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Mittwoch, 2. April 2025

Klimawandel Hannover Temperatur Update

 

Nach Abschluss des I. Quartals 2025, liegt die aktuelle durchschnittliche 30-Jahre-Temperatur in Hannover bei 10,24° oder 1,34° über dem Klimanormalwert der Periode (1961-1990). 

Wenn der Trend anhält und nichts spricht dagegen, dann wird im III. Quartal 2028 an der Wetterstation Hannover die 1,5°-Grenze überschritten.

2022 zeigte der Trend für das Überschreiten der 1,5°-Grenze noch auf das I. Quartal 2035. link zum damaligen Beitrag

(Datenquelle: DWD-Station Hannover-Langenhagen; eigene Berechnung und Graphik)

Samstag, 12. November 2022

COP27: Klimawandel Beispiel Hannover - Temperatur

Mir liegen die Tageswerte der Temperatur für die offizielle Wetterstation von Hannover für 1856 bis heute vor. 30-Jahresdurchschnittswerte zeigen die Klimawerte. 

Die internationale Klimanormalperiode umfasst den Zeitraum 1961-1990. Der Klimanormalwert der Temperatur beträgt für Hannover 8,898° oder kurz 8,9° Celsius. Zwischen 1861-1890 und 1966-1995 schwankte der 30-Jahre-Wert für jeweils drei Dekaden zwischen 8,7 und 9,1° was damit legitim als die normale Schwankung der Temperatur definiert werden kann (in der Abbildung in grau gehalten). 

Für den Zeitraum 1971-2000 wurde erstmals dieser Normalbereich der Temperaturschwankungen verlassen und ein Wert von 9,3° berechnet.

Seitdem steigt die Durchschnittstemperatur kontinuierlich. 2007 war es bereits 0,6° zu warm; 2012 0,8° zu warm und seit Ende März ist die 30-Jahresdurchschnittstemperatur mehr als einem Grad über Klimanormalwert für Hannover. Aktuell liegt der Wert bei 10,11° oder 1,2° über normal!

Ich habe die Messwerte extrapoliert und danach wird Hannover Ende März 2035 die 1,5°-Grenze überschreiten (Meine Rechenmethode kann erklärt werden). 

Wer sich mit Klimastatistik und Politik beschäftigt, weiß, dass das Pariser Ziel (nicht mehr 2,0° Temperaturanstieg bis 2100) schon seit Jahren nicht mehr erreichbar ist, da alle Regierungen sich nicht trauen, die radikalen Einsparungen beim CO2-Ausstoss umzusetzen, die notwendig sind, um den kontinuierlichen Anstieg von CO2 und anderen Klima-relevanter Stoffe zu stoppen und deutlich zu senken.

Sonntag, 25. Juli 2021

Regionaler Klimawandel Hannover - Jahrestemperatur


Habe aus meiner Datenbank von Werten der offiziellen Wetterstationen für jeweils 30 Jahre die durchschnittliche Jahrestemperatur von Hannover berechnet.

Der Klimanormalwert liegt für Hannover, wenn nur die Dekadenwerte genommen werden, bei 8,7 bis 9,1°C. Seit den späten 1980-er Jahren kommt es zur kontinuierlichen Erwärmung.

Abbildung 1: 30-Jahre-Mittelwert (gleichtender Durchschnitt

Diese und die folgende Abbildung sind sehr groß. Details sind bei einem Klick auf die Abbildung zu sehen.

Was ist zu sehen? In grau ist der Klimanormalwert zwischen 8,7 und 9,1° zu sehen. Bis zum Beginn des Klimawandels gab es drei Mal zu warme Durchschnittswerte und einmal einen zu kühlen Durchschnittswert. 

Ende der 1990-er Jahre wird der Bereich der normalen Temperaturen verlassen und erreichte Ende 2020 einen 30-Jahre-Durchschnittswert von 10,1° C.

Abbildung 2: Jahrestemperatur und 30-Jahre-Mittel


 Die Jahrestemperatur zeigt eine deutliche Variabilität. Hellblau wurde die Quartale eines Jahres markiert, wo die Jahrestemperatur mehr als 1°C niedriger als der Klimanormalwert von 8,9°C für den Zeitraum 1961-1990 war. In den frühen 1960-er lag die Jahrestemperatur sogar mehr als 2°C unter dem Normalwert. 

In gelb sind Abweichungen von mehr als 1°C höher als der Normalwert markiert. Zwischenzeitlich gibt es sogar Abweichungen von mehr als 2°C.

Dienstag, 1. Januar 2019

2018 - wärmste Jahr in Hannover

Die Station Hannover-Langenhagen des Deutsche Wetterdienst  hat die Tageswerte für Silvester veröffentlicht und es ist wohl keine Überraschung, dass auch für Hannover gesagt werden kann:
2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen.
Dargestellt sind die Jahresdurchschnittstemperaturen, der fünfjährige Durchschnitt und der 30-jährige-Durchschnitt, der 2018 erstmals die 10°-Grenze überschritt.

Die Top 5 Jahre bei den Temperaturen sind aktuell:
2018: 11,15°
2014: 11,14°
2015: 10,88°
2000: 10,75°
1999: 10,61° 
Die Referenztemperatur (Klimanormalwert) ist der Mittelwert für die Jahre 1961-1990. 8,9°, das Jahr 2018 war 2,25° zu warm.
(siehe auch den vorherigen Beitrag)

Es gab schon andere warme Jahre, aber seit den 1990-er Jahren wird immer wieder neue Rekorde aufgestellt. Seit 1936 steht die Wetterstation des heutigen DWD am Flughafen Hannover-Langenhagen. Frühere Werte sind entsprechend nicht vollumfänglich vergleichbar. Es gab vor 1936 nur ein warmes Jahr, das in die TOP 5 aufrücken würde. Doch dieses Jahr war eine Singularität im Vergleich zu den Vorjahren und den folgenden Jahren:
(1867: 9,0°) 1868: 10,74° (1869: 9,39°).

Die Veränderung der Temperatur ist nur ein Aspekt des reginalen Klimawandels, doch der einzige, der allen Menschen die Veränderung zeigt.
(Messwerte von der Webseite der DWD. Berechnung von Durchschnittswerten und Graphiken vom Autor)

Dienstag, 9. Oktober 2018

Hannover - Klimawandel - 2-Grad-Grenze

Regionaler Klimawandel
Leser meines Blog wissen, dass mich Klimatologie und Meteorologie interessiert. Ich referiere hier nicht die Ergebnisse für nationale, kontinentale und globalen Berechnungen des Klimawandels. Mich interessiert, was passiert in der Region Hannover. Lässt sich hier auch der Klimawandel feststellen.
Einfache Antwort: Ja! (siehe Beispiel: April in Hannover)

Grundlage meiner Beobachtungen sind die täglichen Messwerte der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes in Hannover-Langenhagen, die mir für die letzten mehr als 70 Jahre vorliegen. Aktuell warnt der UN-Weltklimarat davor, dass global nur mit großer politischer und wirtschaftlicher Anstrengung der Temperaturanstieg bis 2100 bei 1,5° gestoppt werden kann.

Lokal liegt in Hannover seit dem 7. August 2018 die Jahresdurchschnittstemperatur mehr als 2,0° über den langjährigen Mittelwert der Jahre 1961-1990, der sogenannten Klimanormalperiode.
Dargestellt ist der Durchschnitt von 365 Tageswerten der Wetterstation Hannover. Der erste Punkt am 30. Juli 2018 steht für den Durchschnitt der 365 Werte zwischen dem 31. Juli 2017 und dem 30. Juli 2018. Der letzte Punkt am 10. April 2019 für den Mittelwert der 365 Tageswerte zwischen dem 11. April 2018 und dem 10. April 2019.
Die Abbildung beginnt mit 10,8° oder 1,9° über den Klimanormalwert für die 30-Jahre 1961-1990. Am 7. August wurde die 2,0°-Grenze überschritten.
Es ist dies das fünfte Mal seit 1946, dass die Jahresdurchschnittstemperatur mehr als 2° über den langjährigen Mittelwert liegt. Vor dem Jahr 2000 lag die Durchschnittstemperatur niemals mehr als 2,0° über den Klimanormalwert.
2000 waren es    47 Tage,
2007 waren es 221 Tage,
2014 waren es 107 Tage,
2016 waren es    58 Tage
und 2018-2019 sind es bis zum 21. Juni bereits  319 Tage, also mehr als zehn Monate. Dabei lag zwischen dem 27. Februar und dem 12. Mai 2019 die Jahresdurchschnitts-Temperatur sogar mehr als 2,5° über den Klimanormalwert.
Der Wert für den 2. April 2019 (Durchschnitt der 365 Tageswerte vom 3.4.2018 bis zum 2.4.2019) war der Maximalwert der Jahrestemperatur für diese Periode:
11,85° oder 2,95° wärmer als der Klimanormalwert.

