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Mittwoch, 2. Dezember 2020

Volksbegehren Artenvielfalt Endergebnis

Bis zum 13. November 2020 wurden Unterschriften zum Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen von den Wahlämter der Gemeinden auf ihre Gültigkeit überprüft und registriert.

Dies ist mein vierter und abschließender Bericht über das Volksbegehren. Diesmal mit dem Endergebnis.

Insgesamt 162.530 wahlberechtigte 'Niedersachsen*innen unterstützten die erste Phase des Volksbegehrens. Dies entspricht 2,67%. In dieser ersten Phase hätten wir nur 25.000 Unterschriften sammeln müssen, um dann das eigentliche Volksbegehren zu beantragen und dann noch weitere sechs Monate noch intensiver Unterschriften zu sammeln.

Die folgende Karte der Sammelergebnisse in den Landtagswahlkreisen zeigt eine erhebliche Varianz. Wolfsburg (Wahlkreis Nr. 07) war und blieb dem Volksbegehren fern. Nur 0,7% der Wahlberechtigten unterstützen das Volksbegehren. Der Südosten hat mit der Ausnahme der Universitätsstadt Göttingen (Nr. 17) zeigt generell nur eine geringe Zustimmung zu den Zielen des Volksbegehrens. Das Oldenburger Münsterland, wo die industrielle Fleischproduktion das Grundwasser ruiniert, hält auch nicht vom Völksbegehren.


Die höchste Zustimmung zu den Zielen des Volksbegehrens stammt aus der Universitätsstadt Oldenburg (Nr. 62-63) mit 5,71% der Wahlberechtigten. Gute Werte gibt es nördlich und westlich von Bremen und in Buxtehude (Nr. 55). Rund um Hannover (Nr. 24-28) gibt es auch sehr gute Werte.

Die Ziele des Volksbegehrens wurden mit einem Gesetzespaket beschlossen. Es ist offensichtlich, dass die Landesregierung eine Blamage kurz vor der Kommunalwahl vermeiden wollte. Die Motivation der Sammler*innen war sehr hoch und wir hätten bis Juni 2021 trotz Corona und der Propanda der Agrarlobby die notwendigen mehr als 600.000 Unterschriften eingesammelt. 

Nun ist es an uns, der Regierung weiterhin auf die Finger zu schauen, dass die ausführenden Verordnungen keine Verwässerung der neuen Gesetze ermöglichen. Die CDU-Agrar-Lobby ist stark und es ist zu befürchten, dass vor allem mit Übergangsfristen von vielen Jahren das Artensterben erst einmal noch weitergehen wird.

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In einem Kommentar zum Beitrag wurde die Frage gestellt, ob die Bevölökerungsdichte der einzelnen Regionen Niedersachsen einen Einfluss auf das Endergebnis hatte.

Nein! Es gibt keine Korrelation zwischen Bevölkerungsdichte und Unterschriftenquote. Selbst wenn nur die Landkreise mit weniger als 500 Einwohnern/Quadratkilometer betrachtet werden gibt es nur eine Wolke mit wenigen Ausreißern, aber keinen Trend.

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Frühere Berichte mit Karte sind hier zu finden:

Zwischenstand vom 1. August 2020, vom 1. September 2020 und 1. November 2020

Freitag, 18. September 2020

Volksbegehren Artenvielfalt - Zwischenstand September

Die Niedersächsische Landeswahlleiterin hat mit erheblicher Verzögerung der Initiative für ein Volksbegehren Artenvielfalt den Zwischenstand für den 1. September 2020 mitgeteilt. 

72.167 Menschen haben bereits eine bestätigte Unterschrift für das Volksbegehren abgeben. Ein großer Erfolg für die Initiativen und die vielen Menschen, die in der Familie, im Bekanntenkreis und auf der Straße Unterschriften sammeln.

Es liegen damit Unterschriften von 1,2 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung vor.

Im folgenden die Quoten für die einzelnen Landtagswahlkreise:

Diese Karte ist ein Update der Karte für den 1. August

Die Farben wurden beibehalten, aber die Legende verändert. Für den ersten August waren es Schritte von 0,4 Prozent zwischen den einzelnen Farben. Es gibt 60% mehr Unterschriften und nun sind es Schritte von 0,6%.

Was hat sich seit Anfang August verändert? Wo wurde erfolgreich gesammelt und wo gibt es eine Stagnation oder relativ gerignen Zuwachs an neuen Unterschriften.

Celle (Wahlkreis 46), Uelzen (WK 47), Cuxhaven (WK 57) Hadeln/Wesermünde (WK 58) und Papenburg (WK 82) wurden jeweils eine Farb-Stufe herabgesetzt.

Oldenburg Stadt (Wahlkreise 62-63), Lingen (WK 80), Leer (WK 83), Emden/Norden (WK 85) und Aurich (WK 86) wurden jeweils eine Farbstufe hoch gesetzt. 

Alle anderen Wahlkreise blieben in ihrer relativen Position zwischen 0,19 Prozent der Wahlberechtigten (WK 11 Salzgitter) und 2,44% (WK 36 Bad Pyrmont).
 

Donnerstag, 20. August 2020

Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen - Zwischenstand August

Wir sammeln aktuell Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt hier in Niedersachsen. Dies ist ein zweiteiliger Prozess: Bis Mitte November müssen 25.000 gültige Unterschriften in den Einwohnermeldeämtern / Wahlämtern vorliegen. Dann können die 200 Initiativen bei der Landeswahlleiterin das eigentliche Volksbegehren beantragen. 

Nach der Genehmigung haben die Initiativen weitere sechs Monate Zeit um zusätzlich zu den Unterschriften der 1. Runde insgesamt 10 Prozent der Wahlberechtigten für eine Landtagswahl um Untersützung zu bitten.

Zum 1. August lagen bereits mehr als 45.000 gültige Unterschriften vor. Der 1. Schritt ist geschafft, dennoch wird wird bis Mitte November weitergesammelt. (Presseerklärung)

Mir liegen die Zahlen der Wahlberechtigten und der bisher als gültig anerkannten Unterschriften je Wahlkreis vor. Diese Zahlen habe ich graphisch umgesetzt:

25.000 Unterschriften entsprechen 0,41% der Wahlberechtigten.

Im Großteil von Niedersachsen wurde diese Quote erreicht. Ausnahmen sind im industriellen Fleischproduktionsbereich, alten SPD-Hochburgen an der Küste und in der Altindustrie (PKW, Stahl), dem Harz und Göttingen (Die Student*innen haben es bisher verschlafen).

Der relativ geringe Anteil in Hannover wird ein Ansporn sein, mehr Unterschriften zu sammeln.

Das Update für den 1. September ist hier zu finden.

Sonntag, 9. Juni 2019

Europawahl 2019 im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List

Habe für eine Analyse, die ich der Stadtteilgruppe Vahrenwald-List der Grünen vorstellte, einige Graphiken zur Europawahl erstellt.
Alle Zahlen für Hannover und dem Stadtbezirk Vahrenwald-List sind offizielle Wahlergebnisse, wie sie auf den Seiten der Stadt Hannover für jedes Wahllokale abgerufen werden können. 

1. Die bundesweiten Wahlumfragen der verschiedenen Umfrageinstitute sahen Die GRÜNEN bis kurz vor der Wahl bei 18-19%. Es wurden schließlich 20.5% der gültigen Stimmen und 21 Sitze im Europaparlament.

2. Die Zahl der Einwohner von Hannover nahm zwischen dem 1.1.2014 und dem 1.1.2018 um 17.000 zu. Die Zahl der Wahlberechtigten nahm 3.200 ab.
Die Zahl der gültigen Stimmen nahm um 62.500 zu.
73.600 Wähler setzten ihr Kreuz bei den Grünen (+42.300). Dies entspricht 31.1% der gültigen Stimmen.

3. Es gibt ausgeprägte Hochburgen der Grünen. In Linden (Nord-Mitte-Süd), Calenberger Neustadt, Neustadt und Oststadt waren es jeweils mehr als 38,5%. In diesen Stadtteilen plus Mitte, Südstadt, List und Limmer sind die Grünen die dominante Partei, d.h. hier, dass sie mehr Stimmen erhalten haben als CDU und SPD zusammen.
In der Peripherie haben die Grünen unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt.

4. Grüne Hochburgen zeichnen sich durch eine durchschnittliche bis überdurchschnittliche Wahlbeteiligung aus. Außer im großbürgerlichen Isernhagen-Süd (die letzte echte CDU-Hochburg!) sind Stadtteile mit hoher Wahlbeteiligung auch gleich Bereiche mit hohen Grünen Stimmenanteil.

5. Es gibt eine signifikante Korrelation zwischen der Wahlbeteiligung und dem grünen Stimmenanteil. Um so höher die Wahlbeteiligung, um so höher der Anteil der Grünen.
Eine ähnliche klare Korrelation gibt es bei der AfD. Um so höher die Wahlbeteiligung, um so niedriger deren Stimmenanteil.
6. Nun beginnt der Blick auf den Stadtbezirk Vahrenwald-List. Hierzu muss eine Einschränkung gemacht werden. Die Ergebnisse der Wahllokale repräsentieren nur 72,2% der abgegebenen Stimmen. 27,8% der gültigen Stimmen wurden vorab als Briefwahl abgegeben.
Die Grünen sind stärker im Ergebnis der Wahllokale als bei der Briefwahl.
2014 stimmten 19,6% der Briefwähler*innen für die Grünen und 22,1% der Wählenden in den Wahlokalen.
Es gab 2014 sehr ausgeprägte Hochburgen um den Bonifatiusplatz bis hin zur Röntgenstr. Im Norden von Vahrenwald erreichten die Grünen nur wenige Wählende.

7. Der Stadtbezirk hat sich zwischen 2014 und 2019 deutlich verändert. Insbesondere Neubaugebiete haben die Zahl der Wahlberechtigten deutlich erhöht. 

8. Die Grünen haben ihren Stimmanteil um 14% gesteigert. In drei Wahllokalen der List erreichten die Grünen mehr als 50% der Stimmen. in 25 von 33 Wahlokalen in der List und in 6 von 18 Wahllokalen in Vahrenwald waren die Grünen die dominante Partei, d.h. sie erhielten mehr Stimmen als CDU und SPD zusammen.

9. Selbst in einigen Hochburgen kam es zu einer überdurchschnittlichen Verbesserung des grünen Stimmenanteils. Einige Wahllokale in Vahrenwald, wo die Grünen 2014 noch niedrige Stimmanteile hatten, gehören zu den Bereichen mit überdurchschnittlichen Zuwachs.

10. Die letzte Abbildung ist der AfD gewidmet. Mit der Ausnahme des Wahllokals 1008 (eines von sieben Lokalen im Freizeitzentrum Vahrenwald) gilt, dass dort wo die Grünen stark vertreten sind, die AfD unterdurchschnittlich vertreten ist.

11. Eine abschließende Bemerkung zu Briefwahl und Stimmabgabe in einem Wahllokal: 2014 gaben im Stadtbezirk Vahrenwald-List 77,6% der Wählenden ihre Stimme im Wahllokal ab. 2019 waren dies nur noch 73,8%. Der Trend zur vorzeitigen Stimmabgabe nimmt zu. In absoluten Zahlen nahem die Zahl der Briefwählenden von 5.378 auf 8.709 zu.
Es gibt deutliche Unterschiede im Wahlergebnis zwischen den ausgezählten Briefwahlstimmen und den Stimmen in den Wahllokalen. Die Grünen und die AfD mobilisieren ihre Wählenden stärker für eine direkte Stimmabgabe. Der höhere Anteil der Stimmanteile für die "Große" Koalition hat sicherlich mit deren höheren Stimmanteil bei den Wählenden über 60 Jahren zu tun.

Sonntag, 10. März 2019

Wahlprognose Europaparlament Grüne Fraktion

Es gibt eine neue Webseite, welche die Prognosen für die Wahl zum Europa-Parlament zusammenführt.
https://europeanelectionsstats.eu
Mich interessiert eigentlich nur, wie sich die künftige Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz zusammensetzt. Zur Zeit hat diese Fraktion 52 Mitglieder, wovon 41 Mitglied einer Partei sind, die sich in der Europäischen Grünen Partei zusammengeschlossen haben.
52 Mitglieder aus 27 Parteien (plus zwei parteilos) aus 18 Ländern.

Nach der aktuellen Prognose von Mitte Mai wird die neue Fraktion sich nur noch aus 49 Mitgliedern aus 14 Ländern zusammensetzen.



Bisher Prognose
Belgien 2 4
Dänemark 1 1
Deutschland 13 20
Estland 1 0
Finnland 1 2
Frankreich 6 6
Italien 1 0
Kroatien 1 0
Lettland 1 1
Litauen 1 3
Luxemburg 1 1
Niederlande 2 3
Österreich 3 1
Slowenien 1 0
Spanien 5 3
Schweden 4 2
Ungarn 2 1
Vereinigte Königreich 6 9
GESAMT 52 49
Bulgarien, Griechenland, Irland, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Zypern von 0 zu 0.

Ich habe verzichtet Malta und Zypern auf der Karte darzustellen, da in diesen Ländern wie auch in den grau dargestellten Ländern grüne Politik keine Chance hat.
Erfolgreiche grüne Parteien gibt es eigentlich nur im zentralen Westeuropa und Finnland. Die litauische Bauernpartei ist nur den Namen nach auch eine grüne Partei.
Das macht das ungewöhnliche des EU-Parlaments aus. Ohne Hürde erhalten viele Parteien einen Sitz im EU-Parlament.
Ich werde weiterhin die Webseite auswerten und diesen Beitrag aktualisieren oder weitere Beträge daraus erstellen.

Dienstag, 1. Januar 2019

2018 - wärmste Jahr in Hannover

Die Station Hannover-Langenhagen des Deutsche Wetterdienst  hat die Tageswerte für Silvester veröffentlicht und es ist wohl keine Überraschung, dass auch für Hannover gesagt werden kann:
2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen.
Dargestellt sind die Jahresdurchschnittstemperaturen, der fünfjährige Durchschnitt und der 30-jährige-Durchschnitt, der 2018 erstmals die 10°-Grenze überschritt.

Die Top 5 Jahre bei den Temperaturen sind aktuell:
2018: 11,15°
2014: 11,14°
2015: 10,88°
2000: 10,75°
1999: 10,61° 
Die Referenztemperatur (Klimanormalwert) ist der Mittelwert für die Jahre 1961-1990. 8,9°, das Jahr 2018 war 2,25° zu warm.
(siehe auch den vorherigen Beitrag)

Es gab schon andere warme Jahre, aber seit den 1990-er Jahren wird immer wieder neue Rekorde aufgestellt. Seit 1936 steht die Wetterstation des heutigen DWD am Flughafen Hannover-Langenhagen. Frühere Werte sind entsprechend nicht vollumfänglich vergleichbar. Es gab vor 1936 nur ein warmes Jahr, das in die TOP 5 aufrücken würde. Doch dieses Jahr war eine Singularität im Vergleich zu den Vorjahren und den folgenden Jahren:
(1867: 9,0°) 1868: 10,74° (1869: 9,39°).

Die Veränderung der Temperatur ist nur ein Aspekt des reginalen Klimawandels, doch der einzige, der allen Menschen die Veränderung zeigt.
(Messwerte von der Webseite der DWD. Berechnung von Durchschnittswerten und Graphiken vom Autor)

Mittwoch, 25. Januar 2017

Hannover Wetter Dezember 2016


Es war ein sonniger, trockener und warmer Dezember. Die Monatsmitteltemperatur lag mit 4,1° um 2,2° über den langjährigen Mittelwert der Jahre 1961-1990 (=Klimanormalwert oder CLINO).

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht kostenfrei Messwerte für seine Wetterstation. In diesem Blog werden die Messwerte der Station Hannover-Langenhagen graphisch dargestellt.
Auf der linken Skala kann für jeden Tag die höchste und tiefste Temperatur abgelesen werden, auf der rechten Skala ist der tägliche Niederschlag und die Zahl der Sonnenstunden zu erkennen.
In heiteren, trockenen Perioden gab es kaltes Winterwetter.
Die höchste Temperatur wurde am 8. Dezember mit 11,2° erreicht, die tiefste Temperatur am 6. Dezember mit -8,1°. Es gab 13 Frosttage. Im langjährigen Mittel sind im Dezember für Hannover 14 bis 15 Frosttage und 5 bis 6 Eistage verzeichnet. Nur an den 13 genannten Frosttage gab es auch Bodenfrost und am 5. Dezember wurden -11,0° gemessen. Hier liegt der langjährige Mittelwert bei 14 bis 20 Tagen mit Bodenfrost.

Aus den stündlichen Messwerten berechnet der DWD die Tagesmitteltemperatur.
Dargestellt sind die Tagesmitteltemperatur und der gleitende Durchschnitt von fünf Tagen. Die kältesten Tage waren der 5. und 6. Dezember mit jeweils -2,8°. Der wärmste Tag war der 25. Dezember mit 8,9°.

Vergleich der Tagesmitteltemperatur mit dem CLINO-Monatswert.
Dargestellt sind die positiven und negativen Abweichungen vom langjährigen Mittelwert 1,9°.
Es ist deutlich zu sehen, dass es zwar kühle Phasen gab, aber die warmen Phasen länger waren und eine größere Abweichung vom CLINO-Wert zeigen.

Vergleich der Tagesmitteltemperatur mit Vergleichswerten für jeden Tag.
Zu sehen sind zum einen der langjährigen Mittelwert für jeden Tag für zwei 30-Jahres-Perioden und zum anderen die Grenzwerte für jeden Tag, um einen extrem zu warmen oder zu kalten Tag zu definieren.
Die beiden kältesten Tage waren auch im Vergleich mit den werten von 60 Jahren extrem kalt. Es gab sechs extrem warme Tage.

An 15 Tagen fielen insgesamt 30,1mm Niederschlag, davon am 10. Dezember 14,0mm. Es war ein trockener Monat, als CLINO sind 59,7mm verzeichnet und der Dezember 2016 erreichte nur 50% des Wertes.

An 17 Tagen zeigte sich die Sonne und in der ersten und letzten Woche gab es sogar sonnige Tage mit mehr als sechs Sonnenstunden. Im ganzen Monat waren es 53,9 Sonnenstunden, was 161% des CLINO für Dezember entspricht.

Es gab drei Windereignisse. Am 11., 26. und 27. Dezember wurde Windstärke 8 registriert. Der Spitzenwert dieses stürmischen Windes lag am 26. Dezember bei 20,4 m/s.

Alle Messwerte stammen wie jeden Monat vom Deutschen Wetterdienstes.
Berechnungen, Abbildungen und Vergleiche stammen vom Blogautor.
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Die folgenden Symbole führen jeweils zum genannten rückblickenden Monatsbericht:
2016
2015
2014
2013

2012

2011

2010

Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2009:

Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2008:

Neben diesen monatlichen Berichten habe ich bisher dreimal zum Klimawandel am Beispiel von Hannover gebloggt: 2007 schaute ich auf Monatswerte der 2000-er Jahre, 2013 untersuchte ich speziell den Monat April, der langfristig immer sonniger, trockener und wärmer wird, und nochmals 2013 in langen Zeitreihen den Temperaturanstieg seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. Es gibt einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010 mit Vergleichen zu anderen Wintern, ein Vergleich zwischen den Winter 1985/86 und 2011/12 und aktueller zum langen Winter 2012-2013.
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Siehe auch die frühsten, noch sehr einfach gehaltenen Wetter-Darstellungen: