mein erster krankenhausaufenthalt seit 1982!
es fing bereits im november an. nach jeder, wirklich jeder mahlzeit fühlte ich eine anspannung im linken oberen brustbereich. ich machte mir zunehmend sorgen, vor allem weil ja seit dem sommer auch regelmäßige durchblutungsstörungen zu wadenkrämpfen und anderen beschwerden führten. die spannungen im brustbereich nahmen zu und führten mit meiner aufkommenden angst sogar zweimal dazu, dass mir schwindelig wurde. als sich diese beschwerden über die weihnachtstage nicht legten, und der schmerz sogar ausstrahlte, war mir klar, dass dies nicht vom stress auf der arbeit stammen kann. beim samstäglichen table-quiz spielte ich zusammen mit einer examinierten krankenschwester in einem team und erzählte ihr irgendwann von meinen beschwerden.
: "DU gehst am Montag sofort zum Arzt!"
Das wurde zunächst ein odyssee. die gemeinschaftspraxis meines hausarztes war im weihnachtsurlaub, doch an der tür wurde eine benachbarte adresse genannt. dort stand ich in einer langen schlange am tresen und nach zehn minuten war ich endlich bis zur arzthelferin vorgedrungen. es war befremdlich bei diesen ärzten. offensichtlich ein familienbetrieb, denn beide führten den gleichen türkischen nachnamen. die kundschaft und die arzthelferinnen waren fast alle mit so genannten migrationshintergrund. hinter dem tresen und im warteraum gab es mehrere frauen mit kopftuch und die arzthelferinnen sprachen mit fast allen türkisch. nach der langen schlange folgte nun nur eine kurze ansage. wie sie sehen können, würden sie heute vormittag nicht behandelt werden. bitte kommen sie am nachmittag wieder. wir öffnen um 15 uhr und wenn sie rechtzeitig da sind, sehen sie frühzeitig am nachmittag einen arzt.
wieder nach hause und um viertel vor drei stand ich wieder auf der kalten strasse vor der praxis. als die kälte bereits meine wärme durch die schichten der kleidung zog, erschien eine arzthelferin und schloss die tür auf. wir waren jetzt bereits mehrere personen, aber ich hatte mich direkt an die fersen der frau geheftet und stand so als nr. 1 am tresen und nach kurzer zeit im warteraum, der sich innerhalb von minuten vollständig füllte, saß ich einen älteren arzt gegenüber. ich beschrieb meine symptome und er griff zum telefon und rief eine spezialisierte kd-praxis an. die dortige arzthelferin versuchte ihn abzuwimmeln. von den sieben fachärzten hatte nur einer notdienst und war vollständig überlastet. er schreib mir deshalb eine einweisung in die notaufnahme eines krankenhauses aus.
um kurz vor vier war ich bereits im benachbarten Clementinenhaus und las mit freude, dass dies ein krankenhaus mit kd-spezialisierung ist. In der notaufnahme waren nur zwei personen vor mir und die erstdiagnose und festsetzung der reihenfolge erfolgte durch den arzt vor der wartebank, so dass ich auch etwas über die anderen probleme erfuhr. vor mir war einer mit kd und großer reisetasche, der nun einen aufenthalt antrat und eine frau mit pneumonie, die vom facharzt eingewiesen wurde.
es dauerte noch einnmal einige zeit, bis ich dann vom arzt abgeholt wurde. erst nahm er alle daten auf und dann lag ich auf einem rollbett in einem notfallzimmer. der arzt war ein großer sehr angenehmer typ teddybär, was mich ungemein beruhigte. er stellte viele fragen und nahm dann blut ab. er suchte zunächst links und fand keine blauen strang, was mein verbales erstaunen auslöste, da krankenschwestern bisher bei blutabnahme (blutspende, blutprobe für großes blutbild) stets bemerkt hatten, wie leicht es bei mir sei. ok, dann also rechts. dort war klar etwas zu sehen, ich fing an zu pumpen, aber nach dem anstich wollte einfach kein blut fliessen, er entnahm schließlich blut aus dem handgelenk. beide anstichstellen bluteten nur sehr wenig danach. der arzt war allein (keine verwaltungskraft machte die aufnahme, kein pflegepersonal zu sehen oder zu hören) und entschwand mit der blutprobe zum labor. ich lag alleine in der notaufnahme und machte mir so meine gedanken darüber, ob es nicht ein wenig zu früh sein, jetzt schon akute herzprobleme zu bekommen.
