Posts mit dem Label Polen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Polen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. November 2015

Gelebte Polnische Monarchie

Ein Fremder, der sich die aktuellen polnischen Geldscheine anschaut, denkt unweigerlich, dass Polen eine Monarchie ist. Vier alte Männer mit königlichen Insignien sind auf den Geldscheinen zu sehen.


Als ich diese Gedanken einen polnischen Freund in Warschau mitteilte, lächelte er und erklärte mir diesen Umstand.

Polen hatte keine Chance sich von seinen Herrschern und deren Familien zu trennen. Die Aufteilung des Landes unter Russland - Österreich und Preußen beendete bis 1795 das Königreich Polen.

Die abgebildeten Herren sind:
  • 10 Złotych Mieszko I. (945-992), aus der Dynastie der Piasten, Herzog von Polen
  • 20 Złotych Bolesław I. (967-1025), Sohn des vorherigen, 1. König von Polen
  • 100 Złotych König Władysław II. Jagiełło (vor 1362-1434), begründete die polnisch-litauische Union
  • 200 Złotych König Zygmunt I. (1467-1548), Polen erreichte die größte territoriale Ausdehnung.
Der fehlende 50 Złotych-Schein zeigt Kazimierz III. (1310-1370), den letzter König aus dem Geschlecht der Piasten

Das moderne, demokratische Polen braucht scheinbar diese Rückbesinnung auf royale Zeiten, um sich seiner Geschichte bewusst zu sein. Mit Nikolaus Kopernikus (1473-1543), Adam Mickiewicz (1798-1855), Fryderyk Chopin (1810-1849), Marie Skłodowska-Curie (1867-1934) und Józef Wojtyła (1920-2005) hätte die polnische Regierung andere Personen, um an polnische Beiträge zu den Naturwissenschaften, der Kultur und den Drang zur Freiheit zu gedenken.

Montag, 9. November 2015

Fremd in Warschau


(Bischof Marianos, 1005-1036)
Nach wenigen Tagen entfaltete sich eine mental map der Innenstadt. Markante Gebäude wurden erkannt und beim wiederholten Gang entlang einiger Straßen konnte nun in Muße Details entdeckt werden.
Das große Kino des Lebens spielte für mich. Doch etwas war befremdlich.

Seit meinen Kindheitstagen in Norddeutschland heißt städtisch hier ist der Fremde zu sehen. Das waren die dunkelhaarigen, angeworbenen Arbeitskräfte ("Gastarbeiter") und ihre Familien oder Menschen mit dunkler Hautfarbe unter den Besatzungssoldaten.

Das fehlte in Warschau! Es waren Unterschiede in der Kleidung zu sehen, die auf die wirtschaftliche Situation verwiesen, aber keine Differenz in Haut- und Haarfarbe. Letzteres gilt auch für junge Frauen in Warschau (selbst im Bereich der Universität), die nicht über ungewöhnliche Haarfarbe ihre Individualität betonen.
An beworbenen Orten waren natürlich Touristen wie ich, doch in vielen Straßen waren keine Fremden zu sehen.
(Bischof Petros I., 975-999)


Und dann kam sie. Eine Frau von etwa 25-35 Jahren, teuer gekleidet, groß, schlank mit einer langhaarigen Flechtfrisur, wie sie mir von Westafrikanerinnen vertraut ist. Die Frau wusste, wo sie hin will, kam mir zügig entgegen und Sekunden später verschwand sie hinter mir. Was für ein schöner Anblick.
Ich hatte den Eindruck, dass sich alle Männer nach dieser Frau aus einem afrikanischen Land umdrehten. Einige glotzten sekundenlang, als wenn sie so etwas noch nie gesehen hatten. Einer glotzte und ich sah in seinem Gesicht Abscheu.

Es wird noch lange dauern, bis auch in Polen in den Städten ein Querschnitt der Weltbevölkerung leben wird.
Nach der aktuellen Statistik von EUROSTAT für 2014 sind weniger als 0,3% der Menschen in Polen Ausländer und nur 0,01% stammen aus einem Land in Afrika.

Zu den beiden Bildern: Seit den 1960-er Jahren gibt es im Polnischen Nationalmuseum eine Dauerausstellung zu einer Kathedrale in Faras, Sudan. Bevor die Stadt durch den Assuan-Staudamm in den Nilfluten versank, wurden Wandmalereien und architektonische Besonderheiten gerettet, die heute in Khartoum und in Warschau zu bewundern sind.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Streetart Warszawa - Beispiele

Seitdem sich 2014 das Europa-Kolleg in Firenze traf, bin ich ein Freund von Streetart. Dort habe ich u.a. Serien von Bilder von blub und k gesehen.

Warschau hat ähnlich viel zu bieten. Das erste Bild sah ich in der Oberschlesischen Straße (ul. Górnośląska) in der Innenstadt.
ul. Górnośląska, Warsaw, Warszawa, Warschau, Chopin 200. Geburtstag, Streetart, Wandbemalung

Aus Anlass seines 200. Geburtstags 2010 von Fryderyk Franciszek Chopin wurde ein Flügel mit dem Kultur- und Wissenschaftspalast (Pałac Kultury i Nauki) verbunden.

Im selben Jahr besuchte der italienische Streetart-Künstler Blu Warschau. An der Aleja Jana Pawła II bemalte er ein damals nicht genutztes Gebäude.
blu, War Mural, Warsaw, Warszawa, Warschau, streetart

Sein War Mural ist politisch. Soldaten werden als Marionetten von Ideologie und Finanzinteressen dargestellt. Auf der Schulter finden sich Dollarzeichen und auf dem Helm ist eine Kombination vom Euro-Zeichen und einer Sichel zu sehen.
war mural, blu, Warschau, Warszawa
(Abendlicher Nieselregen machte es schwer, die Farben des Bildes einzufangen)
Unter dem Bild sind die leider an vielen Gebäude zu sehenden Schmierereien (Tags) zu sehen. Diese armen Wichte müssen sich ihrer Existenz versichern, in dem sie überall ihren Namenskürzel hinschmieren. Auch unter dem Chopin-Wandbild sind bereits "Tags", aber die habe ich weggeschnitten.

Doch das Übermalen verweist auch auf ein Merkmal der Streetart. Sie ist vergänglich. "Tags" sind langweilig. Wenn Kurzmeldungen aber eine Aussage haben, die über ein "ich war hier" hinausgehen, finde ich es wieder interessant.
homo electus, Warschau, Warszawa, Sejm-Wahlen 2015

Diese Schablonen-Sprayerei fand ich nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt. Es standen die Wahlen zum Sejm und zum Senat an und dies ist eine intelligenter Hinweis sein Wahlrecht auch zu nutzen.

Das Wahlergebnis ist kurios! Es gingen mehr Wahlberechtigte zur Wahl, als bei der vorherigen Wahl, aber die sechs im Parlament vertretenen Parteien reichen von liberal-konservativ bis rechts-radikal. Es gibt keinen Vertreter einer "linken" oder ökologischen Partei. Das wäre gruselig, wenn im Bundestag nur FDP, CDU/CSU, AfD und NPD vertreten wären.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Synchronisation und Voice-Over - Fernsehen in Polen 2

Was heißt Synchronisation im polnischen Fernsehen? Wie im ersten Beitrag bereits erwähnt, wurden 46 von 47 zu empfangenden Programmen mit polnischer Tonspur gesendet.
In Polen sind natürlich auch viele der Sendungen aus US-Produktion. Tatsächlich synchronisiert werden viele der Kindersendungen, d.h. es gibt eine polnische Tonspur und verschiedene Sprecher sind den verschiedenen Charakteren zugeordnet. Dies gilt auch für einige Spielfilme. Ich habe während meines Aufenthalts für einige Minuten mir die polnischen Ausgaben von Harry Potter und die Kammer des Schreckens/Harry Potter i Komnata Tajemnic angesehen. Nur weil mir die Handlung bekannt war, habe ich den Film bis zur nächsten Werbepause angesehen.

Doch die bevorzugte Synchronisation von ausländischen Sendungen sind verlesene Untertitel, das so genannte Voice-Over. Das kenne ich aus Deutschland nur aus den Nachrichten. Wenn ein ausländischer Politiker eine Nachricht ist, ist zunächst seine Stimme zu hören, bevor ein deutscher Sprecher eine Übersetzung darüber redet.
Mir wurde in Warschau gesagt, dass sich Untertitel als eingeblendeter Text nicht durchgesetzt haben, weil insbesondere ältere Personen sich darüber beschwert haben, dass sie nicht so schnell lesen könnten, wie der Text wechselt. Also öffnet eine Person in einer US-Produktion oder einer anderen ausländischen Serie ihren Mund, das erste und manchmal sogar das zweite Wort sind im Original zu hören und dann kommt eine Stimme die ohne Betonung vorliest, was die Person sagt. Diese Person liest alle Stimmen! Es ist also egal, ob eine kieksige Frauenstimme, eine dunkle Männerstimme und irgend etwas dazwischen spricht. Stets ist die gleiche Stimme zu hören.
Ich versuchte an einem Abend einer aktuellen Folge von The Big Bang Theory zu folgen. Es war sehr anstrengend, so dass ich den Ton immer leiser stellte und den Rest fast als Stummfilm sah. Die Absurdität sollte jeden klar sein. Der Wortwitz macht diese Serie so populär. Ich sah nur Schauspieler, die wechselnde Mimik zeigten.

Russia Today - rt - Fernsehen in Polen 1

Der Fernsehapparat in Warschau verzeichnete 50 Programme, davon waren 3 nicht zu empfangen und am Abend zwei im Schlaf-Modus mit einer schlafenden Zeichentrickfigur. So bleiben 45 Programme, von denen 44 ins Polnische gedubbt werden. Bei einem blieb ich hängen, da er auf Englisch ausgestrahlt wurde.
Es dauerte einige Sendeminuten bis ich den Sender identifizierte. Es stand zwar die ganze Zeit die Webadresse rt.com am Bildrand, aber ich dachte bei diesem englischen Programm nicht unweigerlich an russische Propaganda.
Es handelte sich um die englische Ausgabe von Russia Today. Ein Sender, der sich seit einigen Jahren nur noch RT nennt, damit die Zuschauer nicht immer an Russland denken.
Es war eine Faszination des Grauens. Ich sah sogar ein Beitrag über Deutschland aus Passau. Es wurde ein besorgter Bürger und eine Parteivertreterin interviewt. Der besorgte Bürger war ein Spießbürger im Sinne eines Brandstifters und die Politikerin (?) war von Alternative for Germany. Was für Quellen für eine Thematisierung des Themas Flüchtlinge, die über Passau nach Deutschland einreisen.
Hier wurde die Masche dieser Propaganda offensichtlich. Selektiv, keine Fakten, nur Emotion. Es ging immer wieder um die Ängste der beiden Personen, die vorgaben, für viele andere Deutsche zu sprechen.
So war es auch in den anderen Beiträgen. Groß war das Thema Russische Bombenangriffe in Syrien. Ein Reporter war vor Ort und sprach über den Horror und die Ängste, welche die Bevölkerung unter den islamistischen Terroristen ausstehen musste, die alles zerstört haben. Die Bevölkerung stand nun nach der durch russische Hilfe möglichen Rückkehr der syrischen Armee vor dem zerstörten Haus. Ich konnte aus Bemerkungen schließen, dass es sich um einen Bericht aus einem Gebiet handelte, wo die ISIS nie aktiv war, wo aber bekannt ist, dass dort die Truppen von Assad Bombenterror gegen ihre eigene Bevölkerung ausgeübt haben.
Es würde mich nicht wundern, wenn die gezeigten zerbombten Häuser von Luftangriffen der Syrischen Regierung zerstört wurden waren.
Ich sprach meinen polnischen Gastgeber auf das Programm an. Er sagte, dass rt bewusst nicht ins Polnische übersetzt, wie dies zum Beispiel die BBC macht. Die Macher von rt wissen, dass jetzt nur interessierte und des Englischen mächtige Personen die Propaganda sehen. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist es gewohnt, dass alle Sender alles ins Polnische übersetzen und werden diesen Sender entsprechenden bei einem Programmwechsel überspringen. Wenn der Sender auf Polnisch senden würde, dann gebe es sehr viel Protest gegen dieses Programm und er würde möglicherweise aus dem Programm genommen. rt sendet also unter dem Radar der polnischen Allgemeinheit.

Samstag, 18. Oktober 2014

Kein EKNT Warszawa / Poznan

Da hat mich der Streik der Lokführer kalt erwischt.
Das Europa-Kolleg hat mich in den letzten Jahren in viele europäische Länder geführt (FIN, EST, CZ, SK, RO, ES (2007), ES (2009), PT, wieder FIN und EST, IT, HU und diesen Sommer wieder IT wie mehr als ein Dutzend Blogbeiträge dokumentieren).
Seit dem Frühjahr gaben es zunächst Gedankenspiele und dann Planungen für eine Reise in den Osten. M. hatte mich nach Warschau eingeladen und J. vorgeschlagen, dass ich auf dieser Reise in Posen einen Zwischenstopp mache.
Zunächst war der Sommer anvisiert, doch das ließ sich nicht realisieren. Mit Frühbucher ist so eine Reise H-B-W und zurück für weniger als 100 Euro möglich. Ich buchte früh und mit BahnCard25 waren es dann nur €84,75. Dafür hatte ich gebundene Züge und für die Rückfahrt sogar einen direkten EN-Liegewagen gebucht.
Es sind scheinbar politische Erwägungen, welche das Management der Bahn dazu bewegen, welche Linien trotz des Streiks bedient werden. Einige gut ausgelastete Linien werden nicht befahren und andere schwach besetzte Linien verkehren. Der EC Berlin-Warschau und auch der IC Berlin-Amsterdam werden nicht bedient. Es sind dies zwei stets gut gefüllte Züge. Von einem weiß ich es aus langjähriger Erfahrung und vom anderen wurde mir dies von meinem Gastgeber in Warschau gesagt.

Als Veranstaltungsorganisator suchte ich in den Ersatzfahrplänen nach einem Plan B. Ich muss um 11 Uhr den EC an der ersten polnischen Station erreichen, den nur für den habe ich Platzkarte. Also Abfahrt um Mitternacht in H nach B, fünf Stunden Aufenthalt in B, dann mit einem Regionalzug nach Frankfurt/Oder und dann mit einem anderen Zug die 5-10 km zur ersten polnischen Station. Tja, die Bahn setzt keine Zugführer auf den letzten Kilometern ein.

Plan A und B waren nicht umsetzbar. Am Schalter wurde gar nicht erst versucht, im Dschungel der Informationen nach einer Alternative C zu suchen. Ohne Formular, nur mit einer Unterschrift, die den Empfang des Gelds bestätigt, erhielt ich meine €84,75 zurück.

Was bleibt. Stunden der Gedankenspiele, Recherche und Planung und vor allem dabei stets die Vorfreude. Wenn ich nächster Jahr nach Warschau fahre, bin ich bereits mit vielen Vorabinformationen versehen. Schade für den Moment, aber es gibt einen weiteren Versuch (und wieder Vorfreude).

Samstag, 16. März 2013

You Are My Sunshine - EK-Erinnerungen

Ein Text über den Sonnenschein

In jedem Jahr habe ich mindestens einen Sonnenschein kennen gelernt, eine Person, die durch ihre Art oder ihr Lächeln auch bei mir ein Lächeln erzeugte und so bereits zum Frühstück den jeweiligen Tag zu einem guten Tag machte.
Es waren dies die "Good Vibrations" oder anders ausgedrückt, das "ich kann dich gut riechen" als Gegensatz zum "den kann ich nicht riechen".
Wenn ich nun auf die Namensliste der zehn Jahrgänge schaue, erzeugen einige Namen weiterhin ein Lächeln, da die positive Erinnerung überwiegt. Es gab Jahre in denen es mehr Sonnenschein gab und Jahre mit weniger; auch war es nicht immer "die", sondern manchmal auch "el", "le" oder "il".

Die moderne Kommunikation und unsere jährlichen EKNT (2013 heißt das Ziel Budapest) erlauben mir, in Kontakt zu bleiben und zu beobachten, wie die Alumni nach der Schule ihren Weg durch die Hochschule oder Universität finden.

Donnerstag, 4. Januar 2007

Geheimgefängnis Szymany in Polen

(Dies ist ein Blogbeitrag von 2007!)

Seitdem der Jurist
Dick Marty Anfang Juni 2006 seinen angeforderten Bericht über geheime Gefängnisse und illegale Personentransporte der CIA an die Parlamentarische Versammlung des Europarates vorgelegt hat, sind einige Orte, dieses geheimen Netzwerkes konkret benannt.

Zum Beispiel Szymany in Polen. In der waldigen Landschaft Masurens liegt der angeblich stillgelegte Militärflugplatz Szymany (heute: Port Lotniczy mazury). Er befindet sich etwa fünfzig Kilometer südöstlich von Olsztyn.
Wegbeschreibung: Nationalstraße 53 von Olsztyn 46 Kilometer bis Szczytno, dort nach Süden Richtung Wietbark abbiegen, nach etwa 10 Kilometern wird der kleine Ort Szymany erreicht, hier biegt eine Asphaltstraße nach Westen direkt in den dichten Wald und nach fünf Kilometern ist die Militärsperre vor dem Flughafen erreicht. GoogleEarth müsste dieses Areal zeigen, meine Karte von 1989 verzeichnet noch nicht einmal den Flughafen (Kalter Krieg!). Koordinaten: 53° 28' 55" N 20° 56' 16" O
(GoogleMaps: Der alte und neue Flughafen und das benachbarte Szymany)

Es gibt Augenzeugen und Beweise dafür, dass auf dem Flughafen Szczytno-Szymany (polnisch: Port Lotniczy mazury) mehrmals Flugzeuge des CIA landeten (Artikel von Paul Flückiger, der auch auf polnische Lokalmedien zurückgreift). Interessanterweise behauptet die polnische Regierung, dass nach ihren Logbüchern niemals eines der gesehen und registrierten Flugzeuge verzeichnet ist. Flieger, die nicht verzeichnet werden dürfen, sind auch in keinem Verzeichnis (näheres in den oben verknüpften Bericht von Dick Marty).

Was mich dabei so wütend macht und deshalb schreibe ich überhaupt darüber, ist der Umstand, dass die polnische und die rumänische Regierung (hier Flughafen Timisoara) ein völkerrechtswidriges System einer selbstgerechten Institution, die bekannt ist für eine Vielzahl von Verbrechen gegen die Menschlichkeit (CIA. Es sei an die vielen Beispiele aus Südamerika erinnert) bekannt ist, unterstützen und damit das absolute Folterverbot und das völkerrechtliche Prinzip keine Verhaftung ohne Anklage unterlaufen. Auf der Ebene der EU ist dies kein öffentliches Thema. Alleine aus diesem Grund hätten beide Regierungen abgemahnt werden müssen.

Nachtrag: Siehe auch meinen weiteren Beitrag zu CIA-Retention und Folter
Aktuell: Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zur polnischen Unterstützung der CIA-Folter