Der Winter (?) 2018-2019 zeichnete sich durch eine Vielzahl von deutlich zu warmen Tagen aus.


In der zweiten Abbildung habe ich die Tageswerte des Winters 2018-2019 mit dem jeweiligen Monatsmittel der Monate Dezember-Januar-Februar verglichen. Abweichungen sind normal und den Klimawandel bedenkend sollte es eine verschobene Normalverteilung geben. Es gibt aber bisher nur wenige Tage die kühler sind, als das jeweilige langjährige Monatsmittel.
Im Februar müsste zum Beispiel eine Tagesmitteltemperatur von 1,1° unterschritten werden, damit ein Tag als kühl definiert werden kann. Dies traf bisher nur auf die drei ersten Tage des Monats zu, als die Tagesmitteltemperatur zwischen -0,7° und +0,5° lag.

Sonntag, 10. September 2017

Hannover - Niederschlag im Sommer 2017

Es war ein nasser Sommer. In den drei Sommermonaten fielen in Hannover insgesamt 340,3 l/m². Im langjährigen Mittel (Klimanormalwert für die Periode 1961-1990) sind es "nur" 198,6 l/m².


Auffällig sind die vielen Tage mit reichlich Niederschlag. Bis zum astronomischen Sommeranfang war Hannover für sechs Wochen von Trockenheit geprägt.
In den 30 Jahren von 1982-2011 (konsolidierte Angaben der DWD-Station Hannover-Langenhagen) gab es im Sommer nur 1994 und 2006 jeweils acht und 2002 sogar neun Tage mit mehr als 10 l/m² Niederschlag. 2017 waren es 12 Tage!
Es ist aber kein Trend (lokaler Klimawandel) zu mehr Tagen mit heftigen Niederschlägen zu erkennen.

Sonntag, 10. Juli 2016

Ignoranz und Klimaskeptiker

Der kurze Aufreger:
Der Klimawandel (global, kontinental und auch regional) ist ein Fakt, doch gibt es Menschen, die den menschlichen Einfluss auf die Veränderungen der globalen Temperatur und den Wettersystemen bezweifeln.
Ignoranz hat in stets zwei Elemente:
  1. Das Unwissen
  2. Das nicht wissen wollen
Es ist sooooo langweilig, wenn behauptet wird, dass es in der Wissenschaft keinen Konsens über den menschlichen Einfluss am Klimawandel gibt. Es gibt den Konsens und wenn eine Soziologin oder ein Ethnologe dies bestreitet, dann sind sie vielleicht anerkannte Wissenschaftler in ihrer Disziplin, haben aber keine Ahnung von Klimatologie.
Ich könnte Verknüpfungen zu den Klimaskeptikern einfügen, verzichte aber bewusst darauf, da ich diese Menschen und ihre Positionen nicht noch weiter aufwerten möchte.
Aktualisierte Graphik bis Juni 2016. Als der 5-Jahres-Durchschnittswert von 2006 bis 2013 nicht nur in Hannover fiel, sahen Klimaskeptiker schon das Ende der Erwärmung.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Klimawandel und Klimanormalwert CLINO

Die Klimatologie und Meteorologie hat für ihre Wetterstationen langjährige Mittelwerte der jeweiligen Messwerte. Langjährige heißt in diesem Fall 30 Jahre, dies ist die international definierte Periode für Angaben, die sich in Klimadiagrammen finden.
Wenn in den Medien zu hören oder lesen ist, dass ein Monat wärmer/kälter, trockner/nasser, trüber/sonniger war, sollte stets die Referenzperiode beachtet werden. International wird die Klimanormalperiode 1961-1990 (V. CLINO) als Grundlage für klimatische Vergleiche gewählt. Seitdem gibt es zwei weitere Perioden (1971-2000 und 1981-2010).
In meinen Wetterberichten für Hannover verwende ich stets die CLINO-Periode 1961-1990. Es erscheint mir problematisch, dass in der Darstellung vieler Medien als Referenz die Jahre 1981-2010 verwendet werden. Der Klimawandel ist seit den späten 1980-er Jahren signifikant. Jeder Vergleich des aktuellen Wetters mit einer jüngeren Periode rechnet die Abweichung (=Klimawandel) herunter (ein Beispiel aus der Wikipedia).

