Dienstag, 13. September 2016

Grüne Wahlergebnis zum Bezirksrat Vahrenwald-List

Da ich selbst zum Bezirksrat Vahrenwald-List in Hannover kandidierte, interessiert es mich besonders, wo meine Partei stark abgeschnitten hat. Ich habe mir das offizielle Wahlergebnis aller Wahllokale angeschaut:

Im Stadtteil Vahrenwald-List erhielten die Grünen 17.340 Stimmen bei der Wahl zum Bezirksrat. Das sind 21,0% der gültigen Stimmen und führte zu fünf Sitzen und damit zur 2.-stärksten Fraktion. Es gibt einen starken Unterschied zwischen der List und Vahrenwald. In den Wahllokalen der List erhielten die Grünen 23,4%, bei der Briefwahl 24,0%. In Vahrenwald wählten 13,5% in den Wahllokalen Grün und 16,7% der Briefwähler. Die Briefwahlstimmen machen in der List  25% und in Vahrenwald 23% aller grünen Stimmen aus.
Die Grünen haben ihre Schwerpunkte westlich und nördlich des Lister Platzes. Deutlich unterdurchschnittlich sind die Grünen im Umfeld einer Flüchtlingsunterkunft in Vahrenwald. Dort ist die AfD sehr stark. Generell gibt es in meinem Stadtteil eine klare Korrelation zwischen den Stimmanteilen der Grünen und der dumpfen Populisten.
Wo es viele Grün-Wähler gibt, sind die "Völkischen" unter 5%.

Vergleiche mit 2011 sind wegen der Fukushima-Verzerrung schwierig. In Prozentpunkten haben die Grünen deutlich gegenüber 2011 verloren.


Die Grünen verloren in Prozentpunkten zwischen  6,6 in Vahrenwald und 7,6 in der List, doch gab es im Wahllokal 1002 im Bereich Edenstraße sogar einen Gewinn von 0,6 Prozentpunkten. Von den grünen Hochburgen gab es nur im Wahllokal 1014 (Liebigstr. und Hammersteinstr.) überdurchschnittlich hohe Verluste.

Die Wahlbeteiligung ist gestiegen. Von indiskutablen 43,9 auf immerhin 51,8%. Wie hat sich diese Steigerung der Gesamtzahl der Stimmen auf das Gesamtergebnis der Grünen ausgewirkt.

Die Grünen haben auch in absoluten Stimmenzahlen verloren, doch zeigt die Graphik, dass es deutliche Ausnahmen an der Edenstraße und im Pelikanviertel gibt.
Bei den Stimmen gibt es extreme Unterschiede zwischen der Stimmenauszählung im Wahllokal und der Auszählung der Briefwahlstimmen. In Vahrenwald verloren die Grünen in den Wahllokalen 20,9% ihrer Stimmen, aber bei der Briefwahl gewannen sie 1,6% hinzu. In der Summe blieb ein Verlust von 16,7% der Stimmen. In der List verloren die Grünen in den Wahllokalen 9,0% der Stimmen, legten aber beim Ergebnis der Briefwahl um 6,4% zu.

Im Vergleich zur Bezirksratswahl 2006 gewannen die Grünen 5.926 neue Stimmen hinzu. Es gibt also eine wachsende grün-affine Bevölkerungsgruppe im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List.
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Das Wahlergebnis für den Stadtbezirk Vahrenwald-List:
Wahlbeteiligung 51.8%, insgesamt 21 Sitze im Bezirksrat.
SPD           34,5 %, 7 Sitze
GRÜNE     21,0 %, 5 Sitze
CDU          19,6 %, 4 Sitze
AFD            7,9 %, 2 Sitze
DIE LINKE 6,4 %, 1 Sitz
FDP             4,9 %, 1 Sitz
PIRATEN    2,4 %, 1 Sitz
Die Partei    1,9 %
Sonstige      1,3 %
PS: Ich bin auf Listenplatz 8 und die Geschichte der letzten Wahlperioden zeigt, dass es eine kleine Chance gibt, dass man in den fünf Jahren als Nachrücker berücksichtigt werden kann.

Sonntag, 11. September 2016

Kommunalwahl Hannover 2016

Am Sonntag, dem 11. September 2016 werden in Hannover die Bezirksräte, der Stadtrat und die Regionalversammlung gewählt.

Geht wählen!

Das schreibt ein Kandidat der  Grünen  für den Bezirksrat Vahrenwald-List. Es ist beschämend, wenn durch eine niedrige Wahlbeteiligung anti-demokratische Parteien, die alle ihre Anhänger zur Teilnahme motivieren können, unverhältnismäßig stark in den kommunalen Vertretungen präsent sind.
Wahlberechtigt ist jeder EU-Bürger über 16 Jahre. Es ist egal, ob die Wahlbenachrichtigungskarte noch vorhanden ist oder nicht. Der Personalausweis und das richtige Wahllokal ermöglichen die Wahl. Wenn man zufällig im falschen Wahllokal ist, können die dort einen sagen, in welchem Lokal man seine Stimme abgeben kann. Ein Spaziergang für die Demokratie ist wahrlich nicht zu viel verlangt.
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Zwei Blogbeiträge zur Kommunalwahl 2011:
Wo leben unsere Nazis in Niedersachsen und die Grüne Hochburg Linden-Limmer.

Samstag, 27. August 2016

Hannover Wetter Juli 2016


Der Monat August 2016 ist fast zu Ende, aber ich habe keine Zeit gefunden, den monatlichen Bericht zu schreiben. Hier ist die vier monatlichen Abbildungen, die denjenigen, die meinen regelmäßigen Bericht lesen ohne weitere Erläuterung zeigen, dass wir einen warmen Juli 2016 hatten.















Alle Messwerte stammen wie jeden Monat vom Deutschen Wetterdienstes.
Berechnungen, Abbildungen und Vergleiche stammen vom Blogautor.
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Die folgenden Symbole führen jeweils zum genannten rückblickenden Monatsbericht:
2016
2015
2014
2013

2012

2011

2010

Der Jahresbericht 2009 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2009:

Der Jahresbericht 2008 ist hier zu finden und hier sind die Monatsberichte 2008:

Neben diesen monatlichen Berichten habe ich bisher dreimal zum Klimawandel am Beispiel von Hannover gebloggt: 2007 schaute ich auf Monatswerte der 2000-er Jahre, 2013 untersuchte ich speziell den Monat April, der langfristig immer sonniger, trockener und wärmer wird, und nochmals 2013 in langen Zeitreihen den Temperaturanstieg seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Es gibt außerdem noch ein Blick auf das Wetter in Hannover im Jahre 2007, speziell den Sommer 2007. Es gibt einen langen Beitrag zum sehr kalten Winter 2009-2010 mit Vergleichen zu anderen Wintern, ein Vergleich zwischen den Winter 1985/86 und 2011/12 und aktueller zum langen Winter 2012-2013.
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Siehe auch die frühsten, noch sehr einfach gehaltenen Wetter-Darstellungen: