleine Kinder habt, schaut mal bei Gören + Rabauken vorbei.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Flattr nun auch hier im Blog

Nach langer Überlegung habe ich mich entschlossen, Mitglied der schnell wachsenden Flattr-Community zu werden. Diese schwedische Idee, die mal nicht aus einem Möbelhaus kommt, ist wirklich überzeugend. Als ein Mensch, der täglich das Internet nutzt, stoße ich regelmäßig auf Seiten, die wirklich gelungen sind. Gelungen bezeichne ich diese Seiten, weil Informationen gut aufbereitet wurden, weil überhaupt Informationen zu einem Thema gegeben werden oder weil ich herzlich lachen konnte.
Nun habe ich die Möglichkeit mit dem Micropayment-System von Flattr den Autoren und Zeichnern meinen Dank auch in Euro auszudrücken.
Mikropayment habe ich erstmals in den 1990-er Jahren kennen gelernt; obwohl das Wort gab es damals noch nicht. Anlass war eine Kurzgeschichte in der Literaturzeitschrift DER RABE. Da schrieb der Autor am Ende seiner Geschichte, wenn ihnen diese Geschichte gefallen hat, dann überweisen sie doch bitte einen Beitrag auf mein Konto und die entsprechenden Angaben folgten. Der Beitrag war lustig, die Idee gut und damals überwies ich auch symbolisch ein Mark an den Autor. Ich denke, dass ich damals nicht der Einzige gewesen bin.
Doch Flattr erlaubt nicht nur mir, dass ich mich positiv zu einem Artikel äußere und am Ende des Monats allen von mir ge"flattr"ten Beiträgen ein Teilbetrag meines Monatsgeldes zu überweisen, sondern auch anderen Menschen, ähnlich mit meinen Blogbeiträgen zu verfahren.
Ich habe den Blog im eigentlichen Sinne des Wortes begonnen (Web-Log = Internettagebuch), um räumlich entfernten Freunden und Bekannten an mein Leben teilhaben zu lassen. Nun ein Blog entwickelt sich und ich habe hier nun ein Medium, um meine Interessen darzustellen.

Sonntag, 28. November 2010

Schwanzvergleich

(Update 2016) Die Sendung Wer Wird Millionär und die Tausenden, welche die Fragen sofort über das Internet beantwortet wissen wollen, führen immer wieder mal zu einem plötzlichen Massenzugriff auf einen Beitrag in meinem Blog. Am 4. Januar 2016 wurde etwas zu den Zeitzonen in Europa gefragt und innerhalb von wenigen Minuten landeten laut blogcounter.de mehr als 150 Besucher bei meinem entsprechenden Beitrag (die Google-Statistik zählte sogar mehr als 400 Zugriffe).


(und nun weiter mit dem Originalbeitrag vom November 2010)
Als regelmäßiger Teilnehmer am Table-Quiz im Café K, habe ich in diesem und vor allem im vorherigen Blog (2005-07) auch immer wieder mal über den Spaß dieser speziellen Quizshow berichtet. Es ist die Kombination von Ralf Schnoor als Fragensammler, Peter Düker als Moderator, den freundlichen Mitarbeiterinnen im Café K und den enthusiastischen Mitspielern im eigenen Team und an den anderen Tischen, die bisher fast jedes Table-Quiz zu einem gelungenen Abend machten.

Dies vorausgesetzt war ich neugierig, als ich Freitagabend nach der Party Im Exil in den Blogcounter schaute. 1.048 Besucher wurden in der Tagesübersicht verzeichnet und davon fast alle nach 20 Uhr, denn mehr als 1.000 waren über Fragen an Google, Freenet, Yahoo! Web.de auf meinen Beitrag über das letzte Table-Quiz mit dem RTL-Kamerateam gestoßen. Die Fragen waren manchmal kurios und es gibt scheinbar einige Menschen in Deutschland die nicht wissen, wie Hannover oder Quiz geschrieben wird (Hannofer, Hannower, Quix).
Erst einmal hatte ich so einen Ansturm erlebt, nämlich als einer meiner Leser in einem digitalen Leserbrief/Kommentar der österreichischen Tageszeitung der Standard einen Link zu einem Beitrag von mir legte hatte. Doch damals waren es knapp 100 Besucher. Als ich dann auch noch mal in den Blogcounter meines alten Blogs schaute, der für mich ein abgelegtes digitales Tagebuch ist, war ich erstaunt, dass sich dort nichts getan hat, obwohl dort alleine 16 Beiträge zum Table-Quiz (zum Beispiel Harry Potter Table-Quiz, etc. pp).liegen. Ich erkläre mir das mit der Google-Suche-Routine, welche alte Seiten benachteiligt.
Mit dieser hohen Zahl von Besuchern schaffte ich es sogar in den Schwanzvergleich, der TOP100 der nicht kommerziellen Blogs.


Was sagt mir der Blogcounter über meine Besucher.
Im folgenden habe ich nur die Besucher der Blogeinträge zum Table-Quiz ausgewertet.
1. Tag und Uhrzeit
 
Der Beitrag wurde am 21.11. erstellt, aber in einer linearen Darstellung verschwinden die Zahlen vor dem 26. November.


In einer logarithmischen Darstellung ist zu sehen, dass nach der Veröffentlichung zunächst die üblichen Besucher auf der Seite waren (ich habe täglich 30-60 Blog-Besucher).

Erst in einer viertelstündigen Darstellung wird deutlich, wie viele Besucher gleichzeitig verzeichnet wurden. Nach der Show wurden innerhalb von einer Viertelstunde mehr als 500 Blogbesucher registriert.
 
2. Ländersignatur
Der Blogcounter gibt auch einen Hinweis auf den Standort der Besucher. Natürlich kamen fast alle Besucher aus Deutschland, doch die Show Wer wird Millionär wird auch über Satellit und das Internet ausgestrahlt:
Insgesamt gab es bisher (28.11.2010 11 Uhr) 1.208 Besucher, davon mehr als 1.100 mit einer deutschen Kennung, aber auch 22 aus Österreich, 18 aus der Schweiz, 4 aus Luxemburg, jeweils 3 aus Spanien, Italien und Liechtenstein, sowie 2 aus Island und jeweils einer aus Jordanien, Niederlande, Polen, Portugal, Serbien und Großbritannien.

Meine Blogcounter-Statistik ist umfassend verändert wurden, dass ich demnächst alle Werte mal wieder auf Null setze, um realistische Zahlen zum Besuch meines Blogs zu erhalten.
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Das Quiz "Wer wird Millionär" führte auch im Januar 2014 zu einer explosiven Zunahme der Zugriffe.

Montag, 8. November 2010

Kommentare zu meinem Blog

Ich freue mich natürlich, wenn jemand etwas zu den Ausführungen in meinem öffentlichen Tagebuch beitragen möchte. Kommentare im Blog sind in den Zeiten von Facebook, wo sich Verknüpfungen zu den einzelnen Beiträgen befinden, sehr selten zu finden. Alle Kommentare müssen von mir frei gegeben werden.
In vier Jahren gab es nur sehr wenige Kommentare, die ich nicht frei gegeben habe. Einmal hatte ein anderer Blogger einen unverständlichen Kommentar mit einer Verknüpfung zu seinem Blog geschickt. Ich hatte mir dann diesen Blog angeschaut und möchte keine Verknüpfung zu einer Seite einer psychisch gestörten Person (Paranoia) unterstützen.
Beleidigungen werde ich auch nicht als Kommentar zulassen, vor allem wenn dies auch noch anonym erfolgt. Eigentlich möchte ich grundsätzlich keine anonymen Kommentare zulassen. Den gerade bei politischen und politisierten Beiträgen zeugt es von Feigheit, wenn die eigene Meinung aus der virtuellen Welt herausgerufen wird, ohne das erkennbar ist, wer denn hier ruft.
Den gestrigen anonymen Kommentar zu meinen Beobachtungen im Wendland habe ich dennoch veröffentlicht, da so eine dümmliche Menschenverachtung dokumentiert werden sollte. Ich glaube, dass so eine Position bei vielen so genannten Unpolitischen locker geäußert wird. Das ist meiner Meinung nach der faschistische Bodensatz der westlichen Gesellschaft.