Zu sehen ist die Veränderung des langjährigen Mittelwerts für drei CLINO-Perioden für den Monat April. Die durchschnittliche Monatstemperatur ist von 7,8° (1961-1990) auf 8,9° (1981-2010) gestiegen. Die durchschnittliche Zahl der Sonnenstunden stieg parallel von 150,2 (1961-1990) auf 166,2 (1981-2010).

Der durchschnittliche monatliche Niederschlag hat deutlich abgenommen, von 49,5 (1961-1990) auf 39,6 mm (1981-2010).

Hier im Blog habe ich ausgeführt, dass der April der signifikante Monat für den regionalen Klimawandel in der Region Hannover ist. Er ist gleichzeitig signifikant wärmer, trockener und sonniger, als der CLINO 1961-1990. Wenn der April 2016 mit dieser Referenz verglichen wird, war der Monat zu warm, zu trocken und ein wenig zu sonnig.

Hier nun im Vergleich, wie sich die drei Messwerte verändern, wenn die verschiedenen CLINO-Perioden angewendet werden.


Von einem leicht zu warmen Monat (+0,7°) wandelt sich der April 2016 durch andere Referenzwerte in einem leicht zu kühlen Monat (-0,4°).


Von einem deutlich zu trockenen Monat (66%) wandelt sich der April 2016 in einen "normalen" Monat (82%).


Die Sonnenscheindauer im April 2016 reduziert sich von 112% des langjährigen Mittels (1961-1990) auf 101% (1981-2010).

Wenn am Ende eines Monats oder Jahres in den Medien eine Aussage zum abgelaufenen Zeitraum gemacht, sollte stets die Klimareferenz hinterfragt werden.

Montag, 16. Mai 2016

Hannover Wetter April 2016


Der Monat April war in Hannover gemischt. Der Übergang zu den warmen Monaten wurde von einer intensiven Kälteperiode begleitet. Im Vergleich zum langjährigen Mittelwert der Jahre 1961-1990 (CLINO) war der Monat zu trocken, die Sonne schien länger und die Monatsdurchschnittstemperatur war 0,7° zu warm.
-Vergleiche den Bericht des Vormonats und des Folgemonats- 
Zu sehen sind die täglichen Messwerte der Wetterstation Hannover-Langenhagen des Deutschen Wetter-Dienstes, die kostenfrei im Internet zur Verfügung gestellt werden. Auf der linken Skala können die tägliche höchste und tiefste Temperatur und auf der rechten Skala die Niederschlagsmenge und die Sonnenstunden abgelesen werden.
Es fing sonnig und mit Niederschlägen wurde wärmere Luft herbeigeweht. Die nächsten zwei Wochen gab es Aprilwetter, sonnige und trübe Tage wechselten sich. Mit einem Hochdruckgebiet wurde es heiter, was zu frostigen Nächten führte. In der letzten Woche gab es wenig Sonne, viel Niederschlag und die Temperatur stieg nur langsam von ihrem monatlichen Tiefpunkt an.
Die höchste Temperatur wurde am 3. April mit 20,5° gemessen. Vom 24. bis zum 27. stieg die Temperatur nie über 10°. Die tiefste Temperatur wurde am 24. April mit -1,0° registriert. Es gab 2016 drei Frosttage, die langjährigen Werte verzeichnen dagegen 5 bis 6 Frosttage. Danach sind auch 7 bis 14 Tage mit Bodenfrost zu erwarten, 2016 waren es 15 Tage, dabei sank am 21. April die Temperatur am Boden auf -5,1°.

Aus den stündlichen Messwerten berechnet der DWD die Tagesmitteltemperatur.
Dargestellt sind die Tagesmitteltemperatur (rot) und der von mir errechnete 5-Tage-Mittelwert. Hier stellt sich der April fast bis zum Ende als ein Herbstmonat dar. Die Temperatur sank kontinuierlich. Der wärmste Tag war der 4. April mit 14,9° und der kälteste Tag der 24. April mit 3,1°.

Die Tagesmitteltemperatur im Vergleich zum Klimanormalwert für den April
Deutlich ist zu sehen, dass es häufiger und intensiver wärmer war, als der Klimanormalwert von 7.8°. Es war zwar kühl zum Ende des Monats, doch die Abweichungen der warmen Tage waren intensiver und dies erklärt, warum der April 2016 ein wenig zu warm war.

Die Tagesmitteltemperatur im Vergleich zu täglichen Durchschnittswerten.
Dargestellt sind die täglichen Klimanormalwerte für die Perioden 1951-1980 (rot) und 1981-2010 (grün), Grenzwerte für die Definition von extrem warmen (orange) und kalten (hellblau) Tagen und die Messwerte für den April 2016.
Im April sollte die Tagesmitteltemperatur von 5 bis 8° auf 10-12° stiegen. In der ersten Woche gab es vier extrem warme Tage, wobei der 3. April ein absoluter Wärmerekord für den Zeitraum 1951-2016 war. Bis zum 22. April gab es nur am 12. April eine deutliche Abweichung von den Klimanormalwerten. Vom 24. bis zum 27. war es extrem kühl und am 24. und 26. April wurden absolute Kälterekorde für diese Tage aufgestellt.

Die 1. Abbildung hat bereits gezeigt, dass nur in Perioden Niederschlag fiel. Es gab 18 trockene Tage (0,0 bis 0,1mm). Der intensive Regen am 26. April verbesserte den Monatswert, aber dennoch summierte sich der gesamte Niederschlag nur auf 32,6mm, entsprechend 65% des langjährigen Mittelwerts.

Ein sonniger Tag wird von mir definiert, als ein Tag an dem mindestens die Hälfte des Tages die Sonne scheint. Mit der zunehmenden Tageslänge entspricht dies 6,5 Sonnenstunden am 1. April und 7,4 Sonnenstunden am 30. April.
Ausgehend von dieser Definition gab es es 11 sonnige Tage und nur der 5. April war ein trüber Tag an dem noch nicht einmal für eine Minute die Sonne zu sehen war. In der Summe waren es 167,5 Sonnenstunden, entsprechend 112% des Klimanormalwerts.

Es gab nur ein Windereignis. Am 6. April wurden Spitzenwerte von 18,5 m/s erreicht. Dies ist stürmischer Wind oder Windstärke 8 der Beaufort-Skala.

Vor drei Jahren hatte ich darauf verwiesen, dass der April für Hannover das Paradebeispiel für den regionalen Klimawandel ist. Die damals genannten 30-Jahreswerte haben sich weiter verschärft.
Für die CLINO-Periode 1961-1990 wurde für Hannover für den April eine Temperatur von 7,8° berechnet. bis 2013 stieg der Wert auf 9,1° und liegt nur bei 9,3°. Es ist also 1,5° wärmer geworden.
Für den Niederschlag war der CLINO-Wert 49,8mm, dieser fiel bis 2013 auf 36,9mm und liegt aktuell bei 36,7mm oder 26% unter dem CLINO-Wert.
Der CLINO-Wert für den Sonnenschein verzeichnet 150,2 Sonnenstunden. Bis 2013 stieg der Wert auf 167,2 und aktuell liegt der 30-Jahre-Durchschnittswert bei 170,6 Sonnenstunden. Dies ist eine Steigerung um 14%.

Diese Tendenz reicht über den April hinaus, gilt aber nicht für das gesamte Frühjahr. Regionaler Klimawandel bedeutet für Hannover im April, es wird wärmer, sonniger und trockener.

Alle Messwerte stammen wie jeden Monat vom Deutschen Wetterdienstes.
Berechnungen, Abbildungen und Vergleiche stammen vom Blogautor.
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Die folgenden Symbole führen jeweils zum genannten rückblickenden Monatsbericht:
2016
2015
2014
2013

2012

2011

2010

Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2009:

Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2008:

Neben diesen monatlichen Berichten habe ich bisher dreimal zum Klimawandel am Beispiel von Hannover gebloggt: 2007 schaute ich auf Monatswerte der 2000-er Jahre, 2013 untersuchte ich speziell den Monat April, der langfristig immer sonniger, trockener und wärmer wird, und nochmals 2013 in langen Zeitreihen den Temperaturanstieg seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. Es gibt einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010 mit Vergleichen zu anderen Wintern, ein Vergleich zwischen den Winter 1985/86 und 2011/12 und aktueller zum langen Winter 2012-2013.
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Siehe auch die frühsten, noch sehr einfach gehaltenen Wetter-Darstellungen: