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Donnerstag, 13. Juni 2024

Europawahl in Hannover 2024

Das Wahlergebnis für Hannover wird als Gesamtergebnis, sowie als Ergebnis für die 13 Stadtbezirke und 49 statistische Einheiten (entspricht historischen 51 Stadtteilen) ausgewiesen. 


https://wahlergebnisse.region-hannover.de/20240609/03241001/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=21&stimmentyp=0&id=ebene_-70_id_228

Ich werfe einen Blick auf Wahlbeteiligung versus Wahlergebnis
und
Briefwahlanteil versus Wahlergebnis

1. Es gibt eine Korrelation zwischen der Wahlbeteiligung und dem Wahlergebnis der GRÜNEN. Umso höher die Wahlbeteiligung desdo höher der Stimmenanteil der GRÜNEN. Der Ausreißer rechts unten ist der Villenvorort Isernhagen-Süd, der einzige Stadtteil der stabile eine CDU-FDP-Mehrheit hat.

Für die Nazis gibt es eine negative Korrelation. umso niedriger die Wahlbeteiligung, umso höher der Stimmenanteil.
Erstes Ergebnis: Um den Anteil der Nazis niedrig zu halten, muss bei den nächsten Wahlen ein intensiver Wahlkampf in den Stadtteilen stattfinden, wo die Wahlberechtigten unterdurchschnittlich an den Wahlen teilnehmen.

Die beobachtete Korrelation gibt es weder für das Wahlergebnis der SPD

noch der CDU.
2. Es gibt eine Korrelation zwischen den Anteil von Briefwählenden in einem Stadtteil und den Wahlergebnis der GRÜNEN. Je höher der Anteil der BriefwählerInnen desdo höher das Wahlergebnis der Grünen.

Wie bereits bei der Wahlbeteiligung gibt es eine negative Korrelation bei den Nazis. Je niedriger der Anteil der BriefwählerInnen desdo höher das Wahlergebnis.
Zweites Ergebnis: Es sollte eine Briefwahlkampagne geben. Nazis sind zu doof für die Briefwahl.

Für die SPD und

die CDU gibt es keine signifikante Korrelation

 


 

Sonntag, 13. März 2016

AfD AberNazi stärkste Partei in Teilen von Sachsen-Anhalt

Es ist viel schlimmer, als das Gesamtergebnis zur Landtagswahl erahnen lässt. Die AberNazis sind in einigen  Wahlkreisen zur stärksten Partei geworden. Auf der Seite des Landeswahlleiters Sachsen-Anhalt kann nachgelesen werden, dass die AfD in 8 von 43 Wahlkreisen die stärkste Partei sind.
Es handelt sich um die Wahlkreise:
  • 17 Staßfurt
  • 29 Bitterfeld
  • 31 Sangerhausen
  • 32 Eisleben
  • 35 Halle I
  • 39 Merseburg
  • 41 Zeitz
  • 42 Weißenfels
Ich habe die Wahlkreise mal in der offiziellen Wahlkreiskarte markiert.

Die Wahlberechtigten hatte eine Erststimme und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wurde direkt aus dem Wahlkreis jemand ins Landesparlament geschickt und mit der Zweitstimme die Verteilung der Sitze bestimmt. In 15 (!) Wahlkreisen erhielt die AfD die relative Mehrheit der Erststimmen.
Es reichten 23,8 bis 33,4% der Erststimmen für eine Direktwahl.
Hier ist noch deutlicher zu sehen, dass fast alle Wahlkreise, die an Sachsen und Thüringen grenzen nun von AfD-Abgeordneten repräsentiert werden.
Direkt gewählte AfD-Abgeordnete (% der Erststimmen):
10 Magdeburg I (23,8%)
17 Staßfurt (32,1%)
21 Bernburg (30,8%)
26 Dessau-Roßlau (25,5%)
28 Wolfen (31,0%)
29 Bitterfeld (33,4%)
31 Sangershausen (30,3%)
32 Eisleben (31,5%)
33 Saalekreis (30,1%)
34 Bad Dürrenberg-Saalekreis (30,9%)
35 Halle I (31,1%)
39 Merseburg (32,3%)
40 Querfurt (33,1%)
41 Zeitz (31,6%)
43 Weißenfels (31,8%)


Doch auch die echten Nazis feierten Erfolge. Im Wahlkreis 42 Zeitz im Landkreis Burgenland erhielten die Nazi-Parteien Die Rechte-NPD 4,2%. Wenn man auf die Ebene der Gemeinden geht, gibt es gleich mehrere Orte, wo die NPD mehr als 5% der Stimmen erhielt.
Ich beobachte mit Entsetzen, wie sich Nazis in einigen Orten etablieren (vgl. meine Beiträge zur Landtagswahl 2013 in Niedersachsen und speziell in Hannover).
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(Quelle für alle Zahlen: Landeswahlleiters Sachsen-Anhalt)