Freitag, 18. September 2020

Volksbegehren Artenvielfalt - Zwischenstand September

Die Niedersächsische Landeswahlleiterin hat mit erheblicher Verzögerung der Initiative für ein Volksbegehren Artenvielfalt den Zwischenstand für den 1. September 2020 mitgeteilt. 

72.167 Menschen haben bereits eine bestätigte Unterschrift für das Volksbegehren abgeben. Ein großer Erfolg für die Initiativen und die vielen Menschen, die in der Familie, im Bekanntenkreis und auf der Straße Unterschriften sammeln.

Es liegen damit Unterschriften von 1,2 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung vor.

Im folgenden die Quoten für die einzelnen Landtagswahlkreise:

Diese Karte ist ein Update der Karte für den 1. August

Die Farben wurden beibehalten, aber die Legende verändert. Für den ersten August waren es Schritte von 0,4 Prozent zwischen den einzelnen Farben. Es gibt 60% mehr Unterschriften und nun sind es Schritte von 0,6%.

Was hat sich seit Anfang August verändert? Wo wurde erfolgreich gesammelt und wo gibt es eine Stagnation oder relativ gerignen Zuwachs an neuen Unterschriften.

Celle (Wahlkreis 46), Uelzen (WK 47), Cuxhaven (WK 57) Hadeln/Wesermünde (WK 58) und Papenburg (WK 82) wurden jeweils eine Farb-Stufe herabgesetzt.

Oldenburg Stadt (Wahlkreise 62-63), Lingen (WK 80), Leer (WK 83), Emden/Norden (WK 85) und Aurich (WK 86) wurden jeweils eine Farbstufe hoch gesetzt. 

Alle anderen Wahlkreise blieben in ihrer relativen Position zwischen 0,19 Prozent der Wahlberechtigten (WK 11 Salzgitter) und 2,44% (WK 36 Bad Pyrmont).
 

Donnerstag, 20. August 2020

Volksbegehren Artenvielfalt Niedersachsen - Zwischenstand August

Wir sammeln aktuell Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt hier in Niedersachsen. Dies ist ein zweiteiliger Prozess: Bis Mitte November müssen 25.000 gültige Unterschriften in den Einwohnermeldeämtern / Wahlämtern vorliegen. Dann können die 200 Initiativen bei der Landeswahlleiterin das eigentliche Volksbegehren beantragen. 

Nach der Genehmigung haben die Initiativen weitere sechs Monate Zeit um zusätzlich zu den Unterschriften der 1. Runde insgesamt 10 Prozent der Wahlberechtigten für eine Landtagswahl um Untersützung zu bitten.

Zum 1. August lagen bereits mehr als 45.000 gültige Unterschriften vor. Der 1. Schritt ist geschafft, dennoch wird wird bis Mitte November weitergesammelt. (Presseerklärung)

Mir liegen die Zahlen der Wahlberechtigten und der bisher als gültig anerkannten Unterschriften je Wahlkreis vor. Diese Zahlen habe ich graphisch umgesetzt:

25.000 Unterschriften entsprechen 0,41% der Wahlberechtigten.

Im Großteil von Niedersachsen wurde diese Quote erreicht. Ausnahmen sind im industriellen Fleischproduktionsbereich, alten SPD-Hochburgen an der Küste und in der Altindustrie (PKW, Stahl), dem Harz und Göttingen (Die Student*innen haben es bisher verschlafen).

Der relativ geringe Anteil in Hannover wird ein Ansporn sein, mehr Unterschriften zu sammeln.

Das Update für den 1. September ist hier zu finden.

Sonntag, 12. Juli 2020

CoViD-19-Inzidenz am 11.07.2020

Der 173. Situationsbericht der Weltgesundheitsbehörde WHO (link) meldet am 11. Juli 2020 mehr als 219.000 neue CoViD-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Damit waren nach dieser Quelle nunmehr 12,3 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.
Die Angaben für die Staaten und Territorien sind die Grundlage für meine Karte der Inzidenz, der Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner.
Ich verwende eine logarithmischen Maßstab beginnend mit weniger als 1 bestätigte CoViD-19-Infektion bis zu mehr als 1 Prozent der Gesamtbewvölkerung eines Territoriums.
Dieser höchste Wert wurde zunächst in den Kleinststaaten Andorra und San Marino überschritten, aber dann überschritten auch Staaten mit deutlich mehr Einwohnern am arabisch-iranischen Golf, am Kaukasus und Südamerika diesen Wert.
Aktuell sind es:
Armenien (1,1 Prozent), Andorra (1,9), San Marino (2,1), Vatikan (1,2), Qatar (3,9), Kuwait (1,4), Oman (1,3), Bahrain (2,3), Peru (1,0), Chile (1,8), Panama (1,0) Frz. Guiana (2,1), Frz. Mayotte (1,1).
Die USA unter ihrer psychisch gestörten Führung steht aktuell bei 0,9 Prozent und nur zur Information Deutschland bei 0,2 oder 239 Fälle je 100. Einwohner.
Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, ein Blick auf die Dynamik seit Ende Juni zeigt einen erheblichen Anstieg (definiert als Zuwachs von mehr als 100 Fällen je 100.000 Einwohnern) vor allen in den Amerikas:
USA (+171), Brasilien (+197), Peru (+1118), Chile (+189), Bolivien (+114), Panama (+257), Frz. Guiana (+718).
Eine sehr dynamische Ausbreitung melden außerdem Kazachstan (+146), Israel (+138), Armenien (+197), Südafrika (+184), Saudi Arabien (+118), Qatar (+285), Kuwait (+212), Oman (+346) und Bahrain (+414).
Es lässt sich dabei klar unterscheiden zwischen einer 2. Welle wie in den USA und einer sich immer weiter verstärkenden ursprünglichen Epidemie, die nie wirksam bekämpft wurde (Brasilien und die meisten arabischen Staaten).
Meine hier geäußerte pessimistische Vorhersage für Schweden bewahrheitete sich nicht. Nachdem nach Pfingsten die Zahlen in Schweden und nur in Schweden deutlich anstiegen kam es nicht zu einer weiteren Steigerung durch die Feier "Midsommar".
Die großen EU-Staaten bleiben auf niedrigen Niveau:
Der "Tönnies-Hügel", der uns alle an die menschverachtende Fleischindustrie erinnerte, verschwindet langsam im Hintergrundrauschen der kleinen Infektionsherde. Spanien hat eine regionale Epidemie in einem Teil von Katalonien, der zu einem lokalen Lockdown führte.


Sonntag, 14. Juni 2020

Corona und Autokratie - Tanzania

Tanzania steht vor der Präsidentenwahl.
Die ehemalige einzige zugelassene Partei CCM verliert seit der Etablierung von weiteren Parteien an Zuspruch. Krisen sind der Lackmus-Test für eien Regierung.

Am 17. März wurde offiziell die erste CoViD-19-Infektion bestätigt.
Es wurden zunächst nur wenige weitere Infektionen festgestellt, was alleine schon durch die geringe Laborkapazität und die Testmöglichkeiten an sehr wenigen Orten zu erklären ist.
Als die Epidemie begann und die wenigen Krankenhäuser schnell an ihre Kapazitätsgrenze stießen wurden die freiwilligen Meldungen an der WHO erratisch. Für den streng gläubigen Präsidenten John Magufuli kam der Virus vom Teufel und er rief immer wieder dazu auf, dass die Menschen in den Kirchen gemeinsam den Teufel bekämpfen müssten. Natürlich ohne jeden Schutz vor einer Infektion. Es grenzt an religiösen Wahn, wenn öffentlich durch die Führung des Landes gemeinsame Gebete als Schutz vor einen Virus erklärt werden.

Am 8. Mai wurde letztmalig ein Update der Fallzahlen an die WHO gemeldet.
Das Africa Centers for Disease Control and Prevention bittet seitdem darum, dass Tanzania seine Berichterstattung wieder aufnimmt. (link)
Stattdessen behauptet der Präsident, dass die Gebete den Virus besiegt haben.

Es ist Wahlkampf, kritische Medien werden systematisch unterdrückt und Oppositionspolitiker physisch angegriffen. In den sozialen Medien gibt es Berichte, dass nachts Beerdigungen stattfinden.
Die Elite glaubt, dass sie ihre Unfähigkeit den Virus zu bekämpfen vertuschen können. Es gab bisher noch niemals demokratische Wahlen in Tanzania. Andere Parteien mussten zugelassen werden, doch die Regierung verhindert, dass sie effektive Werbung für sich machen können.

Ich bin 1987 erstmals nach Tanzania gereist und habe 1988-1989 an der University of Dar es Salaam studiert. Die politische Entwicklung der letzten Jahrzehnte in Tanzania ist eine einzige große Enttäuschung.

Sonntag, 7. Juni 2020

CoViD-19-Inzidenz Skandinavien

Der tägliche Blick auf die Seite der Weltgesundheitsbehörde zeigt deutlich, warum die Grenzen zu Schweden geschlossen bleiben (sollten).

Dargestellt ist der Zuwachs an der Gesamtinzidenz je 100.000 Einwohner. Norwegen, Dänemark und Finnland sind mit ihrer ersten Welle an Infektionen durch. Schweden schien sich auf hohem Niveau zu stabilisieren.
Doch dann kam Pfingsten. Im liberalen Schweden mit den wenigen Einschränkungen haben die Einwohner etwas falsch verstanden. Coroan ist nicht vorbei und nun zwei Wochen danach erreicht die Zahl der Infektionen neue nie bisher gekannte Werte.
Die nächste Welle ist dann vermutlich Anfang Juli, also zwei Wochen nach dem midsommar-Wochenende zu erwarten.

Und wie ist das Verhältnis der Entwicklung der CoViD-19-Infektion zwischen Schweden und Deutschland?
Die erste Welle war in Deutschland Anfang April am abnehmen. In Schweden sah es einen Monat später so aus, als würde nun die Welle abnehmen. doch dann kam es zu einer Stabiliserung auf hohem Niveau und jetzt nach Pfingsten eine extreme Zunahme.
In Deutschland gibt es aktuell knapp über 220 laborbestätigten CoViD-19-Fälle je 100.000 Einwohner, das ist in etwa jede*r 400 Einwohner*in!.
In Schweden sind es knapp über 450 Fälle je 100.000 Einwohner, also eine mehr als doppelt so hohe Infektionsrate wie in Deutschland.
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Update 15. Juni:
Das Infektionsgeschehen geht auf hohem Niveau weiter. Während der Wochenwert der CoViD-19-Neuinfektion in DK, NO, FI nunmehr stabil unter 5 liegt, bleibt er in Schweden seit mehr als zehn Tagen deutlich über 60 und hat eine Gesamtinzidenz von 535 erreicht.

Montag, 1. Juni 2020

CoViD-19-Inzidenz im April und Mai

Täglich werte ioh den Sitationsbericht der Weltgesundheitsbehörde aus. Die wachsende Datenbank wird vor allem für die Berechnung der Inzidenz je 100.000 Einwohner und die Veränderung dieser Inzidenz genutzt. Diese Inzidenzen werden täglich in einer Weltkarte verarbeitet. Die 61 Weltkarten für April und Mai wurden im folgenden in einen kleinen Zeitraffer zusammengefasst.
Der von mir gewählte Maßstab hatte zu Beginn der Pandemie noch eine Aussagekraft. Die Wirksamkeit der Corona-Einschränkungen hat in fast allen Ländern die Zunahme der laborbestätigten täglichen CoViD-19-Fälle erheblich reduziert. Der logaritmische Maßstab war hilfreich, um die Dynamik der Ausbreitung zu zeigen. Es gibt weiterhin Länder, die behaupten, dass sie nicht einen Fall einer CoViD-19-Infektion haben (Nordkorea, turkmenistan und pazifische Kleinstaaten). Im Fall der pazifischen Inseln erscheint dies realistisch. Andere Inseln (u. a. Karibik) wurden infiziert, doch konnte die Ausbreitung auf vielen Inseln vollständig gestoppt werden.

Im Mai kam es zu einer Verlagerung des täglichen Infektionsgeschehens.

Südamerika, der indische Subkontinent, Arabien und Afrika habe erhebliche Steigerungen in der Zahl der CoViD-19-Fälle. Und dies zum Teil auf einem hohen Niveau. So gab es mehr als 300.000 Neuinfektionen in Brasilien. Die USA hatte bereits Ende April mehr als 1 Millionen Infektionen und im Mai kamen weitere 700.000 hinzu.

Freitag, 1. Mai 2020

CoViD-19-Inzidenz im April

Die Weltgesundheitsbehörde WHO (link) veröffentlicht jeden Tag einen Situation Report zu CoViD-19. Ich nehme diese Zahlen und berechne damit die Inzidenz definiert als Fallzahlen je 100.000 Einwohner. Diese Werte trage ich in eine Weltkarte ein. Im April habe ich so 30 Weltkarten erstellt.
Diese 30 Karten habe ich hier als Animation zusammengefasst.

Aktuell stellt sich für mich die Frage, ob der gewählte logaritmische Maßstab noch sinnvoll ist. Bis Anfang April erlebten viele Staaten eine Verdopplung der Fallzahlen in wenigen Tagen. Strenge Maßnahmen wie Ausgangssperren zeigen danach ihre Wirkung und die Verdopplungszeit wird seitdem auch nicht mehr ausgewiesen.
Einige Zahlen zur Zunahme der CoViD-19-Fälle (und damit natürlich auch der Inzidenz) für den Monat April:
Land 01.04.20 30.04.20 Zuwachs
China 82.638 84.373 1.735 + 2 Prozent
Süd-Korea 9.887 10.765 878 + 9 Prozent
Österreich 10.182 15.364 5.182 + 51 Prozent
Schweiz 16.108 29.324 13.216 + 82 Prozent
Italien 105.792 203.591 97.799 + 92 Prozent
Iran 47.593 93.657 46.064 + 97 Prozent
Spanien 94.417 212.917 118.500 Verdopplung
Deutschland 67.366 159.119 91.753 Verdopplung
Frankreich 51.477 127.066 75.589 Verdopplung
Israel 5.129 15.782 10.653 Ver-3-fachung
Niederlande 12.595 38.802 26.207 Ver-3-fachung
Portugal 7.443 24.505 17.062 Ver-3-fachung
Belgien 12.775 47.859 35.084 Ver-3-fachung
Schweden 4.435 20.302 15.867 Ver-4-fachung
Rumänien 2.245 11.978 9.733 Ver-5-fachung
Chile 2.738 14.885 12.147 Ver-5-fachung
Polen 2.311 12.640 10.329 Ver-5-fachung
USA 163.199 1.003.974 840.775 Ver-6-fachung
Irland 3.235 20.253 17.018 Ver-6-fachung
Japan 2.178 14.088 11.910 Ver-6-fachung
Kanada 7.695 50.363 42.668 Ver-6-fachung
Großbritannien 25.154 165.225 140.071 Ver-6-fachung
Pakistan 2.039 15.759 13.720 Ver-7-fachung
Türkei 13.531 117.589 104.058 Ver-8-fachung
Ecuador 2.240 24.675 22.435 Ver-11-fachung
Saudi Arabien 1.720 21.402 19.682 Ver-12-fachung
Mexico 1.094 16.752 15.658 Ver-15-fachung
Ukraine 669 10.406 9.737 Ver-15-fachung
Brazil 4.579 71.886 67.307 Ver-15-fachung
Qatar 781 12.564 11.783 Ver-16-fachung
Singapore 926 15.641 14.715 Ver-16-fachung
Vereinigte Emirate 664 11.929 11.265 Ver-17-fachung
Indien 1.636 33.050 31.414 Ver-20-fachung
Peru 1.065 31.190 30.125 Ver-29-fachung
Russland 2.337 106.498 104.161 Ver-45-fachung
Belarus 152 13.181 13.029 Ver-86-fachung
Nur noch die Länder, in denen sich CoViD-19 erst im April ausbreitete, erlebten innerhalb eines Monats eine Verzehnfachung der Fachzahlen.

Die abschließende Karte für den 30. April hier noch einmal seperat:

Montag, 20. April 2020

CoViD-19-Inzidenz 20200419

Die täglichen Situationsberichte der Weltgesundheitsbehörde WHO (link) sind Grundlage für meine Berechnung der Inzidenz und der Dynamik der Inzidenz.Berechnet wurde jeweils die Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner*innen.
Es gibt eine Vielzahl von Erklärungen, warum es eine so klare Ost-West-Trennung bei der relativen Zahl der CoViD-19-Fälle gibt. Dies fängt bei den unterschiedlichen Kapazitäten zum Testen von Coroan-Infektionen an und wer aufmerksam die Medien verfolgt kennt die weiteren Gründe.

Das eine ist der Ist-Zustand, doch in Zeiten von Kontaktsperren und anderen Formen der Quarantäne ist es interessanter, einen Blick auf die Dynamik zu werfen.
Dargestellt ist die Veränderung der Inzidenz innerhalb einer Woche.Spanien hat weiterhin hohe tägliche Meldezahlen und entsprechend bleibt die wöchentliche Inzidenz über 50. Großbritannien hat später als die anderen europäischen Staaten Maßnahmen gegen den Coroanvirus ergriffen und aus Belgien wird in den Medien berichtet, dass die dortigen Maßnahmen nicht konsequent durchgesetzt werden. Auffallend ist Irland, wo als einzigen Land weltweit seit mehreren Tagen der gleitende wöchentliche Inzidenzwert über 100 liegt. In Europa haben von den "größeren" Staaten nur noch Spanien (412), Belgien (332) und die Schweiz (319) eine höhere Gesamtinzidenz als Irland (310). Zum Vergleich Italien (289) und Deutschland (169). Ich betone hier die Größe, da Luxemburg (588) und Island (483) deutlich höhere Inzidenzen aufweisen und in den Kleiststaaten Andorra und San Marino bereits mehr als ein Prozent der Bevölkerung infiziert ist (1,5 bzw. 1,4 Prozent).
Die relativ hohe Dynamik in Belarus und der Türkei erklärt sich mit der politischen Negation der jeweiligen Staatsführung von CoViD-19 als Krise. Der Virus konnte sich fast ungehindert bei weiter laufenden Fußballgroßereignissen und überfüllten Städten ausbreiten. Ich könnte für alle Aussagen zu meiner Bewertung der Inzidenz seriöse Printmedien zitieren, verzichte aber darauf.

Weltweit meldet der aktuelle Situationsbericht der WHO mehr als 2,2 Millionen CoViD-19-Fälle und in der letzten Woche kamen täglich 70.000 bis 80.000 neue laborbestätige Infektionen hinzu.
Seit meinem letzten Blogbeitrag gab es viele Veränderungen.


Außerhalb von Europa gibt es eine hohe Dynamik der Ausbreitung in den USA, Panama, Kanada, Singapur, Qatar, Bahrain, den Vereinigten Emiraten
Weiterhin gibt es keine Berichte aus Lesotho, von den Comoren und vielen pazifischen Mikrostaaten, Turkmenistan, Tajikistan und Nordkorea.


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Eine Übersicht über meine bisherigen Karten zu CoViD-19:

Global: März: 09., 10., 11., 12., 13., 14., 15., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30., 31..
April: 01., 02., 03., 04., 08., 09., 10., 11.,  
Globale Dynamik: 10. März, 15. März, 16. März (als gif-Filmchen), 19. März, 31. März

Europa: 10. März / Europäische Dynamik: 13. März, 24. März, 25. März, 9. April  / Dynamik in Skandinavien 1. April, 9. April / Niedersachsen: 11. März, 13. März.

Sonntag, 12. April 2020

CoViD-19-Inzidenz-20200411

Der 82. Situationsbericht der Weltgesundheitsbehörde WHO (link) meldet am 11. April 2020 mehr als 89.000 neue CoViD-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Damit waren nun nach dieser Quelle 1,6 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.
Die Angaben für die Staaten und Territorien sind die Grundlage für meine Karte der Inzidenz, der Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner.
Das durch einen Stellvertreterkrieg zerrissene Jemen meldet denn ersten CoViD-19-Fall. In einem Land, in dem dem Saudi-Arabien systematisch immer wieder Krankenhäuser in Jemen angreift, ist dort keine effektive Behandlung für Verletzungen und Krankheiten für viele Menschen möglich. CoViD-19 ist dort eine weitere Seuche neben Cholera.
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Eine Übersicht über meine bisherigen Karten zu CoViD-19:

Global: März: 09., 10., 11., 12., 13., 14., 15., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30., 31..
April: 01., 02., 03., 04., 08., 09., 10.,  
Globale Dynamik: 10. März, 15. März, 16. März (als gif-Filmchen), 19. März, 31. März

Europa: 10. März / Europäische Dynamik: 13. März, 24. März, 25. März, 9. April  / Dynamik in Skandinavien 1. April, 9. April / Niedersachsen: 11. März, 13. März.

Samstag, 11. April 2020

CoViD-19-Inzidenz-20200410

Der 81. Situationsbericht der Weltgesundheitsbehörde WHO (link) meldet am 10. April 2020 mehr als 85.000 neue CoViD-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Damit waren nun nach dieser Quelle 1,5 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.
Die Angaben für die Staaten und Territorien sind die Grundlage für meine Karte der Inzidenz, der Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner.
 Veränderungen seit gestern: Dänemark gehört nun auch zu den Staaten mit mehr als 100 CoViD-19-Fällen je 100.000 Einwohnern und mit San Marino hat der zweite Kleinststaat offiziell mehr als 1 Prozent Infizierte. Auf dieser lokalen Ebene finden sich dann in einzelnen Ländern auch Gebiete, in den der Coronavirus mehr als 1 Prozent infiziert hat. Zum Beispiel der Landkreis Tirschenreuth in Bayern (1,3 Prozent)
Die vier großen EU-Staaten melden zusammen 19.000 neue Fälle und die USA 31.000.
Von den Ländern, die bereits mehr als 1.000 CoViD-19-Fälle vor einer Woche (3. April) gemeldet haben, haben einige innerhalb einer Woche eine Zunahme der Fälle um mehr als 100 Prozent (=Verdopplung) gemeldet:
Land Zuwachs in Prozent
Russland + 236
Peru + 228
Indien + 226
UA Emirate + 192
Serbien + 145
Kanada + 133
Türkei + 133
Mexiko + 131
Japan + 104

Die USA verzeichnet eine Zunahme um 99 Prozent und auch in den großen europäischen Ländern außer Großbritannien (+ 93 Prozent) und Polen (+ 89) hat sich die wöchentliche Zunahme merklich verlangsamt: Frankreich (+ 46), Deutschland (+ 42), Spanien (+ 38) und Italien (+ 25).
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Eine Übersicht über meine bisherigen Karten zu CoViD-19:

Global: März: 09., 10., 11., 12., 13., 14., 15., 17., 18., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25., 26., 27., 28., 29., 30., 31..
April: 01., 02., 03., 04., 08., 09.,  
Globale Dynamik: 10. März, 15. März, 16. März (als gif-Filmchen), 19. März, 31. März

Europa: 10. März / Europäische Dynamik: 13. März, 24. März, 25. März, 9. April  / Dynamik in Skandinavien 1. April, 9. April / Niedersachsen: 11. März, 13. März.