der arzt kam wieder und befestigte nun an 8-10 punkten messkörper, um ein ekg zu machen. ich berichtete ihn, dass ich hypertoniker bin und er sagte, dann gibt es ja doch ein risiko für einen herzinfarkt. da war nun das große wort gefallen. das ekg zeigte nichts ungewöhnliches und der arzt sagte mir, dass ich nun bitte liegen bleiben und auf den laborbefund warten sollte. es dauerte dann noch etwa eine stunde, in der schichtwechsel vollzogen wurde und ein anderer arzt mit dem laborbefund ins zimmer kam. ich erklärte noch einmal meine beschwerden und mir wurde gesagt, dass außen den sehr schlechten leberwerten (meine erinnerung an afrika!) nichts ungewöhnliches festgestellt wurde.
es gab nun zwei möglichkeiten. entweder würde ich für 24 stunden ins krankenhaus aufgenommen werden und die untersuchungen in diesen stunden noch mehrmals wiederholt ODER ich würde auf meinen wunsch und mein risiko entlassen. der arzt darf aus versicherungsrechtlichen gründen keine empfehlung geben, aber die formulierungen und befunde waren deutlich und als ich sagte, dass ich lieber nach hause möchte, gab es auch keine widerrede.
so, was war es denn nun? die spannung im brustkorb tritt weiterhin manchmal auf. ist es mal wieder ein fall von psychosomatik? angst bis panik war stets ein teil der zunehmenden schmerzen. ich hoffe, dass es nichts wirklich ernstes war, denn ich habe noch so viel vor in meinem leben.
das neue jahr beginnt also beim hausarzt und der suche nach ursachen.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Samstag, 20. Dezember 2008
CDU-Erinnerungen an das Wendland
Gestern im Zug. Ein älterer Mann und ein Mann in meinem Alter unterhielten sich lautstark auf der Strecke von Hannover nach Braunschweig. Sie waren gemeinsam eingestiegen, kannten sich, aber hatten sich seit Jahren nicht gesehen und tauschten nun ein Update aus. Ich hatte meine Zeitung, konnte aber bei den sehr klaren Worten manchmal nicht weghören.
Der Ältere war MdL der CDU im Ruhestand (nach 30 Jahren im Nds. Landtag) und der andere kannte ihn aus seinem Heimatort und der Partei. Ich konzentrierte mich auf einen Artikel, doch dann hörte ich die Stichwörter Bayern und Wackersdorf. Der ältere Politiker lobte die CSU für ihren Pragmatismus. Der nicht enden wollende Protest der Anti-AKW-Bewegung hatte die Landesregierung schließlich Abstand von ihren Plänen für eine Wiederaufbereitungsanlage nehmen lassen.
Der ehemalige Landtagsabgeordnete erinnerte sich an die damalige Argumentation seiner Regierung für die Wiederaufbereitung und das Atommülllager im Wendland. Von der Geologie sei das Gelände geeignet gewesen, fabuliert er. Doch die Region wurde gewählt, weil sie am Zonenrand lag, dort nur wenige Menschen lebten und kein großer Protest erwartet wurde.
Was für ein Irrtum!
Tja, Atomkraftgegner und Befürworter der Kernkraft leben in zwei intellektuellen Welten. Fakten werden unterschiedlich bewertet und nur zum Teil überhaupt zur Kenntnis genommen.
Die Erkenntnisse Atomkraft-kritischer Wissenschaftler, die als Geologen oder Physiker an Universitäten und Forschungseinrichtungen tätig waren und sind, wurden lange Jahre von den Befürwortern der Kernkraft und damit der regierenden politischen Elite ignoriert. Hier ist einer der wenigen Lichtblicke der rotgrünen Regierungszeit zu vermerken. Seitdem sind überzeugte Kritiker der Atomkraft endlich auch in den (halb-) staatlichen Kontrollinstitutionen der Atomwirtschaft (Bundesamt für Strahlenschutz, RSK, SSK) vertreten.
Es gibt nun nicht nur mehr "Gut"-achten.
Der Ältere war MdL der CDU im Ruhestand (nach 30 Jahren im Nds. Landtag) und der andere kannte ihn aus seinem Heimatort und der Partei. Ich konzentrierte mich auf einen Artikel, doch dann hörte ich die Stichwörter Bayern und Wackersdorf. Der ältere Politiker lobte die CSU für ihren Pragmatismus. Der nicht enden wollende Protest der Anti-AKW-Bewegung hatte die Landesregierung schließlich Abstand von ihren Plänen für eine Wiederaufbereitungsanlage nehmen lassen.
Der ehemalige Landtagsabgeordnete erinnerte sich an die damalige Argumentation seiner Regierung für die Wiederaufbereitung und das Atommülllager im Wendland. Von der Geologie sei das Gelände geeignet gewesen, fabuliert er. Doch die Region wurde gewählt, weil sie am Zonenrand lag, dort nur wenige Menschen lebten und kein großer Protest erwartet wurde.
Was für ein Irrtum!
Tja, Atomkraftgegner und Befürworter der Kernkraft leben in zwei intellektuellen Welten. Fakten werden unterschiedlich bewertet und nur zum Teil überhaupt zur Kenntnis genommen.
Die Erkenntnisse Atomkraft-kritischer Wissenschaftler, die als Geologen oder Physiker an Universitäten und Forschungseinrichtungen tätig waren und sind, wurden lange Jahre von den Befürwortern der Kernkraft und damit der regierenden politischen Elite ignoriert. Hier ist einer der wenigen Lichtblicke der rotgrünen Regierungszeit zu vermerken. Seitdem sind überzeugte Kritiker der Atomkraft endlich auch in den (halb-) staatlichen Kontrollinstitutionen der Atomwirtschaft (Bundesamt für Strahlenschutz, RSK, SSK) vertreten.
Es gibt nun nicht nur mehr "Gut"-achten.
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Samstag, 6. Dezember 2008
Zimbabwe Superinflation revisited
Die Superinflation in Zimbabwe hält an (hier ist mein Eintrag plus Update von Juni/Juli 2008). Am 31. Juli 2008 erreichte der Zimbabwe-Dollar einen Umtauschkurs von 89.415.938.787 Zimbabwe-Dollar zu einem € (in Worten: fast 90 Milliarden Zimbabwe-Dollar für einen Euro). Die Zentralbank überraschte Zimbabwe und die Welt mit der Einführung des neuen Zimbabwe-Dollars, der zu einem Kurs von etwa 10.000.000.000 (zehn Milliarden) zu 1 die alte Währung ersetzte.
Die erste Abbildung zeigt diese Entwertung und die weitere Entwicklung auf einer logarithmischen Skala. Eine neue Währung löst nicht das Wirtschaftsproblem, wenn deren Ursache (Mugabe!) nicht beseitigt wird. Für etwa eine Woche blieb die neue Währung relativ stabil, doch dann setzte die Superinflation wieder ein. Es fand eigentlich nur ein Austausch von Papieren statt. Altpapier (Zimbabwe-Dollar) wurde gegen neues Papier (neue ZIM-$) getauscht. Nach 45 Tagen war die neue Währung nur noch 10 Prozent wert. Der nächste Sprung um eine 10-er Potenz, also die Reduktion auf 1 Prozent des Nennwertes erfolgte am 6. November also etwa 100 Tage nach der Währungsreform. Bereits neun Tage später war die Währung nur noch 0,1 Prozent und aktuell (seit dem 4. Dezember) weniger als 0,01 Prozent wert.
Heute wären 1.327.720.000.000.000 (alte) Zimbabwe-Dollar notwendig, um einen Euro einzutauschen. 1 Billiarde 327 Billionen 720 Milliarden. Solche Zahlen werden sonst nur in der Astronomie und der Physik verwendet. (Ein Lichtjahr ist etwa 9,5 Billionen Kilometer).
Abbildung 2 zeigt die Entwertung als lineare Darstellung. Da hier nichts zu sehen ist, zeigt die abschließende dritte Abbildung noch einmal den Umtauschkurs in einer logarithmischen Darstellung.
Wann begreift die Welt endlich, dass Robert Mugabe den Präsidentenpalast in Harare nicht freiwillig verlassen wird. Er hat die Macht, die Freunde (China) und die Mittel, um trotz seines hohen Alters auch noch weitere Jahre dort zu verbleiben. Das ein Friedensnobelpreisträger wie Desmond Tutu als letztes Mittel nun militärische Gewalt gegen diesen Diktator in Erwägung zieht, sagt eigentlich alles über die katastrophale Situation in Zimbabwe (aktuell: Massensterben durch Cholera wegen Fehl- und Mangelernährung sowie fehlender medizinischer Hilfe).
Die erste Abbildung zeigt diese Entwertung und die weitere Entwicklung auf einer logarithmischen Skala. Eine neue Währung löst nicht das Wirtschaftsproblem, wenn deren Ursache (Mugabe!) nicht beseitigt wird. Für etwa eine Woche blieb die neue Währung relativ stabil, doch dann setzte die Superinflation wieder ein. Es fand eigentlich nur ein Austausch von Papieren statt. Altpapier (Zimbabwe-Dollar) wurde gegen neues Papier (neue ZIM-$) getauscht. Nach 45 Tagen war die neue Währung nur noch 10 Prozent wert. Der nächste Sprung um eine 10-er Potenz, also die Reduktion auf 1 Prozent des Nennwertes erfolgte am 6. November also etwa 100 Tage nach der Währungsreform. Bereits neun Tage später war die Währung nur noch 0,1 Prozent und aktuell (seit dem 4. Dezember) weniger als 0,01 Prozent wert. Heute wären 1.327.720.000.000.000 (alte) Zimbabwe-Dollar notwendig, um einen Euro einzutauschen. 1 Billiarde 327 Billionen 720 Milliarden. Solche Zahlen werden sonst nur in der Astronomie und der Physik verwendet. (Ein Lichtjahr ist etwa 9,5 Billionen Kilometer).
Abbildung 2 zeigt die Entwertung als lineare Darstellung. Da hier nichts zu sehen ist, zeigt die abschließende dritte Abbildung noch einmal den Umtauschkurs in einer logarithmischen Darstellung.
Wann begreift die Welt endlich, dass Robert Mugabe den Präsidentenpalast in Harare nicht freiwillig verlassen wird. Er hat die Macht, die Freunde (China) und die Mittel, um trotz seines hohen Alters auch noch weitere Jahre dort zu verbleiben. Das ein Friedensnobelpreisträger wie Desmond Tutu als letztes Mittel nun militärische Gewalt gegen diesen Diktator in Erwägung zieht, sagt eigentlich alles über die katastrophale Situation in Zimbabwe (aktuell: Massensterben durch Cholera wegen Fehl- und Mangelernährung sowie fehlender medizinischer Hilfe).
Rohölpreise in Euro seit März 2008
Ein Update bis März 2010 findet sich hier.
Im März 2008 habe ich hier erstmals die Entwicklung des Rohölpreises in Euro beschrieben . Der Barrel Rohöl wird in Dollar gehandelt, aber die europäischen Händler müssen dafür Euro in Dollar tauschen. Der Umtauschkurs von Euro in Dollar unterliegt starken Schwankungen und Spekulation gegen eine Währung mit einer konsequenten Über- bzw. Unterbewertung einer Währung sind Realität und werden ohne Tobin-Steuer (hier die Erklärung) auch weiterhin existieren. Der Euro ist unsere tägliche Währung und deshalb erscheint eine Darstellung des Rohölpreises in Euro mehr als sinnvoll.

(ein Klick auf die Abbildung und die Details werden sichtbar)
Seit März 2008 ist der Rohölpreis zunächst weiter deutlich gestiegen. Die rote Linie zeigt die Preisentwicklung in Dollar je Barrel und die blaue Linie in Euro je Barrel. In der 27. und 28. Kalenderwoche (30. Juni-13. Juli 2008) erreichte der Rohölpreis mit über $140/Barrel bzw. um die €90/Barrel den Höhepunkt der Spekulation. Der 4. Juli war mit €92,47/Barrel der bisher absolute Spitzenwert. Das es sich um reine Spekulation handelte ist offensichtlich, denn Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt unterlagen keinen großen Schwankungen.
Die zweite Abbildung zeigt nur den Rohölpreis je Barrel in Euro. Seit diesem Höchststand ist der Rohölpreis auf weniger als ein Drittel in Dollarnotierung und knapp weniger als 40 Prozent in Euronotierungen gefallen.
In wieweit die zusammengebrochene Spekulation auf weiterhin hohe Erdölpreise durch die Überwertung des Euro zum Dollar und dem Ende dieser Währungsspekulation seit Ende Juli 2008 noch verstärkt wurde, liegt im Bereich der „Spekulation". Der Dollar-Euro-Umtauschkurs hat sich seit einem Monat stabilisiert. Ob die Überbewertung des Euro tatsächlich bei 30 Cent lag oder ob nun der Dollar überbewertet wird, kann vermutlich niemand mit Sicherheit sagen.- - - - -
Datenquellen:
Grundlage für die Erdölpreise sind die vom Dienstag bis Samstag in der taz veröffentlichten Rohölpreise in Dollar für ein Barrel der Qualität Brent vom Vortag. Auf der Wirtschaftsseite wird auch jeweils die Euro/Dollar-Parität veröffentlicht. Der Rohölpreis in Euro/Barrel ist dann eine eigene Berechnung aus den genannten Werten.
Die letzte Statistik zum Umrechnungskurs von Dollar und Euro stammt abweichend von der Internetplattform www.oanda.com, die für jeden Tag der Woche den Interbankkurs von mehr als 100 Währungen veröffentlicht.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Hannover Wetter November 2008
Der November 2008 ist hier in Hannover von seinem Witterungsverlauf her in keiner guten Erinnerung, aber dies liegt wie so oft am Kurzzeitgedächtnis und Erinnerung an die kalten bis eisigen Tage am Ende des Monats. Die monatliche Durchschnittstemperatur lag bei 6,2° Celsius und damit war der Monat 1,2° wärmer als der Klimanormalwert (=langjährige Durchschnittstemperatur).
Es gab 10 Frosttage und am 22. November betrug die Tageshöchsttemperatur 1,0°. Die Tagesmitteltemperatur war an vier Tagen unter Null. Da es aber bis zur Mitte des Monats viele relativ warme Tage gegeben hat, war die Durchschnittstemperatur zu hoch.
Die erste Abbildung zeigt auch, dass es wenig Sonnenschein gab und der Niederschlag an nur wenigen Tagen fiel, dann aber heftig.
Es gab im November kein Herbststurm. In Böen wurde maximal stürmischen Wind (Windstärke 8) am 9., 11. und 20. des Monats registriert.
Die zweite Abbildung zeigt die Tagesmitteltemperatur für Hannover zwischen dem 31. Oktober und dem 1. Dezember 2008 in rot und darüber der gleitende Durchschnitt dieser Tagesmitteltemperatur über jeweils drei Tage um Extreme abzumildern. Hierfür sind eigentlich gleitende Durchschnittswerte für 5 oder 7 Tageswerte sinnvoller, aber diese Werte können erst in wenigen Tagen berechnet werden. Wenn als Grenzwert für winterliche Temperatur in Hannover 5,0° gesetzt werden, dann gab es am 17. November den ersten Wintertag und seit dem 21. November hat der Winter (Ausnahme: 27.11. mit 5,8°) bei uns Einzug gehalten.
Und wie wird der Dezember? Das kann keiner vorhersagen, aber hier zur Erinnerung ein Blick auf den Dezember 2007 mit den Tagesdurchschnittstemperaturen und den gleitenden Durchschnitt über jeweils drei Tage.
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Wie stets ist meine Datenbasis die öffentlich zugängliche Datenbank des Deutschen Wetterdienst (Rubrik Wetter + Klima, dann links in das Verzeichnis Klimadaten) und alle Angaben sind für die Station 10338 Hannover-Langenhagen. Die Berechnungen von Durchschnittswerten und die Graphiken stammen von mir.
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Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden.
Und hier geht es zu den Monatswetterberichten der Jahre 2008-2010:
Es gibt außerdem noch ein Blick auf die eisigen Tage zum Jahreswechsel 2008/2009 und einen Rückblick auf das Wetter im Jahr 2007 findet sich hier, mein Blick auf die Wintertemperaturen in Hannnover hier (inklusive Winter 2007/08) und den Sommer 2007.
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